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Im Test: Prey (PC/PS4)

   

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rednex141
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xxps3  Im Test: Prey (PC/PS4)

Nachdem Prey 2 im Jahre 2006 angekündigt wurde, war das Feedback sehr positiv. Letztendlich endeten die Rechte für Prey bei Zenimax Media geendet. Bethesda hat sich jedoch entschieden die Entwicklung von Prey 2 zu beenden und stattdessen das komplett neue Prey zu entwickeln, welches nichts mit Prey 2 gemeinsam hat. Die Skepsis der Gamer ist daher verständlich. Trotzdem ist Prey kein schlechtes Spiel. Das neue jedenfalls.


Publisher: Bethesda Softworks
Entwickler: Arkane Studios Austin
Release: 05.05.2017

Altersfreigabe: USK 16
Genre: Ego-Shooter, Action-Adventure

Multiplayer: Nein
Online-Features: Keine
Sprache / Texte: Deutsch/Deutsch
Plattformen: PC, PS4, Xbox One

PS4 Pro Support: Ja
PlayStation VR: Nein

X zum Angebot (Prey)



Nachdem Prey 2 im Jahre 2006 angekündigt wurde, war das Feedback sehr positiv. Letztendlich endeten die Rechte für Prey bei Zenimax Media geendet. Bethesda hat sich jedoch entschieden die Entwicklung von Prey 2 zu beenden und stattdessen das komplett neue Prey zu entwickeln, welches nichts mit Prey 2 gemeinsam hat. Die Skepsis der Gamer ist daher verständlich. Trotzdem ist Prey kein schlechtes Spiel. Das neue jedenfalls.



Story
In Prey, dem neuen, wacht ihr in eurer Penthouse Wohnung auf und kriegt direkt einen Anruf von eurem Bruder Alex Yu. Spielen kann man entweder die Alex kleinen Bruder Morgan Yu oder als die kleine Schwester Morgan Yu. Es ändert sich nämlich nahezu gar nichts zwischen den Geschlechtern. Nur der eigene Charakter und einige Grafiken sind leicht verändert, um die Immersion nicht zu zerstören, wenn man sich entscheidet als Weibliche Morgan Yu zu spielen.

Nach dem Anruf begebt ihr euch per Privat-Helikopter zur Firma Transstar. Dort sollt ihr nämlich getestet werden, damit ihr in den Weltraum dürft und auf der Transstar Raumstation arbeiten könnt. Kaum seid ihr auf der Raumstation, geht jedoch direkt alles schief. Die sogenannten Typhon brechen aus und ihr befindet euch anfangs in einem Prophunt des Todes. Mimics, verstecken sich als verschiedene Gegenstände getarnt auf der ganzen Station und haben es auf euch abgesehen.

Erwischen die Mimics einen Menschen, töten sie diesen und multiplizieren sich. Dennoch sind die Mimics nicht das größte Problem. Die kleinen Biester werden oft von Phantomen, Telepathen, Technopathen, Korrupten Operatoren, Webern, Poltergeistern und Albträumen begleitet. Ihr begegnet Januar, der euch helfen will, die Typhon zu beseitigen. Später kontaktiert euch der geheimnisvolle Dezember, der euch zur Flucht von der Raumstation helfen will. So steht ihr vor der Wahl. Rettet ihr die Station oder macht ihr euch aus dem Staub. Um jedoch weitere Spoiler zu vermeiden, werde ich nicht mehr über die Geschichte erzählen.

Die Story wird kaum durch zwischen-Sequenzen und mehr durch Informationen während des Gameplays erzählt. Während ein Charakter mit Morgan spricht, kann der Spieler sich frei im Raum bewegen und gleichzeitig andere Dinge tun, wie sich dem Crafting zu widmen oder Terminals zu benutzen.



Gameplay
Das Gameplay erinnert stark an Dishonored 2. In Prey kann man viele der Gegenstände in der Umgebung hoch heben und werfen. Dementsprechend habe ich natürlich alles, was nicht festgenagelt war, in das Badezimmer verfrachtet. Die Spülstärke der Toilette ist jedoch der Aufgabe nicht gewachsen gewesen.

Das Tutorial ist recht schön in den Tests verpackt, die Morgan machen muss, um auf die Raumstation zu dürfen. Dort lernt man Dinge aufzuheben und zu bewegen, sich zu verstecken und sich über Hindernisse hinweg zu bewegen. Man besteht recht schnell und findet sich später auf der Raumstation wieder. Dort wird direkt der düstere Ton gesetzt. Man nimmt den Schraubenschlüssel einer Leiche, um sich gegen die Mimics zu wehren. Kurze zeit später findet man die Gloo Kanone. Diese Waffe schießt eine Art Schnellbeton, den man nutzen kann, um Hindernisse zu überwinden oder Feinde kurzzeitig kampfunfähig zu machen.

Neuromods beeinflussen das Gameplay ebenfalls. Die Mods erlauben den Nutzern mehr Stärke, Wissen und Ausdauer. Man kann mehr Gewicht heben, mehr Schaden kassieren, schneller laufen und höher springen. Ebenfalls kann man seine Hacking Fähigkeiten verbessern oder lernen wie man Wandpaneele und Geschütze reparieren oder Computer hacken kann. Im späteren Verlauf des Spiels kommen weitere Fähigkeiten der Typhon hinzu, mit denen man sich gegen seine Gegner wehren kann.

Man kann sich entscheiden, ob man vorsichtig und schleichend voran bewegen will oder lieber massenhaft Blei in Richtung der Gegner schickt, um diese zu besiegen. Entschieden wird die eigene Spielweise unter anderem durch das Looten und recyclen. Damit man sich die benötigte Munition und Healthpacks craften kann, benötigt man Materialien. Diese erhält man von einem Recycler, sobald man alles Überschüssige dort hinein wirft. Dies kann man jedoch nur an bestimmten Punkten machen, da der Recycler und der Fabrikator riesige Maschinen sind. Dies sorgt für einen Drang zum Sparen, da man schnell Probleme kriegen kann, sollte man keine Munition mehr haben. Welches dank eines begrenzten Inventars sehr schnell geschehen kann. Dieses kann man durch Neuromods jedoch auch

Das Schleichen ist dank der Lehnfunktion und der Möglichkeit sich auch unter Tischen und anderen Objekten zu verstecken sehr Praktisch. Das Kämpfen wird jedoch erschwert, da die Auswahl an Waffen eher beschränkt ist. Eine Pistole und eine Schrotflinte müssen anfangs genügen und begrenzen so die Möglichkeiten, einen Gegner zu besiegen. Dennoch ist der Kampf mit Schusswaffen, trotz der anfänglichen Begrenzung, eine gute Möglichkeit.

Bei Prey haben die Entwickler sehr an Gegner Variation gedacht. Speziell die Phantome treten in verschiedenen Varianten auf. Dies sorgt für viel Abwechslung und hält den Spieler geistig fit, da man jeden Feind anders angehen muss. Sofern man nicht, wie ich, mit der Hilfe der Schrotflinte mit dem Kopf durch die Wand will. Nahezu alle Gegner kann man mit viel Blei und mehreren Toden erledigen. Zysten zählen nicht zu solchen Gegnern, da die kleinen, brennenden Kamikaze-Fußbälle versuchen euch zu erreichen, um dann zu platzen und euch zu verletzen.

Prey wird seinem Namen erst richtig gerecht, sobald man dem ersten Albtraum begegnet. Die 3 Meter große Variante eines Phantoms lässt sich nicht jagen, sonder jagt den Spieler. Versteckt man sich drei Minuten lang vor dem Albtraum, verschwindet es. Entdeckt es Morgan, wird es direkt angreifen. Und tötet den Spieler mit Leichtigkeit.

Prey hat jedoch auch ruhige Sequenzen, die etwas Entspannung erlauben. Ob Weltraumspaziergang oder ein nahezu sicherer Bereich, in dem sich die Überlebenden versammelt haben. Die seltene Entspannung lässt den Puls wieder auf ein normales Level sinken und verstärkt die Spannung außerhalb dieser Bereiche.



Grafik
Entgegen des Gameplays erinnert die Grafik nicht an Dishonored. Stattdessen wurde auf Realismus gesetzt. Die verschiedenen Umgebungen erinnern hin und wieder an die alten Alien filme, wenn auch in einem moderneren Stil. Die Raumstation ist sehr düster und verwinkelt. Die verschiedenen Typhon haben eigene grafische Effekte, welche die Typhon fremd wirken lassen. Sowohl das HUD als auch die Verschiedenen Displays und Maschinen im Spiel sind Grafisch minimalistisch gestaltet.Während das Spiel am PC flüssig läuft und gut optimiert ist, sind sowohl PS4 und Xbox One auf stabilen 30 Bildern pro Sekunde fest genagelt.



Sound
Die Musik wurde von Mick Gordon komponiert. Der Komponist hat schon bei dem neuen DOOM für eine passende musikalische Untermalung gesorgt. Bei Prey hat der Komponist wieder einen exzellenten Job gemacht. Auch die Soundeffekte des Spiels unterstützen die Atmosphäre. Die verschiedenen Typhon haben Soundeffekte die das Respekteinflößende Image der Monster noch mehr bestärkt.




Fazit
Prey ist ein spannendes Sciencefiction Spiel, mit dem man sich einige Zeit lang beschäftigen kann. Das Spiel ist sehr empfehlenswert, wenn man eine neue Story erleben will, die mit der ein oder anderen fiesen Überraschung gespickt ist. Auch viele der Bugs wurden schon in den ersten Patches behoben. Zugreifen kann man hier auf jeden Fall. Sofern man nicht vor hat, einen Speedrun zu machen und das Spiel in knapp 6 Minuten abzuschließen. Dann sieht man nämlich nichts von der Story oder von den eigentlichen Stärken von Prey.



Wertung


+ Tolles Schleichspiel
+ Abwechslungsreiche Gegner
+ Stationäres Crafting
+ Spannende Story
+ Gruselig

- Kampf kann etwas beschwerlich sein
- Missions-Marker ab und zu verwirrend
- Einige Jump-Scares



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.05.2017 15:11 von alexking.

19.05.2017 10:17
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Fevalo
Halbprofi
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Beitrag: #2
xGames  RE: Im Test: Prey (PC/PS4)

Einige Jump-Scares als Minuspunkt ? Warum das denn ^^?
Dann bleibt man wenigstens wach xD .

19.05.2017 22:51
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go-boy (May-20-2017)
rednex141
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Beitrag: #3
xGames  RE: Im Test: Prey (PC/PS4)

Fevalo :
Einige Jump-Scares als Minuspunkt ? Warum das denn ^^?
Dann bleibt man wenigstens wach xD .


Dank der Mimics sind die Jumpscares zufällig plaziert. Achtet man nicht auf Mimics und kommt diesen dann zu nah, kriegt man eiskalt einen Jumpscare an den Kopf geworfen. Das kann schon nervig sein, wenn man gerade am Craften war. ^^

20.05.2017 06:07
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