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rednex141
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xxps3  Im Test: Alienation (PS4)

Bereits kurz nah dem Start, wird einem klar, dass die Story in Alienation an zweiter Stelle steht. Aliens haben die Erde invadiert und die Menschheit nahezu ausgelöscht. Mit der neuen UNX Technik, dreht man den Spieß um und besiegt die Aliens. So sieht jedenfalls der Plan aus. Im Verlauf des Spiels führt man die Story fort. Es existieren jedoch keine Zwischensequenzen oder ähnliches. Die Story wird durch den Funk und das Gameplay voran getrieben. Doch das Spiel soll auch nicht mit einer imposanten Story punkten. Stattdessen setzt man Coop-Gameplay.


Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Housemarque

Release: 26. April 2016
Genre: Twin-Stick-Shooter
Plattformen: PS4

Altersfreigabe: ab 16 (USK)
Uncut: Ja

Spieler: 1-4
Sprache/Texte: Englisch/Deutsch
Dateninstallation: Nein

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Weniger Story, Mehr Action!

Bereits kurz nah dem Start, wird einem klar, dass die Story in Alienation an zweiter Stelle steht. Aliens haben die Erde invadiert und die Menschheit nahezu ausgelöscht. Mit der neuen UNX Technik, dreht man den Spieß um und besiegt die Aliens. So sieht jedenfalls der Plan aus. Im Verlauf des Spiels führt man die Story fort. Es existieren jedoch keine Zwischensequenzen oder ähnliches. Die Story wird durch den Funk und das Gameplay voran getrieben. Doch das Spiel soll auch nicht mit einer imposanten Story punkten. Stattdessen setzt man Coop-Gameplay.



Könnte Spuren von RPG enthalten

Direkt am Anfang muss man sich für eine von 3 Klassen entscheiden, die eigene Skills haben. Angefangen mit dem Tank. Der Tank kann einen Schild erschaffen, der einen vor den Kugeln von Aliens schützt, einen Stampfer nutzen, um Feinde mit einer Schockwelle zu verletzen oder töten, und eine Tesla Ladung, mit der man Feinde beschießen kann. Der Bio-Spezialist kann seine Squad sich selbst heilen, Nanobot-Schwärme aussenden, die die Aliens angreifen und töten und eine chemische Giftwolke, die man als Spur hinterlässt. Als dritte Klasse hat man den Saboteur. Dieser kann für kurze Zeit unsichtbar werden, um Feinde zu flankieren oder um toten Kameraden wieder auf die Beine zu helfen, ohne von Feinden dabei gestört zu werden. Dazu kommt noch ein Plasma-Schwert, mit dem man durch Feinde schreddern kann, und der Artillerie-Schlag, der Feinde in der Umgebung dem Erdboden gleich macht.
Dazu kommt noch der Rush, der sich je nach klasse unterscheidet. Der Tank hat einen Langsamen Sprint, den man jedoch nach belieben dosieren kann, bevor die Rush-Leiste leer ist. Der Bio-Spezialist kann einen schnellen, kurzen Sprint nutzen, um sich von Gegnern zu entfernen. Der Saboteur sticht hier hervor. Die integrierte Warp-Technologie, ermöglicht ihm zwei blitzschnelle Warp-Rushes, bevor die Rush-Leiste wieder laden muss. Sowohl die Skills, als auch den Rush kann man mit Skill-Punkten verbessern.

Wer Borderlands oder The Division gespielt hat, kommt schnell mit dem Loot-System klar. Jedes Ausrüstungsteil hat einen Seltenheitswert. Während Weiße Ausrüstung nicht selten ist, steigt die Seltenheit mit Grün, Blau, Lila und letztendlich Orange. Das Loot-System sorgt für Abwechslung. Man vergleicht und verbessert Waffen, um möglichst viel Schaden auszuteilen. Dazu kommt noch das Leveling-System, welches anfangs nicht sehr sinnvoll erscheint. Größere Gegner haben jedoch auch ein Level und lassen sich dementsprechend auch langsamer töten. Hat man die Story durch, beginnt diese, mit stärkeren Gegnern von vorne und man darf UFOs angreifen. Was jedoch nicht sehr einfach ist, da die Gegner meistens einen höheren Level haben und so um einiges Stärker sind.



Stick-Action

Fans von Twin-Stick-Shootern und auch Neulinge werden sich schnell zurecht finden. Das Gameplay ist sehr intuitiv und so braucht man nicht lange, um sich an die Steuerung zu gewöhnen. Dank der präzisen Steuerung kommt es eher selten dazu, dass man nicht trifft oder in die falsche Richtung rennt. Lediglich mit vielen Gegnern in der Umgebung kann es schon mal chaotisch werden, so dass man sich eher weniger zurecht findet. Dieses liegt jedoch an eher den vielen Explosionen oder daran, dass das die Map schräg zum Bildschirm ausgerichtet ist. Dies sorgt öfter dafür, dass Feinde außerhalb vom Bildrand sind und kaum zu treffen sind.



Ganz viele Partikels

Bereits Resogun konnte mit seiner Grafik punkten. Alienation macht es nicht anders. Housemarque weiss wie gute Effekte aussehen müssen. Das Spiel läuft auf 30fps, was nach wenig klingt. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, sorgen viele Explosionen und Effekte nicht für Einbrüche. Auch bei großen Gegnermassen und dem darauf folgenden Gemetzel, bleibt das Spiel bei seinen 30fps. Die Effekte passen in das Spiel und selbst wenn das Bild mit Explosionen, Rauch und toten Aliens gefüllt ist, sieht das Spiel immer noch gut aus. Lediglich die Schräge Auslegung der Sicht auf das Spiel, kann hin und wieder dazu führen, dass man Gegner nicht sieht.

Bei der Musik und dem Sound sieht es nicht anders aus. Die Hintergrund-Musik passt sich dem Spielgeschehen an. Begegnet man mehr Feinden, wird die Musik ebenfalls actionreicher. Auch umgekehrt funktioniert es. Sobald alle Feinde in der Umgebung tot sind, wird die Musik wieder Ruhiger. Die Musik passt auch an sich zum Spiel. Es gibt keinen Metal, der nicht in das Spiel passt, sondern eher etwas Elektrisches auf die Ohren. Gefällt einem der Soundtrack, kann man diesen auch für 4,99€ im PSN Store kaufen.




Fazit
Mit den verschiedenen Klassen, dem Loot-System und dem Leveln, wird Alienation zu einem taktischen Spiel. Alleine kann es jedoch schnell problematisch werden, da das Spiel auf Co-Op ausgelegt ist. Man sollte sich das Spiel mit Freunden zusammen kaufen, da diese einem auch sagen können, ob man trifft, wenn mal wieder ein Feind außerhalb des Bildschirms ist. Trotz seiner kleinen Macken, ist Alienation ein recht gutes Spiel. Wer Dead Nation schon mochte, wird sich auch hier schnell zurecht finden. Auch neue Spieler werden keine Schwierigkeiten haben, da das Gameplay recht intuitiv ist. Wer ein Spiel für zwischendurch sucht, ist hier jedoch falsch. Speziell Bosslevel können sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Erst recht, wenn man die gesamte Karte abläuft, um jede Kiste und jeden Feind zu finden. Fans von Twin-Stick-Shootern und RPGs werden sich hier wohl fühlen.



Wertung


+ Intuitives Gameplay
+ Kurzes Tutorial
+ Starker Co-Op Part

- Bildschirm-Ausrichtung gelegentlich problematisch
- Ohne Co-Op Kumpel teilweise zu schwer
- Kein Squad im Menü


Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.05.2016 06:56 von alexking.

09.05.2016 21:32
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