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Im Test: Prison Break - The Conspiracy

   

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alexking
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xPSP  Im Test: Prison Break - The Conspiracy



Spielname: Prison Break: The Conspiracy
Publisher: Koch Media
Entwickler: Deep Silver

Altersfreigabe: ab 16 Jahre
Sprache: Deutsch

Genre: Stealth-Action

Angebot: Prison Break: The Conspiracy (Amazon)

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Film- und Serienversoftungen leiden oft an liebloser Ausschlachtung der Lizenzen. Ob Prison Break: The Conspiracy eine Ausnahme darstellen kann, erfahrt ihr in folgendem Review.


Story:

Ihr spielt Tom Paxton, einen Agenten der Untergrund-Organisation „Company“, der von seinem Boss in das Fox River Staatsgefängnis eingeschleust wird. Dort sitzen auch die aus der populären Fernsehserie bekannten Protagonisten Michael Scofield und Lincoln Burrows ein. Burrows wurde zu Unrecht des vorgetäuschten Mordes am Bruder der Vizepräsidentin verurteilt und soll dafür hingerichtet werden. Sein Bruder Michael Scofield hat sich in den selben Knast durch eine fingierte Straftat verfrachten lassen und versucht Lincoln zu retten. Sein Clou dabei: Er hat als Statiker das Gefängnis mit entworfen und trägt die Baupläne versteckt in einem gewaltigen Tattoo auf seinem Oberkörper. Eure Aufgabe ist es die Pläne von Scofield zu durchkreuzen und dafür Sorge zu tragen, dass Burrows bekommt, was er (nicht) verdient.

Wie der Untertitel Conspiracy vermuten lässt, geht es um eine große Verschwörung. Wer die Serie kennt, wird sich direkt in der Handlung zu recht finden, für Nicht-Kenner ist die Einleitung etwas knapp ausgefallen.




Gameplay:

Ihr steuert euren Charakter durch die Gefängnisanlage Fox River. Dabei bewegt ihr euch klassisch mit dem linken Analogstick und könnt euch mit dem rechten Stick umsehen. Eure Aufgabe ist zunächst alles über Scofield herauszufinden, um seine Pläne sabotieren zu können. Zu diesem Zwecke knüpft ihr im Knast Kontakte. Doch dafür müsst ihr erstmal bestimmte Aufgaben erledigen, denn kein Insasse schenkt euch einfach so sein Vertrauen. Die Aufgaben reichen von Beweisbeschaffung, über angezettelten Schlägereien, bis hin zu Sabotagen. Der ganze Knastalltag wird gut in Szene gesetzt. Ihr müsst Bereiche in der Strafvollzugsanstalt betreten, die für Gefangene streng untersagt sind. Also gilt es sich in Stealth Manier durch die Heizungsschächte und Kellergewölbe zu schleichen, ohne dass ein Wärter oder eine Überwachungskamera euch entdeckt, oder ihr in einem waghalsigen Manöver draufgeht.

Um nicht entdeckt zu werden, könnt ihr euch etwa in Schränken verstecken und durch Türen schauen. Anhand einer grafischen Anzeige, lässt sich erkennen, wie aufmerksam die Wärter auf euch geworden sind. Macht ihr zu viel Krach, werdet ihr gefangen. Ihr müsst auf die Bewegung und die Blickrichtung der Angestellten achten. Erfreulich ist, dass die Kontrollpunkte sehr großzügig verteilt sind und man es sehr schnell wieder von einem zeitnahen Punkt erneut versuchen kann.
Alle Moves sind leicht verständlich und lassen sich in der jeweiligen Situation gut anwenden. Außerdem erklären anfangs Tutorials, was zu tun ist. Der Schwierigkeitsgrad ist richtig gewählt, fordert aber geübte Schleicher nicht groß heraus.

Bei der Navigation durch die Anlage hilft eine Karte, die schlicht gehalten ist, aber gerade deshalb eine gute Übersicht verschafft. Auf dem Gelände könnt ihr etwa auch am Boxsack oder mit Gewichten trainieren und so eure Kraft verbessern. Denn das ein oder andere Mal steht auch ein Kampf mit anderen Insassen an. Das Kampfsystem ist dabei mit zwei Schlagtechniken und einem Block simpel gehalten. An zahlreichen Stellen sind Quick Time Events ins Gameplay eingebettet. Leider ist es manchmal zu schwer die Tastenabfolge zu drücken, da sie zu plötzlich wechselt.

Insgesamt ist das Gameplay nicht wirklich abwechslungsreich und sehr linear, aber toll in die Story eingewoben und weiß daher zu gefallen. Mit lediglich 9 Kapiteln, die man in etwa 8 Stunden durchspielt und einem mageren Multiplayer-Modus, in dem ihr euch lokal duellieren könnt, ist der Umfang aber etwas knapp ausgefallen.




Präsentation:

Grafisch ist das Spiel nicht gerade up to date und bleibt hinter anderen aktuellen PS3-Titeln deutlich zurück. Dennoch sind die Texturen sauber gestaltet und die Umgebung frei von Grafikfehlern. Fox River wurde hervorragend nachgebildet und bietet eine schöne Kulisse.
Die Bewegungen der Charakter wirken an vielen Stellen hölzern, aber die Figuren wie T-Bag, Bellick, C-Note, Scofield, Sucre und Burrows lassen sich gut erkennen und gleichen ihren Serienvorbildern. Der Sound weiß hingegen zu überzeugen. Eine komplett deutsche Sprachausgabe und der echte Soundtrack ist mit an Bord. Außerdem wurden die originalen Synchronsprecher der Serie engagiert, welche die Atmosphäre enorm aufwerten. Nur bei wenigen erfundenen Personen wirken die Dialoge wie emotionsloses Ablesen vom Blatt.

Wer die Serie kennt, wird an vielen Stellen Dialoge und Geschehnisse wieder erkennen. Für Authentizität ist also gesorgt. Die Menüs sind einfach gehalten und geben euch die Möglichkeit die Kapitel auch einzeln anzuwählen. Der Wiederspielfaktor ist allerdings nicht besonders groß, denn es fehlt dem Titel eindeutig an Secrets und Upgrades. Trophäen werden dafür großzügig verteilt.




Fazit:

Prison Break: The Conspiracy ist ein solides Game, das vor allem für Fans der populären Fernsehserie zu empfehlen ist. Bei anderen Leuten, die von Uncharted, Batman und co. verwöhnt sind, wird der Titel hingegen keine Begeisterungstürme auslösen. Dafür ist die Spieldauer zu kurz und die Abwechslung zu gering. Das Spiel lebt von der spannenden Story und dem interessanten Setting hinter schwedischen Gardinen.


Wertung:
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- Spannende Story und tolle Inszenierung
- Klasse Sprachausgabe


- Kurze Spieldauer, geringer Umfang
- Betagte Grafik


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Gameplay: 7/10
Grafik: 6/10
Sound: 9/10

Umfang: 5/10
Multiplayer: 2/10
Online-Funktionen: n.v.

74%

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Vielen Dank an Deep Silver für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars !

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2010 14:30 von alexking.

09.10.2010 14:23
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RE: Im Test: Prison Break - The Conspiracy

cool danke fürs review,jetzt weiss ich das ichs erst kaufe wenns 10-15 eur kostet,eher nur was für fans der serie.
btw gutes review

09.10.2010 18:25
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alexking
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Beitrag: #3
RE: Im Test: Prison Break - The Conspiracy

Ich bin ein absoluter Fan von Prison Break. Dem Game fehlt halt überall ne gewisse Ecke, um an die Klasse der Serie heran zu reichen. Aber PB Fans werden es mögen und das sind ja nicht gerade wenig...

09.10.2010 20:33
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speedfreak
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Beitrag: #4
xPSP  RE: Im Test: Prison Break - The Conspiracy

alexking :
Ich bin ein absoluter Fan von Prison Break. Dem Game fehlt halt überall ne gewisse Ecke, um an die Klasse der Serie heran zu reichen. Aber PB Fans werden es mögen und das sind ja nicht gerade wenig...



Ich bin Prison Break Fanatiker, aber dieses Spiel gefällt mir Überhaupt nicht.

Ich fands einfach Öde und Lang nicht würdig für die Serie. Wie du sagst es Fehlt einfach das gewisse etwas was die Serie ausgemacht hat.



09.10.2010 20:41
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