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rednex141
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xxps3  Im Test: Just Cause 3 (PS4)


Nach mehr als fünf Jahren erscheint der dritte Teil der Just Cause Reihe. Dieses mal soll Fokus auf die Gameplay Elemente gelegt worden sein, welche den zweiten Teil beliebt machten. Wir haben für euch getestet, ob Just Cause 3 den Erwartungen der Spieler gerecht wird und ob Avalanche noch einen Multiplayer in das bereits vorhandene Chaos werfen sollte.


Publisher: Square Enix
Entwickler: Avalanche Studios

Release: 1. Dezember 2015
Genre: Action-Adventure
Plattformen: PS4, Xbox One, PC

Altersfreigabe: ab 18 (USK)
Uncut: Ja

Spieler: 1 (offline)
Sprache/Texte: Deutsch/Deutsch
Dateninstallation: Ja (Boom Island)

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Größer, Explosiver und Bombastischer
Nach mehr als fünf Jahren erscheint der dritte Teil der Just Cause Reihe. Dieses mal soll Fokus auf die Gameplay Elemente gelegt worden sein, welche den zweiten Teil beliebt machten. Wir haben für euch getestet, ob Just Cause 3 den Erwartungen der Spieler gerecht wird und ob Avalanche noch einen Multiplayer in das bereits vorhandene Chaos werfen sollte.


Zerstörung pur
Wie viele andere Spiele, hat auch Just Cause 3 eine Daten-Installation. Die Zeit kann man jedoch nutzen, um mit der Steuerung vertraut zu werden und den neuen Wingsuit unter Kontrolle zu bekommen. Die "Boom-Island" ist komplett als Übungsinsel geschaffen. Zwar findet dies komplett ohne Feinde statt, aber bietet auch möglichkeiten zum umherfahren mit Buggies. Wenn man sich lange genug mit dem Umhergleiten, Herumfahren und Zerschiessen von Fässern beschäftigen kann, kann direkt in die Story springen und wird auch sofort ins geschehen geworfen. Das Gameplay ist dem aus Just Cause 2 ähnlich und lässt sich schnell erlernen. Man kann Medici sofort komplett erkunden, jedoch kann dieses ohne die Schnellreise oder Flugzeuge sehr lange dauern. Nachdem man die ersten paar Städte erobert hat, wird einem klar, weshalb das Spiel beim Starten so lange lädt. Medici ist soll nicht viel größer als Panau (Just Cause 2) sein, fühlt sich wegen der vielen Details aber so an. Negativ daran ist jedoch, dass es für alles Upgrades gibt, welche man, durch Challenges, freischalten kann. Diese Challenges lassen sich jedoch nur Spielen, sofern man gewisse gebiete befreit. So kann man den Enterhaken nur verbessern, wenn man die Große Basis, welche in der Nähe steht, dem Erdboden gleich macht. Bei Speziellen Basen geht dies nur, nachdem man das Verteidigungs-System, in einer Story-Mission, abgeschaltet hat. Dies verlangsamt, wenn auch nur gering, das Spiel und zwingt einen dazu, mehr zu kämpfen, als zu erkunden.


Tolle Aussicht
Ob Städte, Dörfer oder Militär-Basen, Just Cause 3 sieht gut aus. Es gibt kaum bereiche, die nicht gut aussehen oder eine Aussicht zu bieten haben, welche man bestaunen kann. Auch aus der Nähe sehen Gebäude, Fahrzeuge und andere Gegenstände gut aus. Wer jedoch gerne auf fps-drops verzichten möchte, sollte sich von Tankstellen, Militär-Basen und größeren Gefechten fern halten. Denn obwohl die Frame-Anzahl, auch bei größeren Gefechten, stabil bleibt, führen genug Explosionen, inklusive herumfliegender Einzelteile, schnell zu fallenden fps. Dies tritt zwar nicht immer auf, wenn aber bei Tankstellen oder großen Basen viele Trümmer umherfliegen, können die fps, aufgrund der neuen Fysik-Engine, auch mal unter 30 fallen. Dennoch ist das Spiel immer noch spielbar und man kann, nahezu unbehindert, weitere Explosionen auslösen.

Da knallts!
Der Sound ist, wie von Just Cause zu erwarten, ebenfalls gut. Es gibt nicht viel zu sagen. Hintergrund Musik und Dialoge passen und klingen gut. Explosionen und Gewehrfeuer klingt nicht übertrieben und Soldaten und Zivilisten sprechen einen auch an, wenn man in Sperrgebiet steht oder Hilfe benötigt wird.


It's me. Mario Frigo
Die Story von Just Cause 3 beginnt nicht weit von dem Punkt entfernt, an dem Just Cause 2 aufgehört hat. Man fliegt mit einem Flugzeug über Medici hinweg und wird beschossen. Wie schon in Just Cause 2 besteht die Story weniger aus Cutscenes und mehr aus Gameplay, welches durch Konversationen angereichert wird. Es gibt nur wenige wichtige Personen, welche man sich leicht merken kann. Wer Mordin, den Salarianer aus Mass Effect 2, mochte, wird auch an Dimah gefallen finden. Der Kindheitsfreund Mario Frigo steht einem, als Rebell gegen den Diktator Di Ravelo, zur Seite. Es gibt nicht all zu viele neue Charaktere, welche man kennen lernen muss und so verwechselt man diese nicht. Einige Charaktere bedienen perfekt Klischees, auf denen sie aufgebaut wurden, während andere komplett mit den Klischees brechen die einem aus der Welt der Videospiele bekannt sind. Wer Nostalgie à la Just Cause 2 verspürt, wird auch hier fündig und kann nach ein bisschen Erkundung auf Medici (oder Google) so einiges interessantes finden.


Fazit
Just Cause 3 legt den Fokus perfekt auf das vom Spieler geschaffene Chaos und gibt diesem auch gerne die Mittel dafür in die Hand. Das Spiel macht Spaß und bietet durch das Erkunden auch Abwechslung von den vielen Kämpfen. Wer jedoch ein perfektes Spiel erwartet, wird enttäuscht. Auch Just Cause 3 hat Fehler, welche noch ausgebügelt werden müssen, aber das Spielgeschehen nicht all zu sehr behindern. Fans der Reihe können, sofern die paar nervigen Challenges nicht zu sehr stören, auch in Just Cause 3 voll und ganz auf ihre Kosten kommen.



Wertung


+ Einfach gestrickte, aber dennoch gute Story
+ Mehr Greifhaken
+ Mehr Freiheit

- Einige Challenges, die stören könnten
- Framerate-Einbrüche bei vielen, großen Explosionen


Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.12.2015 16:56 von alexking.

29.12.2015 19:47
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Just Cause 3 (PS4)

Als riesiger Just Cause 2 Fan bin ich nicht per se enttäuscht, aber hätte doch ein bisschen mehr erwartet. Es macht trotzdem ziemlich Spaß.

30.12.2015 09:45
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rednex141
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Beitrag: #3
xGames  RE: Im Test: Just Cause 3 (PS4)

S.T.Y.L.E.Z :
Als riesiger Just Cause 2 Fan bin ich nicht per se enttäuscht, aber hätte doch ein bisschen mehr erwartet. Es macht trotzdem ziemlich Spaß.


Ich hatte vor dem Spielen gehört, dass es grotten schlecht sein sollte. Dementsprechend habe ich wenig erwartet und war positiv überrascht, dass es doch so vieles geschafft hat.

30.12.2015 13:15
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Mikedaburner09
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Beitrag: #4
RE: Im Test: Just Cause 3 (PS4)

Finds gut. Gibt viele die es gleich wieder verkauft haben aber es ist ein typisches Just Cause und wenn man Just Cause kennt weiß man wie eintönig es ist. Eher immer was für zwischendurch.

Ich bin positiv überrascht, dass es sich kaum von Teil 2 unterscheidet. Der Wingsuit ist eine coole Idee, genauso wie der erweiterte Enterhaaken und die tolle Physik.
Wo sie noch nachbessern sollten ist das Handling der Fahrzeuge. Im Vergleich zu Teil 2 ist es echt komisch.

Einzig und allein enttäuscht es mich das Rico immernoch nicht irgendwo in deckung gehen kann, geschweige denn über ein hindernis ordentlich hüpfen oder nach etwas greifen kann.
Mir würde es schon reichen wenn man sich irgendwo anlehnen könnte.

30.12.2015 16:51
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