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Chabbanese
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xxps3  Im Test: Killing Floor 2 (PS4)

Wer Zombies bislang nicht kannte, lebt wohl hinter dem Mond. Die Beliebtheit hirnloser, wandelnder Monster nimmt scheinbar nicht ab und auch Tripwire Interactive springt auf den Zug mit auf, indem es den auf dem PC bekannten Koop-Shooter Killing Floor 2 in einer überarbeiteten Version für die Konsoleros anbietet. Im offiziellen Test von KINGx erfahrt ihr, wie sich das Spiel bei uns so geschlagen hat.


Publisher: Tripwire Interactive
Entwickler: Tripwire Interactive
Release: 18.11.2016

Altersfreigabe: USK18
Genre: First Person Shooter

Multiplayer: Ja
Online-Features: Kooperativ, PvP
Sprache / Texte: Deutsch / Deutsch
Plattformen: PS4, Xbox One

PS4 Pro Support: Nein
PlayStation VR: Nein

X zum Angebot (PSN Card)


Das Schlachtfest nun auf PS4!
Wer Zombies bislang nicht kannte, lebt wohl hinter dem Mond. Die Beliebtheit hirnloser, wandelnder Monster nimmt scheinbar nicht ab und auch Tripwire Interactive springt auf den Zug mit auf, indem es den auf dem PC bekannten Koop-Shooter Killing Floor 2 in einer überarbeiteten Version für die Konsoleros anbietet. Im offiziellen Test von KINGx erfahrt ihr, wie sich das Spiel bei uns so geschlagen hat.



Regel Nummer eins: Bleib in Bewegung
Viel zur Geschichte gibt es (leider) nicht zu erzählen. Wie bei so vielen Zombiefilmen oder Spielen verursacht ein Virus, diesmal im Herzen Europas, eine weltweite Epidemie, welche sich nur mit roher Waffengewalt eindämmen lässt. Als einer von bis zu sechs Spielern kann man sich unter der Vielzahl an Klassen eine bevorzugte auswählen und in den Kampf ziehen. Seine Klasse levelt man simpel durch das Töten mit der für jede Klasse vorgesehene Waffe, so bekommt z.B. der Kommando seine Punkte durch das Erledigen mit dem Sturmgewehr. Über die Schwierigkeitsgrade kann man nicht meckern - angefangen bei "Normal" geht es bis zu "Hölle auf Erden", welche ihrem Namen wirklich gerecht wird. Ebenso kann man die Anzahl zu spielender Wellen von 4-10 regeln, doch am Ende eines jeden Spiels steht ein Endboss vor dem Sieg. Leider gibt es davon bislang nur zwei Bosse, welche das Spiel nach kurzer Zeit recht langweilig wirken lassen. Alleine sind die Endbosse nur durch lästiges "im Kreis rennen" zu besiegen, was auf Dauer frustrieren kann.



Monotone Zombiehorden
Die Gegnertypen wurden allesamt aus Killing Floor 1 übernommen - mit den normalen Zombies, auch Zeds genannt, geht es weiter zu gefährlicheren Gegnern wie den Boomern. Die dicken Zombies halten euch mit grüner Kotze auf Abstand, während die Sirenen mit ihrer zierlichen Form ungefährlich wirken. Im Gegenteil, denn kommt man ihnen zu nahe, verursacht deren Schrei schwere Schäden an der Spielfigur. Die großen Zombies, die entweder mit einer Kettensäge, Raketenwerfer oder überdimensionalen Schlagringen ausgerüstet sind, sollte man tunlichst nicht aus nächster Nähe betrachten. Allesamt sind die Gegner in ihrer Vielseitigkeit eher mager, so wirkt eine Horde ziemlich oft monoton und bringt nicht den Grad an Abwechslung, den man bei einem Wellenmodus erwartet.



Im Auge des Betrachters
Grafisch hat man Killing Floor 2 etwas aufgepäppelt, trotzdem wirkt das Spiel optisch eher etwas älter. Positiv anzumerken ist eine KI, die sich dem Spieler von mehreren Seiten nähert und versucht, ihn in die Ecke zu treiben. An einem Punkt länger zu stehen, kann schnell im eigenen Tod enden wenn man nicht genug Acht gibt. Zum Glück sorgen kristallklare Sounds für eine gute Orientierung im dunklen Wald, wenn hinter einem ein Zombie angeschlichen kommt und sich durch sein Grunzen bemerkbar macht. Die Gegnermassen passen sich der Spielerzahl an, doch die Balance von hier scheint noch weit vom Optimum entfernt. Gefühlt wird es schwieriger, je mehr Personen an einem Strang ziehen wollen, wobei eigentlich das Gegenteil der Fall sein sollte.





Fazit
Killing Floor 2 ist genau das, wofür es gemacht worden ist. Ein Koop-Horden-Shooter für Spieler, welche genau diesen Modus lieben. Dabei spart sich Tripwire Interactive Elemente wie die Story und bringt euch dafür ein spaßiges Zombie-Gemetzel, welches aufgrund weniger Gegnertypen und Bosse derzeit noch etwas mager wirkt. Das Waffenbalancing wirkt leider auch noch nicht ausgefeilt, weswegen es wohl auf einen Patch hierfür hoffen lässt.



Wertung


+ Vier Schwierigkeitsgrade sorgen für genug Spannung
+ Schwere Bosskämpfe...

- ...Von denen es bislang nur zwei verschiedene gibt
- Wenige Gegnertypen sorgen für Monotonie


Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.12.2016 22:58 von Chabbanese.

10.12.2016 22:52
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