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Im Test: Steep (PS4)

   

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Chabbanese
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xxps3  Im Test: Steep (PS4)



Publisher: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft Annecy
Release: 02.12.2016

Altersfreigabe: USK 0
Genre: Sport

Multiplayer: Nein
Online-Features: Ranglisten, Ko-Op
Sprache / Texte: Deutsch / Deutsch
Plattformen: PS4, Xbox One, PC

PS4 Pro Support: Nein
PlayStation VR: Nein

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Die Alpen!
Mit Steep bringt Ubisoft dem Spieler eine Idee von einem Spiel näher, bei dem es nicht nur um Werkzeuge, bestehend aus Holz, Stahl und Fiberglas geht, sondern einem Medium, welches Menschen auf aller Welt nutzen, um sich auszudrücken, eine Möglichkeit, seine Ängste herauszufordern, eigene Grenzen zu erweitern und unglaubliche Erfahrungen mit seinen Freunden zu teilen. Mit vielen Erkundungsmöglichkeiten, wie sie es in einem Ski-Spiel bisher noch nicht gegeben hat und sportlichen Kultstätten der Alpen (Mont Blanc, Matterhorn) nimmt euch Steep mit auf eine immersive Reise. Warum uns das Spiel im Test überzeugt hat, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.



Das Gefühl der Freiheit
In Steep geht es nicht darum, einer Handlung zu folgen, sondern der Spieler selbst entscheidet über seinen Fortschritt. Ob mit dem Snowboard durch riesige Täler fahren, dem Ski einen neuen Pistenrekord aufstellen, mit dem Paraglider auf das Matterhorn schweben oder dem Wingsuit eben wieder runter, die Alpen scheinen der ideale Ort für die vier Disziplinen zu sein. Einen Handlungsstrang gibt es nicht, die Welt steht von Beginn an offen und wartet nur darauf, entweder durch Zufall oder mit dem Fernglas entdeckt zu werden. Nahezu 100 Drop-Zones und Challenges in sieben verschiedenen Regionen warten zunächst auf den Spieler. Angefangen von leichteren Hängen und Talfahrten mit dem Snowboard steigert sich der Schwierigkeitsgrad recht deutlich und nur erfahrene Spieler bestehen in den Regionen, wo es auf schnelle Reflexe und Vorbereitung ankommt. Mit nur 30km Entfernung zum Mont Blanc hatte das Entwicklerstudio Ubisoft Annecy die besten Voraussetzungen, Steep zu kreieren. Die Nähe zum Setting erlaubten es dem Team, zahlreiche Erfahrungen auch selber zu machen und die Eindrücke in das Spiel einfließen zu lassen - dies merkt man beim spielen deutlich.



Immersion garantiert
Um dem Spieler die realistischste Erfahrung zu bieten, die er vom Sofa aus haben kann, sorgen verschiedene physikalische Simulationen wie die Gravitation, Beschleunigung oder die Reibung für die wesentlichen Aspekte der Spielerfahrung. So ist Steep nur in den leichteren Regionen wie Tirol für "Spaßspieler" geeignet, am Matterhorn kommt es auf knallharte Vorbereitung an, wenn man nicht mit einem Beinbruch schon am ersten Hang enden möchte. Das Spiel berechnet die Kräfte, denen der Athlet bei Sprüngen oder Stürzen ausgesetzt ist sowie die Lage zum Snowboard oder Ski und wie es sich in diesem Moment verhalten würde. So bringt ein dreifacher Backflip nichts, wenn man auch nicht wieder sicher auf dem Boden aufkommt. Um nicht zu frustrierend auf normale Spieler zu wirken, spendiert Ubisoft Annecy dem Spiel eine vereinfachte Steuerung, die es dem auch normalen Spielern ermöglicht, beeindruckende Stunts hinzulegen. Möchte man seine Stuntserie in der Luft beenden, lässt man die Analogsticks einfach los - solange der Athlet genug Zeit hat, richtet er sich so wieder zum Boden aus. Echte Profis stellen aber die Steuerung auf manuell und holen so auch die letzte noch so unmöglich erscheinende Drehung aus dem Sprung heraus.



Simulation oder Arcade?
In sechs Spielstilen wird der Fortschritt des Spielers definiert, womit sich auch nach einiger Zeit die persönliche Ausrichtung ablesen lässt. Alle Aktivitäten geben Punkte und lassen das Level im jeweiligen Segment (Explorer, Freerider, Bone-Collector, Freestyler, Extreme Rider und Pro Rider) steigen. Dies fungiert gleichzeitig als Ruf und gibt dem Spieler gewiss auch einige Vorteile - so werden nur die besten zur Red Bull Challenge am Matterhorn eingeladen, um in waghalsiger Geschwindigkeit zwischen winzigen Felsformationen hindurchzufegen.





Fazit
Steep kombiniert den Tiefgang einer Simulation mit einer leicht zu erlernenden Steuerung, die den Spielern ermöglicht, schnell ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln und beinahe umgehend beeindruckende Tricks zu meistern. Eine tolle Optik sowie astreine Soundeffekte sorgen für ein immersives Spielerlebnis, wie es das in einem "Sportspiel" schon lange nicht mehr so gegeben hat. Eine schön gestaltete Topologie lässt den Spieler, wenn auch überall fast nur Schnee zu sehen ist, nicht mit dem Gefühl zurück, er sei in einer monotonen Welt. Im Gegenteil, jedes Gebiet fühlt sich beim Spielen anders und erfordert eine andere Herangehensweise. Für den letzten Schliff sorgt die am Helm angebrachte Action-Cam, mit der man waghalsige Saltos und Sprünge nochmal intensivieren kann und auch Extremsport zumindest in der Theorie vom Sofa aus ermöglicht.



Wertung


+ Riesige Spielwelt mit zahlreichen Aufgaben
+ Wunderschön inszenierte Komposition aus Bergen, Tälern und Vegetation
+ Die einfache Steuerung macht das Spiel umso interessanter

- Ständige Online-Verbindung nötig


29.12.2016 12:19
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