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Im Test: Robinson - The Journey (PlayStation VR)

   

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alexking
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xxps3  Im Test: Robinson - The Journey (PlayStation VR)

Die PlayStation VR Spiele, die zum Launch des Headsets erschienen waren, konnten nicht wirklich begeistern. Mehr interaktiver Film als Spiel und optisch oft enttäuschend. Umso mehr hat man sich daher auf Robinson The Journey gefreut, denn mit Crytek als Entwickler und deren CryEngine als mächtiger Motor waren die Weichen auf Erfolg gestellt. Als kleiner Junge namens Robin landet man mit seinem Raumschiff auf einem fremden Planeten, der von Dinosauriern bevölkert ist.



Publisher: Crytek
Entwickler: Crytek

Release: 9. November 2016
Genre: Adventure
Plattformen: PS4

Altersfreigabe: ab 12 (USK)
Uncut: Ja

Spieler: 1
Sprache/Texte: Deutsch/Deutsch
Dateninstallation: Ja

PS4 Pro Support: Ja
PlayStation VR: Ja, zwingend erforderlich
Move-Controller: Nein

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Die PlayStation VR Spiele, die zum Launch des Headsets erschienen waren, konnten nicht wirklich begeistern. Mehr interaktiver Film als Spiel und optisch oft enttäuschend. Umso mehr hat man sich daher auf Robinson The Journey gefreut, denn mit Crytek als Entwickler und deren CryEngine als mächtiger Motor waren die Weichen auf Erfolg gestellt. Als kleiner Junge namens Robin landet man mit seinem Raumschiff auf einem fremden Planeten, der von Dinosauriern bevölkert ist. Zur Seite steht einem nur eine kleine schwebende Roboterkugel und ein Mini-Dino mit denen ihr euch den Weg durch den Planeten sucht. Ihr könnt euch freibewegen, allerdings führt euch das Leveldesign auf sehr stark vorgegebene Pfade, auch wenn die Optik das Gefühl von mehr Freiheit suggeriert.

In eurer Hand haltet ihr eine Art Multi-Tool. Mit diesem könnt ihr bestimmte Objekte bewegen, Gegenstände und Tiere scannen und auf Stellen pointen. Als Waffe kann man das Gerät hingegen nicht einsetzen, das Gameplay setzt sich vor allem aus Erkunden und Rätsel lösen zusammen. Die Rätsel stellen dabei keine große Herausforderung darf, sind aber nett umgesetzt. So müsst ihr etwa Leitungen umlegen, um Strom zu einem Gerät zu führen oder Bretter mit dem Tool platzieren, um über gefährliche Stellen zu gelangen. Die Steuerung funktioniert dabei durchaus gut und präzise. Man bewegt sich mit dem Controller und schaut sich mit dem Headset um.


Aufgrund der Diskrepanz zwischen Bewegung im Spiel und Stillstand des eigenen Körpers ist Motion Sickness ein Thema. In den Standard-Einstellungen kann man sich daher nicht stufenlos drehen. Die stört beim Spielen uns aber gewaltig, sodass man auf die freie Drehbarkeit umschaltet, dann jedoch mit dem unangenehmen Gefühl leben muss. Schön umgesetzt ist das Klettern. Dabei platziert ihr durch Umschauen mit der Brille eure virtuellen Hände auf Felskanten und könnt euch Stück für Stück nach oben ziehen. Auch Robinson The Journey ist ein eher kurzes Vergnügen und endet nach 2-4h. Für einen Vollpreistitel ist das zwar wenig, allerdings bieten die anderen VR Titel auch keine längere Spielzeit.

Optisch ist das Spiel derzeit wohl der schönste VR-Titel. Auf den ersten Blick sieht die Landschaft wirklich beeindruckend aus mit der üppigen Vegetation und die riesigen Dinos sind ein Erlebnis. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man, dass die Texturen weniger hochauflösend sind als es scheint. Dennoch kann man hier nicht groß meckern. Die Framerate läuft stabil, wenngleich man sich auch nicht besonders schnell bewegen kann (rennen ist nicht möglich). Die Umsetzung des Head Trackings funktioniert tadellos. Man fragt sich lediglich, warum der Move Controller nicht unterstützt wird, da man ohnehin die ganze Zeit ein ähnliches virtuelles Gerät in der Hand hält.




Fazit
Robinson The Journey gehört sicherlich zu den besten Spielen, die es im ersten Jahr von PlayStation VR zu kaufen gibt. Die Grafik stellt unter Beweis, dass VR Spiele entgegen den ersten Eindrücken aus anderen Titeln doch richtig schön aussehen können und das Gameplay macht durchaus Spaß. Von einem Top-Titel, der mit normalen PS4 Genrevertretern mithalten kann, ist das Spiel dann aber doch noch ein gutes Stück entfernt, vor allem weil die Spieldauer zu kurz ist und innovative Elemente fehlen.


Wertung


+ Aktuell das schönste VR-Spiel
+ Nette Rätsel
+ Dinos ...

- Kurze Spielzeit
- Erhöhe Motion Sickness Anfälligkeit



30.12.2016 16:57
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