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Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise

   

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alexking
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xPSP  Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise



Spielname: No More Heroes - Heroes' Paradise
Publisher Konami
Entwickler Grasshopper Manufacture

Release: 19. Mai 2011

Altersfreigabe: ab 18 (USK)
Uncut: Ja
Genre: Action

Spieler: 1
Sprache/Texte: Englisch/Deutsch


Lightbulb Angebot: No More Heroes: Heroes' Paradise (Amazon)


Mit No More Heroes: Heroes’ Paradise erscheint diesen Monat erstmals ein Teil der NMH Serie in HD-Grafik. Die Serie ist bekannt für das schräge Gameplay und die nicht allzu ernst gemeinte Brutalität. In der Story spielt ihr einen Auftragskiller namens Travis Touchdown, der es sich zum Ziel gesetzt hat die Nummer 1 unter den Assassinen zu werden. Diesem Ziel stehen jedoch 10 andere professionelle Killer entgegen, denen ihr euch auch in Boss-Kämpfen stellen müsst. Doch bis es so weit ist, gibt es eine ganz Reihe an Dingen zu erledigen in der herrlich schräg gestalteten Stadt Santa Destroy.

In der Stadt könnt ihr euch nicht nur zu Fuß bewegen, sondern via Handy auch jederzeit ein Motorrad herbeirufen, dessen Steuerung jedoch nicht ganz ausgereift ist. Ähnlich wie in GTA nehmt ihr Missionen an. Dabei geht’s es hauptsächlich darum, alles nieder zu metzeln, was euch vor euer Kantana läuft. Mit diesem japanischen Schwert in der Laser-Variante (Star Wars Fans werden ihre Freude haben) seid ihr nämlich das ganze Spiel über bewaffnet. Das Kampfsystem ist dabei einfach zu beherrschen, bietet aber dank zahlreicher Moves wie tiefen oder hohen Schlägen, Tritten, Würfen oder Blocken genügend Vielfalt. Trotzdem sind die meisten Feinde relativ einfach und durch stupides Button-Mashing zu besiegen. Wenn mehrere Feinde hintereinander angreifen und man immer wieder nach demselben Schema vorgeht, führt dies schnell zu Langeweile.


Ist die Energie eines Feindes kurz vor dem Ende, wird für kurze Zeit eine Richtung eingeblendet, in der ihr den Analogstick schnell drücken müsst, damit ein Finishing Move ausgeführt wird, der dem Kontrahenten etwa den Kopf abschlägt und eine meterhohe Blutfontäne folgen lässt. Apropos Blutfontänen – davon gibt es reichlich im Spiel und deshalb hat das Spiel trotz des nicht zu übersehenden Humors das USK 18 Siegel zu recht erhalten. Diese Hommage an Mortal Kombat ist zwar nett gemeint, letztendlich verschleppt sie aber den Spielfluss, da sie alle paar Sekunden erneut auftritt. Boss-Gegner sind hingegen deutlich schwieriger zu besiegen und erfordern sowohl gutes Timing als auch taktisches Vorgehen.

In der bunten großen Stadt fahrt ihr nicht nur von einer Killer-Mission zur anderen, sondern könnt auch Nebenaufgaben wie Rasen mähen oder Müll aufsammeln annehmen, die genau so kurios und eigentlich heldenunwürdig sind, wie die vielen Situationen in denen sich das Spiel selbst auf den Arm nimmt. Wer auf den eigenwilligen japanischen Humor steht, kommt hier voll auf seine Kosten. In grafischer Hinsicht ist No More Heroes weit hinter dem aktuellen PS3-Standard zurück. Zwar sieht das Remake um einiges schärfer und detaillierter aus als die Wii-Vorlage, aber einen echten Quantensprung gibt es nicht. Doch dies ist von Konami auch gar nicht gewollt, da man kein optisches Feuerwerk zünden, sondern vor allem den Charme der abgedrehten Serie einfangen wollte und dies ist dem Hersteller auf jeden Fall gelungen. Der Retro-Look bei dem etwa Münzen aus besiegten Gegnern springen (Super Mario lässt grüßen) ist daher Geschmackssache.


Das Spiel lässt sich auch mit PlayStation Move steuern, wobei man aber einen Navigationscontroller sein Eigenen nennen sollte, da sonst kein bequemes Spielen möglich ist. Die Move Integration klappt zwar fehlerfrei, einen spielerischen Vorteil bietet sie aber nicht. Auch die Sixaxis Funktion des Controllers hat man eingebunden. So muss man die Energie seines Schwertes durch schnelles Auf- und Abbewegen des Gamepads aufladen. Auf Dauer oder besonders bei Bosskämpfen nervt dies aber, da man auch im Eifer des Gefechtes nicht immer mitbekommt, dass die Energie schon leer ist.
Der Spielumfang von No More Heroes für die Story ist ordentlich, die schier unendliche Spielbarkeit eines Sandbox Spiels wie GTA wird jedoch nicht erreicht, trotz der offenen Spielwelt. Zwar gibt es zahlreiche Kisten zu sammeln, in denen Energieextras oder Schätze versteckt sind, aber zum erneuten Durchspielen reicht die Motivation nicht wirklich aus. Einen Multiplayer-Modus gibt es leider auch nicht.


No More Heroes: Heroes Paradise ist für Freunde des fernöstlichen Humors ein guter Griff. Wer mehr auf westliche Action steht, dem dürfte der Titel etwas befremdlich vorkommen. Trotzdem sollte, wer mal einen Blick über den Tellerrand der weichgespülten Blockbuster-Kost werfen möchte, dem ungeschnittenen und exklusiven PS3-Titel eine Chance geben. Denn das Spiel ist so schräg, dass es Spieler, die einen Vorgänger von Heroes Paradise bisher nicht gespielt haben, es zumindest ein mal erlebt haben sollten - und sei es nur um eine haushohe Blutfontäne zu sehen.



Wertung
_________________________________________________


+ Schräge und lustige Inszenierung
+ Blut spritzt an allen Ecken, für Uncut Fans eine Freude
+ Move-Unterstützung
+ Kämpfe gehen flüssig von der Hand.


- Grafik nicht mehr zeitgemäß
- Motorrad lässt sich nur schwammig steuern
- Aufladen der Schwertenergie nervt bei vielen Gefechten oder Bosskämpfen







Vielen Dank an Konami für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.05.2011 13:39 von alexking.

23.05.2011 13:37
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Beitrag: #2
RE: Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise

Das Logo find ich ziemlich geil ^^
Tüpisch konami, immer diese Manga/Anime Figuren.

23.05.2011 13:47
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mipez
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Beitrag: #3
xPSP  RE: Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise

Leider wurde der Verkauf für die Box gecancelt, nur weil die Version ohne Genehmigung der örtlichen japanischen Zensur über die Ladentische ging :x
Naja, habs bereits angespielt----

Leider hat sich der Grafikstil ein kleinwenig verschlechtert, das Original hatte mehr Flair - schön, dass es keine PopUps aus 10m mehr gibt, isses allemal.

Auf jeden Fall einen Blick wert, abgedrehtes Schnetzeln Big Grin

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.05.2011 15:22 von mipez.

23.05.2011 15:21
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niggi771
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Beitrag: #4
RE: Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise

wenn ich mir ne PS3 hole kommt es ins haus!
Für die Wii eines der besten Games gewesen.

23.05.2011 19:24
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Gnarly
Unregistered


Beitrag: #5
xPSP  RE: Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise

sry aber dein 76er rating ist einfach falsch.
wenn du den awesomeness-faktor mit einbeziehst ist das spiel mindestens ne 85.

+ wenn es dazu kommen sollte dass wir vom 2. teil einen port bekommen ist die welt ein besserer ort!

stimme niggi auch vollkommen zu.
imo gab's auf der wii nur 2 gute spiele nmh und muramasa.

23.05.2011 21:51
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alexking
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Beitrag: #6
xPSP  RE: Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise

Gnarly :
sry aber dein 76er rating ist einfach falsch.
wenn du den awesomeness-faktor mit einbeziehst ist das spiel mindestens ne 85.

+ wenn es dazu kommen sollte dass wir vom 2. teil einen port bekommen ist die welt ein besserer ort!

stimme niggi auch vollkommen zu.
imo gab's auf der wii nur 2 gute spiele nmh und muramasa.


Ich muss ja das Spiel neutral bewerten und nicht als No More Heroes Fan.
Den Awesomeness Faktor wie du ihn nennst, hab ich aber in meine Bewertung auch einfließen lassen. Aber die Kommentare sind ja dafür da seine Meinung zu äußern. In Vergleich zu anderen Games finde ich da dann 85% zu hoch, wenngleich die "Awesomeness" sich schon von den Genrevertretern abhebt.

Auf metacritic.com hat es übrigens einen Durchschnittswert von 75/100, wobei 85 die höchste Einzelwertung war und 60 die niedrigste (immerhin vom offiziellen PlayStation Magazin).

23.05.2011 23:11
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Maresuke
Kishin
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Beitrag: #7
RE: Im Test: No More Heroes - Heroes' Paradise

Die Wii Version fand ich auch schon schlecht, was die Grafik und das Bike an geht.
Sobald ich eine PS3 habe, werde ich es mir auf jedenfall nicht kaufen, mal schauen vll. verschenkt es auch jemand Wink
Gruß Mare

24.05.2011 11:57
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