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Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)

   

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alexking
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xxps3  Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)


Name des DLC: Annihilation
Hauptspiel: Call of Duty: Black Ops
Publisher: Activision
Entwickler: Treyarch

Release: 28. Juli 2011 (Xbox360 Version schon früher)

Altersfreigabe: ab 18 (USK)
Genre: Ego-Shooter

Vertrieb: PSN
Preis: 14,49 EUR



Nach First Strike und Escalation ist Annihilation bereits der dritte DLC für den Beststeller Call of Duty: Black Ops. Wie es schon zur Tradition geworden ist, enthält auch dieses Pack 4 Multiplayer-Maps und eine neue Karte für den beliebten Zombie-Modus (Überlebenskampf).

Wie immer lässt sich im Menü des Multiplayers auswählen, dass man nur nach Partien auf den neuen Karten suchen möchte, damit man diese auch direkt testen kann ohne lange Warten zu müssen, bis eine zufällig zur Abstimmung steht. Darüber hinaus kann man sich die Maps aber auch wieder im Wettkampftraining ansehen und genau studieren. Im Folgenden werden die einzelnen Karten einzeln vorgestellt und bewertet:


Drive-In
Bei Drive-In denkt man zunächst an den nächsten Burger-Schuppen, doch bei dieser Map handelt es sich um ein verrottetes Autokino aus den 60er Jahren. Zwar gibt es auch Innenräume, doch die Gefechte finden hier größtenteils draußen statt. In der Mitte der Karte ist eine große offene Fläche, die sich gut für Schusswechsel aus der Distanz eignet. Da sich das gesamte Areal über Nebenwege umlaufen lässt, bietet sich Drive-In vor allem für Capture the Flag Matches an. Insgesamt fehlt es der mittelgroßen Map aber an Farbe und Wiedererkennungswert. Zwar wurden einige nostalgische Details in der Umgebung verteilt (etwa Black Ops Spielautomaten), aber das zerüttete Szenario wirkt dezent ausgelutscht. Ein moderner Drive-In Betrieb in der bunten Farbgestaltung a la Nuketown hätte hier besser gepasst.


Einzelwertung: 6/10



Hangar 18
Hangar 18 spielt auf dem mysteriösen Area 51 Gelände, auf dem die Amerikaner angeblich gelandete Aliens verstecken. Die Karte hat ebenfalls eine mittlere Größe und lässt sich neben den Außenarealen über im Viereck angeordnete Gebäude ablaufen. Positiv ist, dass sich auf der Karte viele Deckungsmöglichkeiten ergeben und es oft zu Nahkampfgefechten kommt, wenn man etwa um die Ecke eines Containers schleicht oder die Hangars betritt. Sniper-Schützen haben hier aufgrund der Tatsache, dass es selten ein freies Schussfeld gibt, keinen großen Spaß. Die Karte ist universell nutzbar für alle Spielmodi und wurde mit stilechten Details versehen. So steht vor einem Hangar ein begehbarer Kampfjet und in einem der Räume befindet sich ein Autopsielabor. Aliens bekommt man aber leider nicht zu sehen, dies wäre ein netter Gag gewesen. Überhaupt fehlt es dieser wie auch den drei anderen Maps an interaktiven Möglichkeiten. Zumindest ein paar Ölfässer, die man zur Explosion bringen könnte, hätte man auf der Militär Basis verteilen können. Trotzdem ist Hangar 18 aufgrund der durchdachten Architektur eine bereichernde Map.


Einzelwertung: 7/10



Silo
Silo führt die Spieler auf eine geheime russische Atomraketenbasis, die sich noch in der Bauphase befindet. Die Map verfügt über mehrstöckige Gebäude und hat insgesamt eine sehr verwinkelte Struktur mit vielen engen Gassen, sodass es oft zum Nahkampf kommt. Die auf der Map verteilten Betonröhren sind ein belebendes Spielelement, da man mit Hilfe derer von Deckung zu Deckung huschen und sich vor feindlichem Beschuss retten kann. Grafisch wirkt die Map allerdings recht trist, da die Grautöne dominieren und es kaum signifikante Stellen gibt, an denen man sich orientieren kann. Und auch auf dieser Karte hätten sich mehr interaktive Elemente angeboten, die es aber leider nicht gibt, bis auf eine Rakete, die alle 90 sec. abgefeuert wird und die Sicht und das Gehör beeinträchtigt (schon bekannt aus Launch). In den Spielmodi Deathmatch und Capture the Flag lassen sich hier aber spannende Showdowns austragen. Trotzdem insgesamt die schwächste der vier Karten.


Einzelwertung: 5/10



Hazard
Die Karte ist angesiedelt an einer kubanischen Klippenküste und beherbergt einen Golfplatz inklusive Klubanlage. Hazard ist nicht nur die größte der Annihilation-Karten, sondern grafisch auch die ansprechendste, da sie sehr farbenfroh und abwechslungsreich gestaltet wurde. Details wie umherfliegende Schmetterlinge und Rasensprinkler (Vorsicht: behindern die Sicht) runden den optischen Eindruck ab. Die große Rasenfläche bietet das Zentrum des Geschehens. Sniper werden hier ihre wahre Freude haben, da man freie Sicht auf über 100m hat und es Bunker sowie Felsen zum Verstecken gibt. Die Karte lässt sich über einen Außenweg aber auch beinahe komplett umrunden und erhöhte Stellen wie die Terrasse und der kleine Pool ermöglichen es die in den Bunker liegenden Sniper auszuknipsen. Trotz der Größe eignet sich die Karte auch für den Frei Für Alle Modus, da man Feinde aufgrund des offenen Geländes schon auf große Distanz ausmachen und sich seine Taktik überlegen kann. Team-Deathmatches dürften hauptsächlich auf Distanz ausgetragen werden und die Golfanlage bietet viele optimale Stellen um sein Geschütz aufzustellen. Insgesamt die beste Mehrspielerkarte des Packs.


Einzelwertung: 8/10



Shangri La
Wie üblich, enthält auch Annihilation wieder eine neue Map für den Zombie-Modus. Shangri La benutzt als Setting eine Tempelanlage, die sich in einem exotischen Dschungel befindet. Zu Beginn bewegt man sich auf einem recht kleinen viereckigen Areal und hat es neben dem normalen Zombies auch mit mutierten Affen zu tun, die man schnell ausschalten sollte, da sie flink unterwegs sind. Wie bei allen Zombie-Karten lassen sich Waffen kaufen, Barrieren errichten und neue Wege freischalten. Insgesamt ist die Map nicht besonders groß, bietet dafür aber einige abwechslungsreiche Orte. So kann man in eine Mine hinein begeben und und die Außengebiete sind Fallen wie Stampfern, Speerspitzen oder Feuerstößen gespickt, die ein tolles Indiana Jones Feeling aufkommen lassen. Durch Geschick kann man so die Untoten um die Ecke bringen, ohne eine Kugel verschwenden zu müssen. Außerdem gibt s eine neue Waffe, den sogenannten Spikemore. Diese Sprengfalle ist an den bekannten Claymore angelehnt, durchbohrt die Zombies bei der Explosion aber mit Holzpflöcken. Ein Easteregg haben sich die Jungs von Treyarch auch einfallen lassen, so kann man über ein Schalterrätsel den Einschlag eines Meteors auslösen, der die gesamte Spielwelt in ein düsteres Schwarz verwandelt. Die Atmosphäre der Map ist sehr dicht und ist ein echter Zugewinn für den Überlebensmodus, die man daher als Highlight des DLC bezeichnen kann.


Einzelwertung: 9/10




Fazit
Über den happigen Preis lässt sich wieder immer streiten. Abgesehen von der Zombie-Map bietet der Annihilation DLC nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Die Maps Hazard und Hangar 18 stellen jedoch eine nette Bereicherung da, wenngleich es den beiden anderen Karten Drive-In und Silo an Wiederkennungswert mangelt.

Insgesamt fehlen einem auf allen 4 Karten die interaktiven Elemente, die das Gameplay etwas aufgefrischt hätten. Shangri La reißt das Ruder mit dem coolen Setting und den vielen Ideen noch zum Guten um, sodass Annihilation insgesamt ein ordentliches Pack geworden ist, das jedoch hinter First Strike und Escalation etwas zurückbleibt. Doch der nächste DLC zu Call of Duty: Black Ops lässt bestimmt nicht lange auf sich warten…




Wertung
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Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.07.2011 15:39 von alexking.

31.07.2011 14:41
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xPSP  RE: Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)

kein kommentar was den dlcs von call of duty angeht -_-

31.07.2011 15:11
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RE: Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)

Unglaublich wie Activision es schaft 5 neue Maps, die von den Entwicklern vermutlich in ein paar Stunden fertig erstellt wurden, immer wieder um 15€ zu verkaufen. Mal ehrlich, 3 Map Packs, jedes jeweils für 15 €. Möchte man also 15 neue Maps zahlt man so viel wie für ein komplett neues Spiel.

Und das obwohl die Entwickler sich vermutlich nichtmal anstrengen müssen. Die starten einfach ihren Level Editor und machen da mal schnell ne neue Map.

31.07.2011 15:16
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Beitrag: #4
RE: Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)

Also ich finde die Preise viel zu übertrieben!

3 DLCs je 15€ = 45€!!! Dafür bekommt man locker ein oder 2 zwei neue Spiele.
Da kommt ein Killzone 3 Spieler wesentlich günstiger weg 8 Maps für 9,99€ das ist ein fairer Preis.

31.07.2011 15:47
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RE: Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)

ihr müsst es ja net kaufen..ich habe es mir gezogen und bin zufrieden damit.klar ist bissl teuer aber für mich sind sie auf jedenfall gelungen

31.07.2011 18:08
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FroZzeneffect
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Beitrag: #6
RE: Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)

Ich habs am 1 Tag geshared bekommen, ich habe sie jetzt intensiv gespielt und muss sagen, das ich in keinster Weise mit dem Test übereinstimmte.., Naja egal Smile,

31.07.2011 23:07
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alexking
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Beitrag: #7
xPSP  RE: Im Test: Annihilation - Call of Duty: Black Ops (DLC)

FroZzeneffect :
Ich habs am 1 Tag geshared bekommen, ich habe sie jetzt intensiv gespielt und muss sagen, das ich in keinster Weise mit dem Test übereinstimmte.., Naja egal Smile,


Inwiefern stimmst du denn nicht überein ?

01.08.2011 09:49
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