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Im Test: Resident Evil Revelations

   

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Gin-Chan
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xxps3  Im Test: Resident Evil Revelations



Publisher: Capcom
Entwickler: Capcom

Release: 24. Mai 2013

Altersfreigabe: USK 16
Genre: Survival-Horror

Multiplayer: Ja (2-Spieler-Coop)
Sprache/Texte: Verschiedene Sprachen wählbar, u.a. englisch und deutsch

PlayStation Move: Nein
Stereoskopisches 3D: Nein

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Alle Jahre wieder … kommen die Zombies

Resident Evil ist zurück … schon wieder. Insgesamt zählt das Franchise schon über 20 mehr oder weniger erfolgreiche Titel, und es geht noch weiter. Resident Evil: Revelations erschien Anfang 2012 für Nintendos 3DS, nun folgte das HD-Remake für Konsolen und PC. Aufpolierte Grafik, neue Gegner und Waffen sowie die Integrierung in das soziale Netzwerk Resident Evil.net sollen das Spiel zu einem vollwertigen Ableger des Franchises machen. Wie gut das gelungen ist, erfahrt Ihr in unserem Test!



“Oh, lange nicht gesehen“



Zombie-Seuche – schon wieder?

Ein gefährlicher Virus ist ausgebrochen, bedrohliche Monster sind auf der Jagd, Terroristen bedrohen die Erde … das Übliche eben. Und wie immer begnügt sich die Bioterrorism Security Assessment Alliance (BSAA) damit, zwei Einsatzteams, bestehend aus den erfahrenen Zombiejägern Jill Valentine und Chris Redfield sowie deren Partnern auf den Fall anzusetzen, während der Rest der Mannschaft in der Zentrale bleibt und Kaffee trinkt. Aber für die beiden dürfte das nach all der Zeit ohnehin nur ein ganz normaler Arbeitstag sein.

Die Story spielt zwischen den Geschehnissen in Teil 4 und 5 der Kernserie. Geheimnisvolle Vorgänge auf dem Kreuzfahrtschiff Queen Zenobia locken Jill Valentine und ihren Partner an Bord, wo sie ein Geisterschiff vorfinden. Von der Mannschaft keine Spur, ist das Schiff gefüllt mit ekligen Monstern, den … ok, ich habe keine Ahnung, wie die Biester sich nennen. Nach Zombies und J'Avos (gesprochen: „Chabo“) erwarten uns auf der Queen Zenobia brandneue mutierte Wesen. Auslöser ist in diesem Fall der T-Abyss-Virus. Aber keine Sorge, auch das müsst Ihr euch nicht merken. Schießt einfach auf alles, was sich bewegt (oder auch unbewegte, aber verdächtig aussehende Objekte), der Rest wird sich schon ergeben.



“Hehe, mein Messer ist länger“



Survival-Horror?

Und wieder einmal wurde die Hoffnung vieler Fans der ersten Stunde, Capcom solle zu den Wurzeln der Serie zurückkehren und den Fokus statt auf Action wieder auf Horror legen, nicht erfüllt. Klar, es gibt die üblichen Argumente: Munitionsknappheit sorgt für zahlreiche Schreckmomente, in dunkle Ecken und düstere Gänge lauern schaurige Gestalten … alles wie gehabt. Trotzdem fühlt sich das Spiel nicht nach Horror-Survival an, sondern nach einem Shooter. Ob das gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage. Zumindest wird einem beim Ballern nicht langweilig, zahlreiche Waffen und versteckte Anpassungsgegenstände sorgen für Abwechslung.

Weniger abwechslungsreich ist das Quest-Design. Den Großteil der Zeit verbringt man damit, irgendwelche Schlüssel zu finden, um an Orte zu gelangen, an denen man sich dann mit weiteren Monstern herumschlagen darf. Zumindest gibt es kaum Tunnel-Level wie in Resident Evil 6, je nach Story-Abschnitt sind Teile des Schiffes frei begehbar. Der Nachteil daran ist jedoch, dass man ständig von einem Ende des Schiffes zum anderen und wieder zurück laufen muss, was nach einer Weile ganz schön an den Nerven zehrt.



Zombie gut, alles gut.



Die Apokalypse ist … langweilig?

Auf die ganzen Annehmlichkeiten, die eine Kreuzfahrt für gewöhnlich zu bieten hat, müssen Jill und co. leider verzichten. Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es zum Glück die bösen Zombie-Wesen, die an jeder Ecke warten. Leider gibt es nur sehr wenige unterschiedliche Gegner-Typen, mehr als zwei oder drei unterschiedliche Kreaturen kommen pro Level selten vor. Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Spiel nicht geschadet.

Ein neues Element ist der sogenannte Genesis-Scanner. Dieser hat zwei Funktionen: Erstens kann man mit ihm besiegte Gegner scannen, wodurch man zusätzliche Items (zum Beispiel die wichtigen Heilsprays) erhält, zweitens dient er dazu, verborgene Gegenstände aufzuspüren. Vom Prinzip her eine gute Idee, läuft dies jedoch darauf hinaus, dass man alle paar Schritte anhalten und die Umgebung mit dem Scanner absuchen muss, was auf Dauer recht ermüdend ist. Man kann es zwar auch lassen, aber dann geht einem wiederum wichtige Munition durch die Lappen, was im nächsten Boss-Kampf schnell mal ins Auge gehen kann.



Gewöhnt euch besser an die Biester, Ihr werdet sie noch häufiger zu Gesicht bekommen ...



„Story? Ich will doch nur ballern“

Wer nur ein paar Mutanten erledigen will, ohne sich um den ganzen „böse Terroristen wollen die Welt zerstören“-Zinnober kümmern zu müssen, für den gibt es den Raid-Modus. In diesem durchläuft man die gleichen Level wie in der Kampagne, jedoch mit frei wählbaren, freischaltbaren Charakteren und Waffen. Alle Zwischensequenzen und Gespräche werden ausgeblendet. Dies erinnert an den Söldner-Modus aus Resident Evil 4, 5 & 6. Er kann kooperativ gespielt werden, sowohl lokal als auch online.

Resident Evil: Revelations und besonders der Raid-Modus sind in das Resident Evil.net integriert. Ähnlich wie schon bei Resident Evil 6 kann man durch die Teilnahme an Events Punkte verdienen, die sich wiederum gegen Waffen und Ausrüstung eintauschen lassen, welche im Raid-Modus verwendet werden können.



“Können wir das nicht ausdiskutieren wie zivilisierte Zombies?“



„Stinkende Kreatur“

Nach der Aktion-Orgie, die uns in Resident Evil 6 geboten wurde, ist Revelations zwar kein reinrassiges Horrorspiel, aber insgesamt doch etwas ruhiger und weniger Action-lastig. Insbesondere die Anzahl der Bosskämpfe wurde drastisch reduziert, wodurch die einzelnen Begegnungen interessanter und stimmungsvoller werden. Ein Schritt in die richtige Richtung also.

Die Grafik ist zwar ganz in Ordnung, aber man sieht dem Spiel doch noch stark die veraltete 3DS-Grafik an. Daran ändern auch ein paar zusätzliche Polygone nichts. Der Sound hingegen ist sehr gut und vermittelt genau die richtige Stimmung.



Pardon, da liegt wohl ein kleiner Fehler vor. Dies ist der Trailer:




Das Fazit:

Das Remake des 3DS-Spiels Resident Evil: Revelations hält im Großen und Ganzen, was es verspricht. Die durchwachsene Grafik tut der gelungenen Atmosphäre keinen Abbruch, der Sound untermalt das Ganze. Abzüge gibt es allerdings für die fehlende Abwechslung. Gut gemacht sind hingegen der Raid-Modus und die vielfältigen Waffen und Anpassungsmöglichkeiten, sowie die Integrierung in das Resident Evil.net. Insgesamt ein gelungener Ableger. Und besser als Operation Raccoon City ist es sowieso, aber das ist wohl auch nicht schwierig.




Wertung
_________________________________________________


+ Stimmige Atmosphäre auf der düsteren Queen Zenobia
+ Vielfältige Waffen und Customization
+ Raid-Modus bietet weitere Herausforderungen
+ Bosskämpfe gibt es nicht so inflationär wie in Resident Evil 6
+ Super Sound



- Durchwachsene Grafik
- Story nutzt sich langsam ab
- Nur wenige Gegner-Typen



11.06.2013 22:30
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TheSnak3
Legende
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Resident Evil Revelations

hahahah Chabos wissen wer der Babo ist ^^

Gutes Review

12.06.2013 00:51
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NeoSephiroth
Experte
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Beitrag: #3
RE: Im Test: Resident Evil Revelations

Mir fehlen die Zombies in dem Game. Es könnte soooo gut sein wenns auch mal Zombies und Licker, Spinnen oder Hunter gäbe. Statt dessen langweilige Rumhampel-Monster, welche man am PC noch relativ gut treffen kann, aber mit der Wii z.B. eine richtige Qual sind überhaupt was zu treffen.

Aber danke fürs gute Review.^^

12.06.2013 10:32
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Gin-Chan (Jun-12-2013)
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