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Im Test: The Evil Within 2 (PS4) - Druckversion

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Im Test: The Evil Within 2 (PS4) - alexking - 18.10.2017 16:05

The Evil Within war für seinen Gruselfaktor und die surrealistischen Umgebungen bekannt. Drei Jahre nach dem Einstand auf der PS4, kommt nun der Nachfolger. Darin schlüpft ihr wieder in die Rolle von Sebastian und versucht eure Familie und euer altes Leben zurück zu gewinnen. Dafür müsst ihr euch allerdings in eine Albtraumwelt wagen, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.



Publisher: Bethesda
Entwickler: Tango Gameworks

Release: 13. Oktober 2017
Genre: Horror
Plattformen: PS4, Xbox One, PC

Altersfreigabe: ab 18 (USK)
Uncut: Ja

Spieler: 1
Sprache/Texte: Deutsch/Deutsch

Dateninstallation: Ja
PS4 Pro Support: Ja
PlayStation VR: Nein

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Der Horror-Titel The Evil Within war für seinen Gruselfaktor und die surrealistischen Umgebungen bekannt. Drei Jahre nach dem Einstand auf der PS4, kommt nun der Nachfolger. Darin schlüpft ihr wieder in die Rolle von Sebastian und versucht eure Familie und euer altes Leben zurück zu gewinnen. Dafür müsst ihr euch allerdings in eine Albtraumwelt wagen, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Das Spiel setzt voll auf den Horrorfaktor und bedient dabei die ganze Bandbreite. Man bekommt nicht nur rohe Gewalt zu sehen, sondern wahre Schockmomente. Denn jederzeit kann alles passieren, da physikalische Gesetze nur eine untergeordnete Rolle spielen und ihr euch durch eine verstörende Welt kämpfen müsst. Euer Ziel heißt dabei schlicht zu überleben. Anfangs fühlt ihr euch genau wie der Protagonist. Ihr wisst nicht im Geringsten was hier los ist und werdet in eine mysteriöse Welt hinein gezogen, die von Zombies und anderen skurrilen Gestalten bevölkert ist. Das Spiel schafft es auf eindrucksvolle Weise, dass einem ständig ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Für den vollen Impact sollte man im Dunkeln und mit Headset spielen.


Das Gameplay ist im Wesentlichen im Action Adventure Genre anzusiedeln. Es geht darum sich voran zu kämpfen, wobei die Munition stets knapp ist und daher ein ähnliches Feeling wie in The Last of Us aufkommt. Ansonsten erkundet ihr die Umgebung und deckt immer mehr von der geheimnisvollen Story auf. Die Steuerung hat dabei ein paar Macken. Dies gilt vor allem für die ungewöhnlich positionierte Kamera, die leicht schräg von hinten das Geschehen filmt. Dies sorgt zwar einerseits für eine dichtere Atmosphäre, andererseits müsst ihr aber immer wieder eure Laufrichtung korrigieren, da dies alles andere als intuitiv ist. Insbesondere in Gebäuden ist dies nervig, wenn man Türen öffnen will.

Optisch bietet The Evil Within 2 genug Power um eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Es gibt Momente, in denen euch das Blut in den Adern gefriert. Insbesondere in den Außenarealen merkt man dann allerdings, dass es am Detailgrad und der Texturqualität mangelt. Hier sieht einiges einfach zu lieblos und trist aus. Auch Sebastian hätte man mit höher aufgelösten Texturen ausstatten können. Der Soundtrack, welcher für ein Horror-Spiel so wichtig ist wie in kaum einem anderen Genre, kann dafür auf ganzer Linie punkten. Die verstörende Musik und die Soundeffekte setzen genau zur richtigen Zeit ein und sind sehr gut abgemischt. Neben der Story bietet der Titel nichts weiter. Es gibt also keinen Multiplayer oder Challenges. Aber dies ist kein Nachteil, denn die Kampagne bietet einen ausreichenden großen Umfang.

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Fazit
The Evil Within 2 bietet genau das, was sich Fans von Horror-Titeln erwarten. Durch den immens hohen Gruselfaktor und die verstörende Handlung sowie die schaudernd guten Soundeffekte wird man in das Spiel hineingesaugt und achtet daher nicht so sehr auf die technischen Unzulänglichkeiten. Wer sich fürchten will, für den gibt es auf der PS4 derzeit keine bessere Alternative, denn das Spiel setzt nicht nur auf Splatter, sondern greift auch eure Psyche an.


Wertung


+ Hoher Gruselfaktor
+ Viele Momente, die in Erinnerung bleiben
+ Sehr atmospärischer Soundtrack

- Steuerung sperrig beim Umherlaufen
- Texturqualität und Detailgrad mit viel Luft nach oben






RE: Im Test: The Evil Within 2 (PS4) - roice2000 - 19.10.2017 09:23

Ich war großer Fan des ersten Teils und habe mir den zweiten Teil direkt zu release gekauft. Was ich dann gespielt habe , hat mich so Maßlos enttäuscht. Der erste Teil erzählte eine komplexe Story, mit fantasievoll gruseligen Welt und fantastische Inszenierung.
Es hatte kleine Mäkel über die ich aber gern hinweg gesehen habe (schwarze balken zB)

Und jetzt dieser zweite Teil... Dieser Moment wo die Grafik von einem PS4 Spiel einfach mal 10 mal schlechter ist , als auf der PS3 und dass mMn der Grusel Faktor sehr unter der Open World leidet , hat mich einfach nur "geschockt" Nicht bloß die Grafik ist schlechter sondern das Gegner Design , die Charaktere wirken l(i)eblos (anders wie auf der ps3) und die Spiel Welt wirkt nicht atmosphärisch.

Ich habe den zweiten Teil durchgespielt und das gameplay funktioniert zwar so dass es einem nicht sofort langweilig wird, Aber dass das Spiel der Nachfolger von The Evil Within sein soll, hat mich mehr als enttäuscht. Das Spiel hatte dank dem ersten Teil so viel Potential was besseres zu werden.

Jetzt ist es nur noch ein Open World Matsch wie gefühlt 99,9999% aller spiele heutzutage -.-
Lieber Lineares Story Telling , als sowas halbherziges


RE: Im Test: The Evil Within 2 (PS4) - sigma-m - 24.10.2017 20:59

roice2000 :
Lieber Lineares Story Telling , als sowas halbherziges


Sehe ich ganz genau so wie du. Der Reiz am ersten Teil von The Evil Within war gerade, dass man als Spieler/Protagonist praktisch ohne Vorwissen in die Story geschmissen wurde, man hatte ständig dieses "Was zur Hölle"-Gefühl und wurde richtig gepackt, weil man einfach nicht wusste was Sache war. Im zweiten Teil weiß man von Anfang an worum es geht, macht zwar auch Spaß, die Spannung ist aber nicht so da wie im Vorgänger.

Zur Grafik auf der PS4 kann ich nicht so viel sagen, ich habe es nur auf dem PC gespielt.

Ich mag das Spiel und würde es auch definitiv weiterempfehlen, wer sich dieses Spiel aber holen möchte, nur um ein neues "The Evil Within" wie dem ersten Teil zu haben, sollte aufpassen, denn die Spiele sind kaum vergleichbar.