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xPSP  Im Test: Hard Reset



Spielname: Hard Reset
Publisher: Flying Wild Hog
Entwickler: Flying Wild Hog

Release: 13. September 2011
Preis: 27,99 EUR
Systeme: PC (Steam)

Altersfreigabe: ab 16 (USK)
Uncut: Ja
Genre: First-Person-Shooter

Sprache: Englisch/Deutsch
Dateninstallation: 2,3 GB



Allgemein

PSPKing testet nun erstmals ein PC-Titel für euch. Heute geht es um den First-Person-Shooter Hard Reset, welcher von den Schmieden Flying Wild Hog entwickelt wurde. Die Engine, mit welcher das Spiel entwickelt wurde, heißt "Road Hog"-Engine und wurde extra für dieses Spiel programmiert. Bei Steam könnt ihr Hard Reset erwerben, welches am 13. September veröffentlicht wurde. Dieser Titel ist PC-Exclusiv, das heißt, dass Hard Reset voraussichtlich nicht für Sonys PlayStation 3 erscheinen wird, was sehr schade ist, wie ihr im Laufe des Reviews sehen werdet.


Story

In Hard Reset begleitet ihr Major Fletcher, einen Soldaten und Kriegsveteranen der CLN. Das Ganze spielt im Jahre 2436, also in der Zukunft, was man aber auch sofort bemerkt, da die Level sehr futuristisch designed sind. Die ganze Menschheit ist beinahe von böswilligen Robotern ausgelöscht wurden. Der einzige Ort, der noch nicht komplett von den angriffslustigen Maschinen übernommen wurde ist Bezoar. Nachdem es einen Angriff auf Sector 6 gab, ist es eure Aufgabe, dort hinzumaschieren und nach dem rechten zu schauen. Außerdem müsst ihr diese Stadt und die Bewohner vor den Robotern beschützen. So kämpft ihr euch durch die dunklen Gassen und Straßen und werdet alle paar Minuten von einer Horde Robotern angegriffen. Mit der Zeit muss man einfach ehrlich sagen, dass das ständige Herumgeballere auf die Roboter-Gruppen langweilig wird, da sie einfach immer alle auf einmal kommen und beinahe gleich aussehen. Die Endgegner hingegen faszinieren einen, da sie echt gut aussehen, was draufhauen und ziemlich schnell sind. Die Story ist nicht die beste und auch leider nicht die längste. Mitten im Spiel, wo man denkt, dass gleich was passieren wird, ist das Spiel zu ende und man schaut doof daher.


Gameplay

Anders als die Story, hat dieses Thema um einiges mehr zu bieten! Fangen wir bei den Waffen an. Ihr besitzt quasi nur zwei Waffen welche ihr aber immer upgraden könnt. Im laufe des Spiels sammelt ihr die Sogenannten N.A.N.O-Chips, welche dazu dienen, die Waffen mit Features zu beladen. Zum Beispiel ist es möglich, dass man Granatenwerfer oder Schrotflinten an eine eurer Anfangswaffen zu befestigen. Außerdem stehen dann noch solche Upgrades wie ''schnelleres schieße'' etc. auf der Liste. Aber diese N.A.N.O-Chips sind nicht nur zum Upgrade der Waffen da. Es ist ebenfalls sehr wichtig, den Protagonisten des Spiels damit zu rüsten. Mit den N.A.N.Os könnt ihr mehr Angriffe aushalten, da ihr anschließend mehr Lebenspunkte zur Verfügung stehen habt. Mit euren Waffen, könnt ihr dann mit den Gegner mithalten, welche im Verlauf des Spiels immer stärker werden und falls es mal dazu kommen sollte, dass ihr die Gegner schnell und einfach beseitigen wollt, könnt ihr die Umgebung nutzen. Denn an jeder Ecke stehen Explosive-Fässer, welche alles Zerstören, was sich auch nur halbwegs in der nähe befindet. Was auch eine Gute Idee seitens der Entwickler ist, sind die Stromkästen, welche ihr ebenfalls öfter mal in der Umgebung seht. Diese gehen bei Angriff kaputt und schießen elektrische Stromschläge um sich, wodurch die kleinen Metall-Gegner kaputt gehen.

Die Story startet in einer kleinen dunklen Seiten-Straße. Das beinahe gesamte Spiel besteht aus Schlangenförmigen Leveln. Damit ist gemeint, dass ihr immer nur einem bestimmten Weg folgt bzw. auch gar nicht anders könnt. Der einzige Spielraum, der euch also bleibt, sind die kleinen Nebenräume in den Straßen, in welchen Sich N.A.N.Os, Munition und Lebensenergie befinden. Die Räume könnt ihr durch Explosive-Fässer zerstören, welche immer an die Räume angelehnt sind. Also keine Heldentat, die Fässer zu finden.

Was sich als anfangs nett und erfinderisch tarnte, entpuppte sich nun als störend. Damit sind die Rätsel gemeint, die ihr bei einigen Stellen lösen müsst, um weiter zu kommen. Zum Beispiel muss man durch eine Tür, diese ist leider verschlossen. Anschließend sucht man den Schalter zu Tür, um ihn mit euren Waffen zu zermetzeln. Erst danach geht die Tür auf. Wären es verschieden Rätsel, die euch zum Nachdenken bringen, wäre das ganze auch noch halb so schlimm. Nur schade, dass jedes mal das selbe Prinzip hinter allem Steckt. Tür zu → Schalter suchen → Schalter gefunden → Schalter zerstören → Tür offen. Es wirkt nur noch lästig.


Was die Anzeigen auf den Bildschirm trifft, ist das Spiel perfekt. Da könnten sich so einige Entwickler was abgucken. Die Rede ist von der Energie/Munitionsanzeige. Bei unglaublich vielen Spielen ist der Bildschirm mit irgendwelchen unwichtigen Anzeigen ausgestattet. Bei Hard Reset hingegen hat man nur das nötigste auf den ersten Blick. Der übersichtliche Info-Kasten befindet sich unten links, und stört somit in keiner Weise die Sicht des Spielers, wenn er schauen will, wie viel Energie man noch hat.


Grafik

Die Grafik ist ebenfalls eine weitere Stärke des Spiels. Alle Level sind unglaublich Detailliert und immer schön im Cyberpunk-Style gehalten. Man spielt immer schön in den düsteren, dunklen Leveln, welche die Atmosphäre einzigartig darstellen. Vor allem sind die letzteren Level, die ihr zu sehen bekommt, sehr schön gestaltet und hauen einen fast vom hocker. Die Roboter sind ebenfalls sehr schön kreiert wurden. Allerdings kann man sie kaum zu Gesicht bekommen da sie sich sehr schnell bewegen und euch nur angreifen wollen. Die kleineren Maschinen sind zwar schön gemacht, können aber in keiner Art und Weise mit den Endbossen mithalten. Dieses sind einfach wunderschön und fallen – nachdem man ganze Zeit gegen kleiner Angreifer kämpft- einem direkt ins Auge. Die Lichteffekte, die bei Explosionen, Schüssen von Plasmawaffen oder ähnlichen Arten erzeugt werden, sehen unglaublich realistisch aus und werden echt immer perfekt von der Umgebung zurück reflektiert. Ebenfalls ist der Himmel des Spiel gut gelungen. Und zwar sieht man eine Art fliegende Stadt, welche Umgeben von fliegenden Autos/Schiffen ist. Vor allem bei Nacht macht die Stadt einen besonders guten Eindruck, da sie schön leuchtet und gern bewundert werden kann.


Sound

Nun sind wir auch schon bei der letzten Kategorie angelangt, und zwar dem Sound. Viel gibt es hierzu nicht zu sagen. Von den metallischen Geräuschen, die ab und zu abgespielt werden, bekommt man zusammen mit der Grafik das perfekte Bild einer Future-City. Oft ist es auch so, dass kurz bevor die Gegner antanzen, eine schnelle Musik ertönt. Diese sorgt für einen Adrenalin-Schub, womit man bestens für den Kampf gerüstet ist. So verfällt man in diesen Roboter-Kill-Rausch und man ist einfach besser im Roboter zerstören.


Fazit:

Für diejenigen, die einen Ego-Shooter mit bezaubernder Grafik und gelungenen Gegnern, schönen Waffen und viel Action suchen, werden mit diesem Spiel nichts falsch machen.



Wertung
__________________________________

Pro:
- schöne Grafik
- gut gelungene Gegner
- umfangreiches Waffen-Upgrade-Sytem
- perfekte Cyberpunk-Atmo
- gelungene Bildschirmanzeige


Contra:
- Schlangenlevel
- unglaublich kurze Story



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.08.2016 10:07 von alexking.

14.09.2011 19:46
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xAlexboyx
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Beitrag: #2
xPSP  RE: Im Test: Hard Reset

Beim ersten Mal lesen dachte ich Hard Reset der PS3 testen wtf? Big Grin Aber ein gutes Review, gefällt mir Wink


14.09.2011 20:01
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musty97
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Beitrag: #3
RE: Im Test: Hard Reset

erinnert an Crysis...

14.09.2011 20:01
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lua4dev
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Beitrag: #4
RE: Im Test: Hard Reset

habs schon durchgespielt. für 28€ sehr guter preis. kommt aber nicht an crysis ran. crysis ist der hit des jahres.

14.09.2011 20:06
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Lowbur
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Beitrag: #5
RE: Im Test: Hard Reset

Leider lesen die meisten User die anderen Bereiche kaum und verpassen somit vieles. Meiner Meinung nach wär nen kleiner Offtopic-Newsbereich ne feine Sache, damit auch nicht Sony-relevante Sachen gepostet werden können.

Zum Game selbst: Ich hab die Demo gespielt und fands ganz nett, aber naja, Shooter ohne MP is wie Smacks ohne Milch.


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14.09.2011 21:40
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alexking
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Beitrag: #6
RE: Im Test: Hard Reset

Wir haben nun eine neue Kategorie für PC Reviews, wohin ich den Test jetzt auch verschoben habe.

Den PC Bereich hab ich zudem aus dem Off-Topic ausgegliedert, da ja doch sehr viel darin gepostet wird.




14.09.2011 22:45
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Kitzur (Sep-18-2011), Jay-Puddy (Sep-17-2011), speedy (Sep-15-2011), Mangafreak (Sep-15-2011)
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