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Im Test: God of War - Ascension

   

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xxps3  Im Test: God of War - Ascension



Genre: Hack 'n Slay
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: SCE Santa Monica Studio
Systeme: PS3

Online-Multiplayer: Ja
Uncut: Nein
Altersfreigabe: USK ab 18 Jahren
Sprache/Texte: English/Deutsch

PlayStation Move: Nein
Stereoskopisches 3D: Nein
Online-Pass: Ja

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Geist des Spartas

Kratos war schon immer eine Art Maskottchen für Sony, schade wäre es, wenn nach dem dritten Teil die Geschichte von unserem vergötterten Spartaner schon zu Ende erzählt werden würde. Da aber nach Teil drei eine Fortsetzung etwas unlogisch wäre, entschied man sich für eine Reise in die Vergangenheit, um den Beginn von Kratos Raubzügen in Augenschein zu nehmen. Doch einen Moment mal ! Erinnern wir uns an die beiden PSP-Ableger „Chains of Olympus“ und „Ghost of Sparta“, welche ebenfalls die Vorgeschichte vom zukünftigen Gott des Krieges erzählt haben. Der letzte Titel auf der PSP schneidet sogar die Kindheit von unserem Antihelden an. Welche Ereignisse haben die Entwickler in den vorherigen Titeln ausgelassen ? Was die Story angeht, erlauben wir uns vorab skeptisch zu sein.

Ach was solls, alle Zweifel beiseite ! Immerhin reden wir hier von God of War – einer der beliebtesten Spielereihen auf der PlayStation. Aus diesem Grund sind wahrscheinlich alle Special Editions kurz nach der Ankündigung ausverkauft worden, wenn das mal kein kommerzieller Erfolg ist. Allerdings ist die wohl wichtigste Neuerung der Multiplayer-Modus, der bereits nach dessen Enthüllung viele Gemüter erregt. Schwimmen die God of War-Macher doch etwa mit dem Strom der aktuellen Multiplayer-Wellen mit ? Nun ja, die meisten Spieler vertreten diese Meinung und gehen diesbezüglich davon aus, dass die Umsetzung doch noch missglücken wird. Als ob das nicht genug wäre, beklagen sich die Käufer über einen zu hohen Schwierigkeitsgrad, der das Vorangehen in der Geschichte erschwert - woraufhin die Entwickler einen neuen Patch ankündigen. Ob sich dies auf das Gameplay auswirkt und welche Figur Kratos in der Vergangenheit macht, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test zu „God of War: Ascension“.




Nochmal alles auf Anfang

Kratos hat es nicht immer leicht, erst stirbt seine Mutter, dann sein Bruder, und nun steht er unter seinem Befehlshaber Ares, der ihn seine Frau und Tochter ermorden ließ. Ein großes oder besser gesagt ultimatives Opfer, um enorme Kräfte zu erlangen. Doch irgendwann hat auch Kratos genug, woraufhin der mit Asche seiner Familie bedeckte Krieger den Bund mit dem Kriegsgott Ares aufgeben will. So leicht es im ersten Teil angedeutet wurde, ist es nicht. Erst müssen die Furien überwunden werden. Die Furien bestrafen jeden Schwurbrecher und foltern ihn so lange, bis jener seine Meinung wieder ändert. Dass Kratos mehr als wertvoll für Ares ist, wissen wir bereits. Doch damit auch der Obergott Zeus hinter die Absichten seines Bruders und der Furien kommt, wird der Verstand von Kraots mit Wahnvorstellungen gespickt. Euer primäres Ziel besteht also vorerst darin, mehr Klarheit in die ganze Sache zu bringen, und zwar sprichwörtlich. Episch ist die Geschichte auf jeden Fall, allerdings gibt es einige Schwächen gegenüber den Vorgängern. Die Zwischensequenzen finden dieses Mal viel seltener statt. Auch die Dialoge kommen nur vier, fünf Mal im Laufe der Zeit zustande. Der größte Makel ist aber der, der fast jedem Prequel anhängt. Und zwar ist das Ende bereits so oder so bekannt, weshalb auch die Spannung nicht so groß wie im dritten Teil vorhanden ist.



Alles eine Frage der Technik

Was Gameplay angeht, hat sich in God of War: Ascension wenig geändert. Ihr entwickelt eure Chaosklingen bis geht nicht mehr, erhaltet dafür neue Kombo-Moves und erteilt dadurch mehr Schaden. So weit so gut – doch das wars auch schon. Leider sind weitere Waffen nicht vorhanden. Ansonsten stehen vier Magie-Slots zur Verfügung, deren Essenz durch die Chaosklingen benutzt werden kann. Feuer, Strom, Eis und Dunkelheit nehmen Einfluss auf die dazugehörigen Kombos und die dafür vergebenen Orbs. Natürlich könnt ihr neuerdings die Waffen der Gegner für eine kurze Zeit verwenden, viel Potenzial hat dies jedoch nicht. Kratos kann darüber hinaus auf Zeitmagie zurückgreifen, die es möglich macht, ganze Gebäude zu erneuern, um so neue Wege zu erschaffen. Wer ziemlich gut ist, kann die Magie im Verlauf eines Kombos sogar kombinieren. Mit den Angriff auf Gegner steigt die RAGE-Anzeige, bei einem voll aufgefüllten Balken kann der Kontrahent verbrannt, eingefroren oder geschockt werden. Einen „ultimativen“ Modus gibt es in Ascension nicht. Da merkt man deutlich, dass den Machern bereits jegliche Ideen ausgehen. Allerdings ist dies bei einem Prequel kein Wunder. Würde es sich jedoch um den vierten Teil handeln, wäre bestimmt mehr drin gewesen.

Wie immer müssen außer den Kämpfen gut inszenierte Rätsel gelöst werden, die mit den Fähigkeiten von Kratos kombiniert werden müssen. Zum Beispiel baut man eine Brücke auf, damit ein Schalter umgelegt werden kann und macht die Zerstörung wieder rückgängig, damit der jeweilige Auslöser wegen den herumliegenden Teilen stecken bleibt. Die Rätsel sind auf gar keinen Fall zu einfach oder zu schwer, man muss lediglich etwas länger nachdenken – die Fairness bleibt dabei stets erhalten. Doch trotzdem sind die Andeutungen mit der Kameraperspektive teils hilfreich, teilweise aber auch nervig, wenn die Lösungswege mehr als offensichtlich sind. Da kommt man sich als Spieler stellenweise dumm vor, wenn auf jeden Schritt hingewiesen wird.




Wie siehts aus ?

God of War III konnte uns beim Release mit scharfen Texturen und einer atemberaubenden Grafik überzeugen. Wenn man es ganz allgemein sieht, setzten die God of War-Spiele immer neue Maßstäbe auf den Playstation-Konsolen. Sei es PS2, PSP oder PS3. Mit „Ascension“ ist es den Machern aber leider nicht gelungen wirklich Alles aus der Konsole herauszuholen. Klar, die seltenen Zwischensequenzen sind allemal episch inszeniert, jedoch lassen sich hier und da verschwommene und kantige Texturen finden.

Besonders an Steinen und Bergen ist es deutlich zu erkennen. Was das Charakterdesign angeht, gibt es absolut nichts zu meckern. Die Personen sehen individuell und die Monster furchterregend aus. Was man aber verpasst hat, ist dem Spiel mehr Lebendigkeit einzuhauchen. Die Umgebung ist leider zu detailarm für die Serienverhältnisse. Ein paar Vögel, markante Wolken, Gebäude. Abwechslung ist zwar durch die wechselnden Gebiete vorhanden, bleibt aber wegen der etwas flachen Story auf der Strecke.

Wir wissen alle, dass die Jungs von denSanta Monica Studios wissen epische Klänge zu schätzen. Sofort nach dem Start werden die Käufer des Titels mit dem serientypischen Soundtrack begrüßt. Auch die Charaktere sind perfekt verstimmt worden. Kratos klingt jedoch etwas anders, aber doch irgendwie wie im ersten Teil. Was negativ auffällt, ist das Fehlen von Musikuntermalungen in manchen Spielgebieten. Alles in allem aber eine solide Umsetzung mit kleinen Schwächen gegenüber dem dritten Teil.




Ihr Krieger des Olymps, vereinigt euch !

Mit viel Skepsis loggen wir uns erst einmal in die Lobby ein und müssen gleich einen der vier Obergötter aussuchen, dem wir dienen wollen. Zeus, Hades, Ares und Poseidon stehen dabei zur Auswahl. Jeder von ihnen birgt besondere Fähigkeiten, wie höhere Stärke, Heilung, Elementarfähigkeiten oder Absorbation. Nach der Auswahl geht es sofort los, selbstverständlich mit einem kleinen Tutorial. Die Steuerung bleibt zwar beim Alten, gewisse Änderungen oder besser gesagt Einschränkungen gibt es aber dennoch. So kann man starke Attacken nicht nacheinander benutzen und darf erst nach der Aufladung darauf zugreifen. Die Magie ist ebenso beschränkt, lädt sich aber nur beim Respawn und speziell dafür eingerichteten Checkpoints wieder auf.

Auf unterschiedlichen Maps müssen Punkte eingenommen und gehalten, Flaggen verteidigt und Gegner niedergemetzelt werden. Nach und nach verdient ihr euch Erfahrung, die in Rüstung sowie Waffen automatisch investiert wird. Zum Freischalten hält Ascension aber Einiges bereit. Neue Magie, Waffen, Boni und Rüstungen. Der Online-Modus funktioniert besser als gedacht, hat aber dennoch gewisse Schwächen in der Übersicht. Denn befinden sich mehr als zwei Gegner im Kampf, geht die Übersicht öfters mal flöten. Letztendlich macht der Multiplayer aber Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Herausforderungen.




Das Fazit:

„God of War: Ascension“ ist ohne jegliche Zweifel ein gelungenes Spiel mit kleinen Ecken und Kanten. Kratos erlebt keine neue oder bis zum Ende spannende Story, wirklich überraschende Wendungen gibt es auch nicht. Leider sind von den umgesetzten Ideen nur wenige wirklich neu. Der Schwierigkeitsgrad bleibt fordernd und motivierend. Die Gegner sind aber im Gegensatz zu den Vorgängern viel stärker geworden. Besonders für die Harpien braucht man neuerdings mehr Zeit als für Zyklopen – Fairness sieht anders aus. Auch Grafikhuren werden mit dem neuen Ableger ganz gut befriedigt sein. Das Preis-Leistungsverhältnis ist jedoch nicht optimal. Daher raten wir: Erstmal warten bis der Preis nachlässt, aber dann richtig zuschlagen.





Wertung
_________________________________________________


+ Actionreich inszenierte Story
+ Brutale Kämpfe+
+ Gigantische Bossgegner
+ Teils detailreiche Optik
+ Coole Zwischensequenzen
+ Epischer Soundtrack
+ Spaßiger Multiplayer


- Kleine Texturschwächen
- Ende bereits am Anfang absehbar
- Stärke der Monster unausgewogen
- Sound-Aussetzer in der Kampagne



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.03.2013 13:16 von alexking.

29.03.2013 19:51
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Beitrag: #2
RE: Im Test: God of War - Ascension

warum sollte die starke der monster ausgewogen sein?

29.03.2013 20:12
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Beitrag: #3
RE: Im Test: God of War - Ascension

war doch absehbar dass das Spiel da aufhört wo der erste Teil anfängt.

29.03.2013 20:24
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Beitrag: #4
RE: Im Test: God of War - Ascension

Die Grafik ist echt der Wahnsinn (Demo)

29.03.2013 22:52
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Beitrag: #5
xGames  RE: Im Test: God of War - Ascension

Mano_745 :
Die Grafik ist echt der Wahnsinn (Demo)


Gibt schöneres.

29.03.2013 23:40
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Beitrag: #6
xGames  RE: Im Test: God of War - Ascension

Mano_745 :
Die Grafik ist echt der Wahnsinn (Demo)


Wenn du in God of War III ein neues Spiel anfängst, sieht das schon um einiges besser aus als Ascension. Für mich war mit God of War 3 alles zu Ende. Hier hat der Multiplayer der Grafik die Ressourcen weggefressen :-(
Und das grafische WOW war doch bei GOW3 richtig amazing.

30.03.2013 08:34
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Beitrag: #7
RE: Im Test: God of War - Ascension

Dieses Spiel hat mir gezeigt dass ich von god of war satt bin. Habe alle gespielt und mir reicht das.
Mehr god of war ist überflüssig , besonders dieses.

30.03.2013 08:41
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Beitrag: #8
RE: Im Test: God of War - Ascension

Also ich könnte mir vorstellen das sie noch ein Teil machen wo die Geschichte des Bruders erzählt wird wie er Gelitten hat und so Big Grin wäre cool finde ich und dann das ende :/

30.03.2013 09:13
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Beitrag: #9
xGames  RE: Im Test: God of War - Ascension

roice2000 :
Dieses Spiel hat mir gezeigt dass ich von god of war satt bin. Habe alle gespielt und mir reicht das.
Mehr god of war ist überflüssig , besonders dieses.


Die hätten lieber GOW 3 erst jetzt bringen sollen anstatt ascension.
Bin deiner Meinung. Bin übersättig mit gow..

30.03.2013 13:06
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