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Im Test: Life is Strange - Episode 1 (PS4)

   

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Gin-Chan
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xxps3  Im Test: Life is Strange - Episode 1 (PS4)


Publisher: Square Enix
Entwickler: Dontnod Entertainment

Release: 30. Januar 2015 (weitere Episoden folgen)

Altersfreigabe: USK 12
Genre: Adventure

Multiplayer: Nein
Sprache / Texte: Englisch / deutsch
Originale Sprachausgabe verfügbar: Ja

Test
Zeitraum: 30. Januar – 14. Februar
Plattform: PS4
Sprachausgabe: Englisch

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Das Leben kann merkwürdig sein ...
Life is Strange ist das neueste Spiel von Dontnod Entertainment, dem Entwickler hinter Remember Me. Bisher ist nur die erste von insgesamt fünf Episoden erschienen, die im Laufe des Jahres herauskommen werden. Die zweite Episode ist für den März angesetzt.

Im Spiel schlüpft Ihr in die Rolle der jungen Photographie-Stundentin Maxine, kurz Max genannt, die einige sehr merkwürdige Erlebnisse vor sich hat. Max verfügt über eine besondere Fähigkeit, über die sie sich erst im Laufe der Geschichte klar wird: Sie kann nach Belieben die Zeit zurückdrehen und den Geschehnissen einen neuen Lauf geben, wenn Ihr etwas nicht gefällt. Doch das ist nicht alles; was hat es zum Beispiel mit diesen Visionen auf sich, in denen sie einen riesigen Tornado kommen sieht, der ihre Heimatstadt Arcadia Bay zu vernichten droht?


Genauso merkwürdig verhält sich ihre Jugendfreundin Chloe, die ziemlich in Schwierigkeiten zu stecken scheint, als Max ihr nach fünf Jahren Funkstille erneut über den Weg läuft …

Die erste Episode stellt mehr Fragen, als sie beantwortet. Was es mit Chloe auf sich hat, wie Max ihre geheimnisvolle Kraft erhalten hat und ob ihre Schreckensvision wahr werden wird, erfährt man wohl erst in den kommenden Episoden. Aber der erste Teil „Chrysalis“ sorgt definitv für Spannung und macht Lust auf mehr.


Der Schmetterlingseffekt
Im Spiel folgt Ihr einer vorgegeben Handlung, könnt aber immer wieder Entscheidungen treffen, die das Geschehen beeinflussen. Das Interessante daran ist die Möglichkeit, Max' Fähigkeiten einzusetzen und eine Entscheidung zu überdenken, wenn man im Nachhinein doch nicht zufrieden ist. Dies ist aber nur möglich, bis man das aktuelle Areal verlässt. Bei den Entscheidungen gibt es kein richtig oder falsch, in den meisten Fällen muss man tatsächlich zwischen zwei scheinbar gleichwertigen Optionen wählen, deren Konsequenzen noch nicht absehbar sind. Sobald man eine Entscheidung trifft, die sich auf den späteren Handlungsverlauf auswirken wird, erscheint eine dementsprechende Nachricht auf dem Bildschirm.

Die meisten der Entscheidungen haben für die erste Episode noch keine Auswirkungen, jedoch kann man schon ahnen, dass die ein oder andere Wahl noch schwerwiegende Folgen in den nächsten Kapiteln haben dürfte. Gegen Ende der ca. dreistündigen Episode machen sich die ersten Auswirkungen schon bemerkbar – es wird spannend …



Die Grafik überzeugt durch liebe zum Detail, hübsch gestaltete Gesichter (zumindest der Protagonisten, die Nebenfiguren wirken meist eher ein wenig ungestalt) und beeindruckende Lichteffekte. Auch wenn die Grafik alles in allem technisch keineswegs auf dem neuesten Stand ist, sorgt die liebevoll umgesetzte, Comic-angehauchte Grafik für ein sehr schönes Gesamtbild.





Das Fazit:
Life is Strange wartet mit einer originalen Story mit vielen interessanten Ideen auf, die an keiner Stelle klischeehaft oder gezwungen wirkt. Die erste Episode baut viel Spannung auf und verspricht in den nächsten Folgen noch mehr Tempo aufzunehmen. Gleichzeitig ist sie mehr als nur ein Exposé, es macht von Anfang an Spaß, der Geschichte zu folgen und Entscheidungen zu treffen. Die Möglichkeit, die Zeit zurückzudrehen, ist dabei eine interessante Wendung innerhalb der zugegeben nicht allzu neuen Idee, den Storyverlauf von Spielerentscheidungen abhängig zu machen. Die Spielzeit von etwa drei Stunden ist dem niedrigen Preis angemessen. Ich bin schon gespannt auf die zweite Folge!


Wertung



+ Zeit zurückdrehen als Gameplay-Mechanismus
+ Hübsche Comic-Grafik
+ Interessante, einzigartige Story ohne überflüssige Klischees oder Pathos
+ Chloe <3


- Technisch nicht auf neuestem Stand



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.02.2015 17:53 von alexking.

15.02.2015 17:37
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Life is Strange - Episode 1 (PS4)

Max war definitiv die coolere in dem Spiel, Gin-San Wink

15.02.2015 18:00
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Gin-Chan
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Beitrag: #3
xGames  RE: Im Test: Life is Strange - Episode 1 (PS4)

The Z :
Max war definitiv die coolere in dem Spiel, Gin-San Wink


Das hatten wir schon mein hübscher Zettl-Chan, Chloe hat blaue Haare!!
Q.E.D.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.02.2015 18:10 von Gin-Chan.

15.02.2015 18:10
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Chabbanese
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Beitrag: #4
RE: Im Test: Life is Strange - Episode 1 (PS4)

Lara Croft for the win! Big Grin

Ich bin überrascht, dachte nicht das der Titel so gut ankommt.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.02.2015 21:19 von Chabbanese.

15.02.2015 21:19
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Dreiundachzig
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Beitrag: #5
RE: Im Test: Life is Strange - Episode 1 (PS4)

Die erste Episode hat mich auf jeden Fall gefesselt. Was mir überhaupt nicht gefällt, ist die wirklich sehr kurze Spieldauer. Nachdem ich zwischendurch aufhören musste, spielte ich weiter und war enttäuscht, dass ich hätte nur noch 15 Minuten spielen müssen. Bis auf die Animationen der Münder hat mir das Spiel grafisch gefallen.

Ich glaube aber, dass sich das Spiel erst lohnt zu spielen, wenn alle fünf Episoden erschienen sind. Wenn wie geplant nur alle sechs Wochen ein Teil erscheint, vergeht mir leicht der Spaß.

21.02.2015 18:34
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