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Im Test: SoulCalibur V

   

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cortez442
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xxps3  Im Test: SoulCalibur V



Genre: Beat 'em up
Publisher: Namco Bandai
Entwickler: Namco Bandai
Systeme: PS3, Xbox 360

Online-Multiplayer: Ja
Online-Pass: Nein
Altersfreigabe: ab 16 (PEGI, USK)
Sprache/Texte: Englisch (Deutsche Untertitel)

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Der ewige Kampf zwischen dem Soul Edge und dem Soul Calibur geht in eine neue Runde. Also schärft schon mal eure Schwerter und erfahrt in unserem Test, ob sich die Serie entwickelt oder auf der Stelle tritt.

Kleine Geschichtsstunde...
Die Geschichte beginnt am Ende von Soul Calibur IV. Das Schwert "Soul Edge" versucht, das andere Schwert "Soul Calibur" zu vernichten. Nach einer langen Schlacht gelingt es Siegfried als Führer des Soul Calibur, die bösen Legionen zu vernichten und die Macht des Soul Edge zu bannen. Doch dies bleibt nicht ohne Preis. Das Soul Calibur verliert seine gesamte Macht und lehnt Siegfried von nun an als Meister ab. Nach 17 Jahren des Friedens setzt die Geschichte wieder ein und der Spieler übernimmt die Kontrolle über Patroklos und seine Schwester Pyrrha. Beide sind Kinder der nun verstorbenen Sophitia und nehmen durch einen ähnlichen Kampfstil ihren Platz in der Kämpferriege ein. Patroklos spürt im Auftrag des Edgemaster die sogenannten „Verderbten“ auf und vernichtet sie, da sie Dämonen sein sollen. Es stellt sich aber heraus, dass der Edgemaster in Wirklichkeit Nightmare ist und unschuldige Menschen töten lässt, um deren Seelen zu sammeln. Also begibt sich Patroklos als neuer Meister des Soul Calibur auf eine Reise. Auf dieser muss er die Macht des heiligen Schwertes wieder erwecken und seine Schwester aus dem Bann des Soul Edge befreien.

Womit soll ich nur anfangen?
Bereits zu Spielbeginn stehen mehrere Spielmodi offen. Serienneueinsteiger sollten im Trainingsmodus beginnen. Hier können sie die grundlegende Spielmechanik lernen und sich an den Movesets der verschiedenen Figuren versuchen. Wer sich bereit fühlt, schreitet zu dem Geschichts-Modus weiter. Dieser ist leider so kurz geraten, dass geübte Spieler diesen in 1 – 3 Stunden abschließen werden. Hier werden noch die Spezialattacken „Kühne Klinge“ und „Kritische Klinge“ erklärt. Beide nutzen eine neue Spezialanzeige, welche sich durch erteilten Schaden auffüllt und können kampfentscheidend sein. Sobald die Geschichte beendet wurde, geht der „Spaß“ erst richtig los. Denn hierdurch wird der neue „Legendäre Seelen“ Modus freigeschaltet. Dieser wird automatisch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und die Gegner decken euch mit etlichen Combos und Spezialattacken ein. In dem obligatorischen Arcade Modus wird nichts besonderes geboten. Ihr kämpft euch lediglich durch 6 zusammenhanglose Kämpfe und es gibt keinerlei Geschichten.


Die experimentierfreudigen Spieler werden auch versorgt. In dem Charakter-Editor können sowohl vorhandene Figuren verändert, als auch von Grund auf Neue erstellt werden. Dieser bietet zwar im Vergleich zum Vorgänger nichts Neues, lässt aber genügend Freiraum, um alles Mögliche zu erstellen.


Der echte Spaß kommt aber erst in den Online-Modi auf. Das Spiel läuft stets flüssig und in der gewohnten Geschwindigkeit ab. Hinzu kommt das superbe Matchmaking System. Es können kleine Lobbys erstellt werden, in denen man sich mit Freunden messen kann. Aber auch, wenn mal kein Freund zur Seite ist, lassen sich Gegner einfach finden. So können beispielsweise Ranking Matches gespielt werden, um den eigenen Rang zu erhöhen und dann gibt es noch schnelle Spiele. Für beides können mehrere Suchkriterien festgelegt werden. Neben der Region kann dies auch die gewünschte Internetverbindung oder der Rang im Verhältnis zum Eigenen sein.

Alles eine Frage der Technik?
Zugegeben, technisch war die Soul Calibur Serie stets ganz oben mit dabei. Aber der neueste Ableger setzt nochmal einen drauf. Die Farbpalette ist düsterer als diejenige des Vorgängers, was dem Ganzen einen realistischeren Look verpasst. Die Arenen sind außerdem wunderbar modelliert und begeistern durch mehrere Kampfebenen sowie einen ansprechenden, dynamischen Hintergrund. Die musikalische Untermalung ist jederzeit stimmig und die Soundeffekte untermalen das Spektakel sinnvoll. Aber nicht nur die Arenen begeistern. Die Figuren bewegen sich durch Motion Capturing sehr menschlich und sind ebenfalls bis ins kleinste Detail modelliert.


Aber was ist mit dem Kampfsystem, dem Herzen eines jeden Prügelspieles? Die Charaktere steuern sich angenehm flüssig und sind sehr gut ausbalanciert. Eine schnelle Figur kann eine starke jederzeit bezwingen und umgekehrt. Buttonmasher werden aber auf den höheren Schwierigkeitsgraden und Online keine Chance mehr haben. Das Spiel bietet inzwischen einfach zu viele Feinheiten, die dies unterbinden können.

Weniger ist mehr?
Die wohl bekannteste „Eigenschaft“ der Soul Calibur Serie war seit jeher die übertriebene Oberweite der weiblichen Kämpfer. Für ein weit authentischeres Spielerlebnis wurden diese nun etwas reduziert. Aber die Kostüme der Kämpferinnen sind immer noch aufreizend und betonen deren „Vorzüge“. Doch auch die Auswahl der Kämpfer hat sich gewandelt. Veteranen wie Mitsurugi, Yoshimitsu oder Ivy sind weiterhin vorhanden. Aber durch die 17 vergangenen Jahre der Story wurden einige Figuren durch ähnliche Figuren mit denselben Fähigkeiten ausgetauscht. So ist beispielsweise Kilik nicht von Beginn an entgalten und wird durch einen jungen Mönch mit dem gleichen Kampfstil ersetzt. Es gibt aber auch komplett neue Figuren. So fügen sich Ezio Auditore da Firenze aus der Assassin's Creed Reihe und der Tekken Kämpfer Devil Jin perfekt ein.


Das Fazit
Soul Calibur V ist ein würdiger Nachfolger und setzt das Spiel durch gute Ideen gekonnt fort. Besonders der Multiplayer ist es eine wahre Suchtmaschine. Für Online-Spieler ist es ebenfalls ein Pflichtkauf, da es die Unsitte des Online Passes nicht benutzt. Lediglich bei reinen Offline-Spielern ist zu schnell die Luft raus.



Wertung
_________________________________________________

+ Schöne Grafik
+ Butterweiche Animationen
+ Schnelle und dynamische Kämpfe
+ Fordernde CPU Gegner
+ Gute und Stabile Online Modi
+ Ausbalancierte Kämpfer
+ Stets passende und gute Musik und Soundeffekte


- Der Ansager nervt mit der Zeit
- Die Geschichte ist nicht sehr umfangreich
- Karge Modus-Auswahl im Offline Betrieb



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2012 11:30 von alexking.

13.02.2012 11:25
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loveless74 (Feb-13-2012), Kiba113 (Feb-13-2012), pvpwinner (Feb-13-2012)
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Beitrag: #2
RE: Im Test: SoulCalibur V

Das Spiel konnte ich bei einem Bekannten anspielen. Vor allem der aktive Online-Modus hat mich beeindruckt, wie im Test erwähnt.

Eins hat mir aber gefehlt - die Zeitspanne zwischen letzten Schlag und Rundenende. Einfach mal ein krönender Abschluss, versteht sich. Big Grin

*HUST* FATALITY *HUST*

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2012 22:45 von pvpwinner.

13.02.2012 19:45
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