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Im Test: The Cave

   

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Gin-Chan
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zInternet  Im Test: The Cave


Publisher: SEGA
Entwickler: Double Fine Productions
Plattformen: PS3, Xbox 360, PC, Wii U

Release: 23. Januar 2013

Altersfreigabe: PEGI 12
Genre: Adventure

Offline-Multiplayer: Ja (2-3 Spieler Koop)
Sprache/Texte: Englisch / Deutsch

PlayStation Move: Nein
Stereoskopisches 3D: Nein
Preis: 12,99 EUR (PSN)

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Eine Höhle mit schwarzem Humor

Bleibt ein Weilchen und hört zu... Moment, das war Diablo. Tatsächlich beginnt The Cave, das neue Spiel von Monkey Island-Schöpfer Ron Gilbert, ganz ähnlich. Eine klare Sternennacht, sieben völlig unterschiedliche Charaktere – und eine dunkle, mysteriöse Höhle. Von eben jener werden wir begrüßt. Sie wolle uns eine Geschichte erzählen, die sich in ihren Tiefen abspielt. Nachdem wir uns für drei Charaktere entschieden haben, geht es auch direkt los; angeleitet von der Höhle selbst dringen wir immer tiefer in sie vor, und entdecken dabei so einige Geheimnisse. Und haben eine Menge Spaß.




Hebel und so. Was auch sonst?



Suchen, rätseln, kombinieren

The Cave ist ein klassisches Adventure. Keine Waffen, keine Actioneinlagen, nur knifflige Rätsel und komplizierte Knobeleien. Höhlenbewohner werden mit geschickten Fallen ausgetrickst, Schließmechanismen durch ein bisschen logisches Denken außer Kraft gesetzt und eine Vielzahl anderer Hindernisse überwunden.

Das Spiel ist Level-basiert, nach jedem überwundenen Abschnitt springen die mutigen Höhlenforscher in tiefere Ebenen der Höhle. Jeder Charakter bringt ein eigenes Level mit sich, dazu kommen drei Charakter-unabhängige Level, insgesamt also sechs. Je nachdem, wie schnell man die verschiedenen Aufgaben bewältigt, braucht man durchschnittlich zwischen 15 und 30 Minuten pro Etage, das ergibt eine Gesamtspielzeit von einigen Stunden. Da man in einem Durchgang jedoch nur drei der sieben speziellen Level der Charaktere zu Gesicht bekommt, besitzt The Cave hohen Wiederspielwert – zwei Durchgänge sind mindestens möglich, ohne dass man sich langweilt.

Denn verpassen möchte man sie nicht, die schaurig-schönen Geschichten, die Abschnittsweise von der Höhle erzählt werden. Diese ist nicht nur verdammt zynisch, auch die Spielfiguren selbst sind reichlich niederträchtig und verdorben. Ohne überflüssigen Pathos eröffnen sich dem Spieler die Abgründe und Verfehlungen der gesteuerten Charaktere, die alles andere als glorreich sind. So lassen wir zum Beispiel versehentlich einen Drachen frei, der bedauerlicherweise die Prinzessin verspeist, die wir eigentlich umwerben sollten. An anderer Stelle verwenden wir eine Schachtel Rattengift dazu, die unliebsame Aufsicht loszuwerden. Freut Euch auf eine Menge gewagte Wortspiele und eine gehörige Portion schwarzen Humor.




Während der König sie unter die Haube bringen will, möchte die Prinzessin
lieber Elektro-Technikerin werden. Ganz im Ernst.



Einer für alle, alle für mich

Jeder der Charaktere hat seinen eigenen dunklen Hintergrund, sowie seine eigenen Ziele. Aber alleine kommt man in der Höhle nicht weiter. Mit den Pfeiltasten wechselt der Spieler zwischen den drei Figuren und verwendet sie, um so weiterzukommen. Beispielsweise lässt man einen Charakter einen Hebel ziehen, der wiederum eine Tür öffnet, durch die die nächste Figur hindurch schlüpfen und den Schließmechanismus außer Kraft setzen kann. Die Steuerung ist intuitiv und einfach zu lernen. Die Rätsel sind knifflig, aber durchgehend logisch und lassen sich nach ein wenig Bedenkzeit mit mehr oder weniger großen Schwierigkeiten lösen.




Während der Ritter mit seiner Unverwundbarkeits-Fähigkeit den Drachen ablenkt,
mopsen wir ihm von hinten seinen Schatz.


Ein wenig nervig ist nur, dass man an einigen Stellen alle Figuren einzeln von einem Punkt zum anderen bringen und somit den gleichen Weg dreimal in Folge ablaufen muss. Aber bei längeren Entfernungen folgen die anderen automatisch der aktuell gesteuerten Figur, daher ist das meistens kein Problem.

Die Grafik ist sehr gelungen und schafft zusammen mit der Beleuchtung genau die richtige schummrige, aber angenehme Atmosphäre. Der Sound ist auch in Ordnung, besonders die passende und interessante Synchronstimme der Höhle fällt positiv auf.





Let's Play The Cave - mit Mühe und viel Liebe erstellt von eurem Redakteur Gin-San. Weitere Folgen folgen.




Das Fazit:

Die Bewertungen zu The Cave fielen mit Metacritic-Wertungen um die 70% eher durchwachsen aus, was ich wirklich nicht nachvollziehen kann. Vielleicht waren ein paar alte Monkey Island-Fans enttäuscht. Auf jeden Fall sorgt das Spiel für eine angenehme Stimmung, fordert die grauen Zellen und macht einfach Spaß – wenn auch nur für ein paar Stunden. Die 15 € sind in diesem Fall eine lohnende Investition.





Wertung
_________________________________________________


+ Knifflige Rätsel, spannende Level
+ Interessante Story
+ Böser, aber herrlicher Humor
+ Schöne und zum Ambiente passende Grafik
+ Sieben Charaktere sorgen für Wiederspielwert



- Hin und wieder muss ein bisschen viel hin- und hergelaufen werden
- Insgesamt ein bisschen kurz ausgefallen



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.02.2013 23:18 von alexking.

03.02.2013 20:19
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RE: Im Test: The Cave

Ich komme beim Ausrechnen der Gesamtbenotung nur auf eine 8,9.. werde das Bewertungssystem hier wohl nie verstehen.
Nichtsdestotrotz ein gutes, ausführliches Review. Das Spiel scheint mal was innovatives zu haben, was heute zu tage leider schwer in guter Qualität zu finden ist.
Gruß Kaito

04.02.2013 00:16
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Beitrag: #3
xGames  RE: Im Test: The Cave

|KaitoKid| :
Ich komme beim Ausrechnen der Gesamtbenotung nur auf eine 8,9.. werde das Bewertungssystem hier wohl nie verstehen.
Nichtsdestotrotz ein gutes, ausführliches Review. Das Spiel scheint mal was innovatives zu haben, was heute zu tage leider schwer in guter Qualität zu finden ist.
Gruß Kaito


Das liegt daran, dass ich nicht einfach einen Schnitt errechne. Erstens sind die Einzelwertungen nicht alle gleich gewichtet, zweitens gewähre ich mir einen Ermessensspielraum ... so ähnlich wie bei Lehrern, die einem eine andere Note geben, als rein rechnerisch herauskommt. Das habe ich auch schon mehrmals erklärt ...

04.02.2013 04:02
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xGames  RE: Im Test: The Cave

Gin-San :

|KaitoKid| :
Ich komme beim Ausrechnen der Gesamtbenotung nur auf eine 8,9.. werde das Bewertungssystem hier wohl nie verstehen.
Nichtsdestotrotz ein gutes, ausführliches Review. Das Spiel scheint mal was innovatives zu haben, was heute zu tage leider schwer in guter Qualität zu finden ist.
Gruß Kaito


Das liegt daran, dass ich nicht einfach einen Schnitt errechne. Erstens sind die Einzelwertungen nicht alle gleich gewichtet, zweitens gewähre ich mir einen Ermessensspielraum ... so ähnlich wie bei Lehrern, die einem eine andere Note geben, als rein rechnerisch herauskommt. Das habe ich auch schon mehrmals erklärt ...


Wieso einigt man sich nicht auf ein allgemeines Bewertungssystem, das denn immer Gleich ist? so würde man die Spieler leichter vergleichen können usw. , ist nur nen vorschlag ^^

04.02.2013 15:40
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Gin-Chan
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Beitrag: #5
xGames  RE: Im Test: The Cave

RedBull301 :
Wieso einigt man sich nicht auf ein allgemeines Bewertungssystem, das denn immer Gleich ist? so würde man die Spieler leichter vergleichen können usw. , ist nur nen vorschlag ^^


Wir haben ein einheitliches Bewertungssystem. Die Kategorien sind eigentlich immer dieselben, wobei statt Gameplay / Story je nach Spiel oft auch Singleplayer / Multiplayer genommen wird. Nur nehmen wir uns halt alle die Freiheit, ein wenig vom rechnerischen Schnitt abzuweichen bzw. Schwerpunkte zu setzen. Ich z.B. gewichte Grafik und Sound nie so stark wie die anderen Punkte. Dadurch entstehen von Spiel zu Spiel Unterschiede in der Bewertung. Die Endbewertung hängt somit in gewissem Maße von dem zuständigen Redakteur ab, aber die Abweichungen halten sich in Grenzen.

04.02.2013 17:13
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Beitrag: #6
RE: Im Test: The Cave

Ich habe das spiel selber. Ein minus sollte noch geben das VSync manchmal nicht richtig geht da es eine 30 fps sperre (noch) hat. Da es aber einen GROG automaten gibt ist das wieder im Gleichgewicht Big Grin

Zudem sollte man bei der Grafikkarte FXAA für dieses spiel aktivieren, macht die stimmung noch etwas besser Big Grin

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.2013 20:47 von clutchi.

04.02.2013 20:46
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Beitrag: #7
xGames  RE: Im Test: The Cave

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RedBull301 :
Wieso einigt man sich nicht auf ein allgemeines Bewertungssystem, das denn immer Gleich ist? so würde man die Spieler leichter vergleichen können usw. , ist nur nen vorschlag ^^


Wir haben ein einheitliches Bewertungssystem. Die Kategorien sind eigentlich immer dieselben, wobei statt Gameplay / Story je nach Spiel oft auch Singleplayer / Multiplayer genommen wird. Nur nehmen wir uns halt alle die Freiheit, ein wenig vom rechnerischen Schnitt abzuweichen bzw. Schwerpunkte zu setzen. Ich z.B. gewichte Grafik und Sound nie so stark wie die anderen Punkte. Dadurch entstehen von Spiel zu Spiel Unterschiede in der Bewertung. Die Endbewertung hängt somit in gewissem Maße von dem zuständigen Redakteur ab, aber die Abweichungen halten sich in Grenzen.


Von 8.9 auf 9.5 ist aber schon ein relativ großer Spielraum.
Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo das Spiel 9.5 verdient hat.
Ist mir aber schon häufiger aufgefallen, dass die Bewertung hier teils sehr großzügig gegeben werden, und stark von den Reviews der restlichen Community abweichend ist.

10.02.2013 23:10
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