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Im Test: Rocksmith

   

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Storm
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Beitrag: #1
xxps3  Im Test: Rocksmith



Genre: Musikspiel
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft San Francisco / Ubisoft Shanghai

Release: 27. September 2012 (PS3 & Xbox 360) | PC: 18. Oktober 2012
Plattformen: PS3, Xbox 360 und PC

Online-Multiplayer: Nein
Offline-Multiplayer: 2 Spieler

Alterfreigabe: ab 6 Jahren (USK)
Benötigte Hardware: Gitarre oder Bass

Lightbulb Angebot: Rocksmith (Amazon)



Ein weiteres Musikspiel, na toll...

Nachdem verschiedene Guitar Hero und Rockband Ableger erschienen sind, welche mit sehr einfacher Hardware ausgestattet waren, werdet ihr das erste Mal mit einer echten Herausforderung konfrontiert. Rocksmith ist das erste Spiel, welches eine authentische Gitarre nutzt und es ist egal, ob es eine E-Gitarre oder eine Halbakoustik-Gitarre ist, denn Rocksmith unterstützt alle Instrumente mit einem 6,35 mm Ausgang.

Dieses Spielprinzip soll euch in die Gitarrenwelt einführen und euch vom totalen Anfänger zum fortgeschrittenen Musiker begleiten, indem ihr durch verschiedenste Songs und Minispiele eure Fähigkeiten lernt und verbessert. Als großes Highlight der europäischen Version kommt die Bassgitarre ins Spiel, denn die wird das erste Mal in einem Spiel benutzt.



Übung oder Spielspaß?

Bei Rocksmith wisst ihr am Anfang gar nicht, ob dieses Spiel für zwischendurch ist oder es einem langzeitig Gitarre Spielen beibringen soll. Das ist eine leichte Frage und die Antwort lautet, dass es keine richtige Definition gibt. Zwar wurde Rocksmith dafür entwickelt, um euch das Gitarrespielen beizubringen, aber wer dieses Spiel als Hobbygitarrist für zwischendurch kauft, ist hier nicht fehl am Platz.

Um den Spielspaß völlig auszuschöpfen, werdet ihr gezwungen die Grundkenntnisse der Gitarre zu beherrschen, was viel Übung erfordert und dies ist nicht von heute auf morgen gelernt. Um das Spielen einer Gitarre ordentlich zu erlernen, investiert man schon einige Wochen, in denen man sich mit Rocksmith beschäftigt. Mit dieser Strategie vereint Rocksmith den Spielspaß und die Übung.

Story

Ihr fangt in einem kleinem Zimmer an, in dem ihr eure Songs performt und auf das nächste Konzert vorbereitet. In diesem Zimmer werden Songs und Techniken angezeigt, welche ihr beim nächsten Konzert gebrauchen könnt. Wenn ihr genügend Rocksmith Punkte in den Vorbereitungssongs gesammelt habt, dürft ihr euch auf das erste Konzert in einer kleinen Fabrik begeben. Dort fängt eure Karriere an und ihr arbeitet euch vom Amateur, über den Newcomer bis zum Titel Rocksmith hoch.

Hier kann man sehen, wohin die Finger platziert werden müssen



Für wen ist Rocksmith eigentlich?

Von Anfang an war ich überzeugt, dass ein Spiel keinen Gitarrenlehrer ersetzen kann, aber nach den ersten fünf Minuten habe ich meine Meinung geändert, denn Rocksmith ist für jeden, egal ob blutiger Anfänger oder Hobbygitarrist. Jeder fängt auf dem gleichen Niveau an, aber dies bleibt nicht lange, denn Rocksmirth kann sich rasant zu jedem einzelnen Gitarristen anpassen.

Als blutiger Anfänger, ohne Grundkenntnisse im Gitarrespielen, werdet ihr mit einem Tutorial für Laien ermpfangen, welches einem alles erklärt, von den Grundkenntnissen wie man ein Plektrum hält bis zu einzelnen Noten. Kurz danach spielt man schon seinen ersten Song und bereitet sich auf das erste Konzert vor.
Für Anfänger ist dieses Spiel nahezu perfekt, denn es lässt euch auf der einfachsten Stufe anfangen, welche aus ein paar einzelnen Noten besteht. Hierbei wird euch von Rocksmith genügend Zeit gelassen, um euch auf die nächste Note vorzubereiten, indem das Spiel zeigt in welchem Bund die Finger platziert werden müssen.
Leider werden vor einem Song, welcher Akkorde enthält, die Akkorde nicht erklärt. Dies ist vor Allem für Laien nachteilhaft, weil sie jeden unbekannten Akkord selbst im Rocksmith Akkordbuch nachschlagen müssen, was sehr umständlich ist, wenn dies vor vielen Songs ausgeübt werden muss. Allerdings werden die Akkorde dort umso besser erklärt.

Wer mit einigen Grundkenntnissen schon einsteigt, muss sich wie jeder andere Gitarrist erst einmal durch das Tutorial kämpfen und kann dann mit seinem ersten Song anfangen. Wie ein blutiger Anfänger werdet ihr mit einzelnen Noten begrüßt, obwohl ihr schon Vorahnung besitzt. Aber dies ist auch gut so, denn jeder muss sich erst einmal an das Spielprinzip von Rocksmith gewöhnen. Dieses sieht nämlich leichter aus, als es ist, denn wenn euch plötzlich fünf Noten gleichzeitig um die Ohren fliegen, wird jeder verwirrt werden. Aber einen Gitarristen stört dies nicht, denn er übt immer weiter und dies auch zurecht, denn nach einigen Liedern, gewöhnt man sich an das Spielprinzip und ihr könnt richtig los rocken.



Die gute alte Jazz Session

Wenn ihr selten alleine Gitarre spielt, werdet ihr beim Multiplayer am richtigen Ort sein, denn hier werden eure Fähigkeiten gebraucht. Ihr spielt die Noten und euer Partner spielt die Akkorde und mit dieser Technik meistert ihr das ganze Lied. Nebenbei spielt ihr mit eurem Partner um die Wette, damit ihr erfahren könnt, wer von euch besser ist. Aber wer bisher keinen blassen Schimmer hatte, nach was sich das Lied anhören soll, der wird bei manchen Liedern gar nicht mehr wissen, ob dieser Song noch ein "normales" Lied darstellen soll, denn Rocksmith wirft euch immer mehr Noten auf den Bildschirm, ohne auf den Rythmus des Spielers zu achten.


Der Sound

Zum Sound musss man bei Rocksmith nicht viel erzählen, denn er ist mit den richtigen Audioausgabegeräten exzellent. Ihr müsst euch keinen extra Verstärker für die Gitarre kaufen, um den Sound völlig auszuschöpfen, denn nahezu jedes Heimkinosystem und jeder Kopfhörer, welche einen beachtlichen Output hervorbringen, schaffen einen bezaubernden Sound. Sehr viele Personen, vor allem Jugendliche, spielen den Sound über den Fernseher ab und dies ist der Fehler, denn der Fernseher schafft bei Rocksmith weder die Höhen noch die Tiefen.

Dies ist das Minispiel "Dawn of the Chordead Screen"



Techniken

Für die verschiedenen Techniken werden von Rocksmith zwei Varianten zur Verfügung gestellt, denn ihr könnt entweder den Menüpunkt "Techniken" auswählen oder euch mit Minispielen verbessern.

Die Techniken werden bei Rocksmith mithilfe von Videos erklärt, welche mit Übungen und Herausforderungen überpüft werden. Hier achtet Rocksmith auf eure bisher geleisteten Fähigkeiten, denn je besser ihr bisher gewesen seid, umso schwerer wird die Herausforderung. Dabei fängt es bei einfachen Techniken wie dem Akkordspiel an und geht bis zu schwereren Techniken wie den Tremolos über.
Wem das aber nicht langt, der kann bei den witzigen Minispielen, welche bei Rocksmith unter dem Menüpunkt "Guitarcarde" erreichbar sind, seine Techniken verfeinern, eigene Tricks entwickeln, die Rekorde ins Internet stellen und eure Punkt mit anderen vergleichen.


Riff Repetitor

In diesem Modus werdet ihr so richtig gefordert und gefördert, denn hier könnt ihr euer Lieblingslied auf eurer persönlichen Stufe spielen. Ihr könnt die einzelnen Abschnitte eures Stückes nach beliebigen Tempo und Schwierigkeitsgrad einstellen und auch lernen. Dabei erkennt Rocksmith, ob es schneller werden muss, es euch mehr Noten zur Verfügung stellen muss oder doch langsamer werden soll, damit ihr den Spielspaß nicht verliert. Wenn Rocksmith euch falsch einschätzt, könnt ihr die Einstellungen mit ein paar Knopfdrücken selbst verändern.




Das Fazit:

Rocksmith ist ein brilliantes Spiel, welches einem eine ganze Menge beibringt - das innovative Spielprinzp ist mit keinem anderen Spiel vergleichbar. Leider ersetzt es noch keinen Gitarrenlehrer, weil es an manchen Stellen ein paar Fehler besitzt und vor allem kann es euch nicht spontan korrigieren. Obwohl ein paar Fehler vorhanden sind, ist es anfängerfreundlich. Gitarristen, die sich das Spiel nur als Zusatz kaufen, werden von Rocksmith nicht enttäuscht. Die Songauswahl ist zwar groß, aber trotzdem begrenzt, denn einige sehr wichtige Musikrichtungen wie z.B. Blues und Pop fehlen. Per DLC wird es aber Nachschub geben



Wertung
__________________________________________________


+ Verschiedene Verstärkereinstellungen
+ Stimmgerät ist vorhanden
+ Über 50 Songs
+ Riff Repetitor bietet gute Einstellungsmöglichkeiten
+ Schöner lokaler Multiplayer
+ Techniken werden gut erklärt
+ Minispiele sind amüsant und lehrend
+ Aufkleber für die Bünde sind enthalten
+ Keine Vorkenntnisse notwendig
+ Akkorde werden erklärt...



- ..aber nicht vor jedem Stück, dies ist dür Laien schlecht
- Song kann schnell unübersichtlich werden
- Relativ eintönige Musikauswahl
- DLC Politk: Direkt beim Release sind neue Songs verfügbar
- Keine richtige Story
- Ein möglicher Online-Multiplayer in Form von Wettbewerben fehlt



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.10.2012 08:50 von Storm.

11.10.2012 17:45
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Rocksmith

Echt schöner Text/Test.

11.10.2012 17:50
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heubergen
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Beitrag: #3
RE: Im Test: Rocksmith

Das mit den Songs finde ich irgendwie bei Musikgames nicht so schlimm...


EDIT:

//Yeah! Mein 900. Edit!

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.10.2012 19:04 von heubergen.

11.10.2012 19:03
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Musik_Arab
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Beitrag: #4
RE: Im Test: Rocksmith

Ich liebe das game einfach fuuu*** geil ich zocks stundenlang und meine gittaren skills haben sich bis jtzt nicht verbessert <3 aber es macht spaß haha xD

11.10.2012 19:36
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Beitrag: #5
xGames  RE: Im Test: Rocksmith

Man merkt, das die keine Ahnung wovon die reden ... (Video).

Allein schon "Man bekommt eine echt gute Gitarre dazu".

Wenn schon die Epiphone Standard einen nicht so glatte Sound hat, dann kann die Junior keinen besseren haben.

Mag sein, dass man da was lernt, aber ich persönlich finde es besser, in eine Musikschule zu gehen, und sich eine Ordentliche Gitarre zu holen.

Aber es ist ja nur ein Spiel. Big Grin

11.10.2012 22:08
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Beitrag: #6
RE: Im Test: Rocksmith

Dann kauf dir doch ne echte Gitarre und das Spiel dazu....

Ich werd mir das Spiel demnächst auf jeden Fall holen. Vor einiger Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, es zu importieren, aber jetzt ist es ja da. Big Grin

Also ich hab eine Yamaha Pacifica und finde auch das reicht soweit Wink



P.S. Ich finde das Review recht gut, aber den Begriff "Halbaccoustic-Gitarre " finde ich schon etwas seltsam... Entweder Englisch oder Deutsch. Halfaccoustic / Halbakustik - Gitarre bitte ^^

12.10.2012 08:28
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Greece
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Beitrag: #7
xGames  RE: Im Test: Rocksmith

SKATEorDIE____ :
Dann kauf dir doch ne echte Gitarre und das Spiel dazu....
Also ich hab eine Yamaha Pacifica und finde auch das reicht soweit Wink


Also ich habe eine Schecter Diamond Omen 6 Extreme, und mein Vater hat eine Gibson Les Paul Standard (der Oberhammer!). Meine Schecter reicht mir mehr als Genug, und im schlimmen falle schnapp ich mir einfach die Gibson. Wink

SKATEorDIE____ :
P.S. Ich finde das Review recht gut, aber den Begriff "Halbaccoustic-Gitarre " finde ich schon etwas seltsam... Entweder Englisch oder Deutsch. Halfaccoustic / Halbakustik - Gitarre bitte ^^


Muss ich dir Recht geben, entweder Halbakustik, oder Semiacoustic. Wink

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.10.2012 15:52 von Greece.

12.10.2012 15:51
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Axido
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Beitrag: #8
xGames  RE: Im Test: Rocksmith

Storm :

- DLC Politk: Direkt beim Release sind neue Songs verfügbar
- Keine richtige Story


1. Das Spiel ist schon vor einem Jahr in den USA erschienen. Seitdem ist auch DLC erschienen...soll man den hier weglassen? Und würde man den US-DLC hier gratis mit dazupacken, wären die Amis sicher angepisst...auch wenn wir es eher sein sollten, weil wir ein Jahr auf das Spiel warten mussten. Big Grin
Wenn man es sich nicht für die Playsi importiert hat.^^
2. Das Spiel soll ja nicht irgendwelche Geschichten erzählen. Es soll einem das Gitarrespielen näher bringen.

Ich finde die zwei angesprochenen Punkte wirklich unnötig aus den beschriebenen Gründen. Dafür würde ich gerne noch einen hinzufügen:
-Die Songauswahl richtet sich eher an Anfänger und Fortgeschrittene, nicht aber an Profis. Es sind größtenteils langsame und noch relativ simple Songs...wenige bis gar keine richtig schweren Meisterstücke sind im Spiel enthalten. Bis auf die Gewöhnung an das Tablatursystem hat es mich noch nicht wirklich gefordert. Aber sonst einfach ein schönes Spiel. Ich hoffe, mit der PC-Version kommen dann auch irgendwann Custom Songs wie bei Guitar Hero...nur eben in realistischer. Big Grin
Dann würde ich mir auch ein paar eigene machen. Smile

12.10.2012 20:03
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