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Im Test: Captain Scarlett und ihr Piratenschatz (Borderlands 2 DLC)

   

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Gin-Chan
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xxps3  Im Test: Captain Scarlett und ihr Piratenschatz (Borderlands 2 DLC)



Hauptspiel: Borderlands 2 (Zum Test)
Klassifizierung: Downloadable Content (DLC)

Genre: Ego-Shooter / Rollenspiel
Publisher: 2K Games
Entwickler: Gearbox Software
Release: 9. Oktober 2012

Preis: 9,99 € (PSN)

Kreis Bestellung: 20 EUR PSN-Guthabenkarte (Amazon)


Piraten in der Wüste?

Captain Scarlett und ihr Piratenschatz lässt Euch in eine Story rund um ruchlose Piraten und versunkene Schätze in einer ausgedörrten Wüste eintauchen. Moment, Piraten und Wüste? Geht eigentlich nicht zusammen, aber Borderlands 2 ist ja sowieso nicht allzu realitätsgetreu, da lässt sich das schon unter einen Hut bringen.

Los geht's, auf in das neue Gebiet Oasis. Wir finden uns am Eingang einer gleichnamigen Stadt wieder, die gerade – wie könnte es anders sein – von Piraten überfallen wird. Erst mal ordentlich draufhauen, dann wird erklärt, wo wir uns befinden und was unser Ziel ist. Aufgrund des Wassermangels ist der Großteil der Bevölkerung von Oasis verdurstet, was dem einzigen Überlebenden irgendwie entgangen zu sein scheint. Für uns spielt es auch keine Rolle, denn es geht uns nur um eins: Den großen Schatz, der in der Wüste im Norden Pandoras verborgen liegt. Allerdings sind wir nicht die einzigen, die hinter diesem her sind. Auch die Piratenkapitänin Scarlett hat es auf die Beute abgesehen. Sie scheint sogar bereit zu sein, ihn mit uns zu teilen. Das einzige Problem dabei; keiner weiß, wo sich der verborgene Schatz befindet. Zugegeben, das haben verborgene Schätze nun mal so an sich, aber wir geben natürlich nicht auf und begeben uns munter auf die Suche.




Das Schiff wirkt da irgendwie… deplatziert.


Natürlich ziehen wir nicht einfach mit Schaufel und Spaten los, stattdessen begeben wir uns auf die Suche nach einem besonderen Kompass, der die Position des Schatzes zu enthüllen vermag. Die Quest ist – Borderlands-typisch – relativ verwickelt. Der Kompass besteht aus vier einzelnen Teilen, die in alle Himmelsrichtungen verteilt sind. Zu den einzelnen Teilen müssen wir uns erst durchkämpfen, dann ist eines davon beschädigt, daher brauchen wir Ersatzteile, dann müssen wir für den Besitzer desselben noch ein paar Aufgaben erledigen…
Bis dahin vergehen einige Stunden. Die gesamte Spielzeit beträgt etwa acht bis zehn Stunden, für 10 Euro eine akzeptable Länge. Zudem spielt sich der DLC nicht nur in einem Gebiet ab, die Stadt Oasis eröffnet uns einige weitere Orte, die alle in dem gleichen Wüsten-Stil gehalten sind.




Wie lange der Anker wohl kein Wasser mehr gesehen hat…



Ganz im Ernst, PIRATEN in der WÜSTE???

Ok, zwischendurch fragt man sich schon mal, was zum Geier die ganzen Piraten in der Wüste verloren haben. Aber trotz des ungewöhnlichen Settings ist die Atmosphäre stimmig in Szene gesetzt: Schatztruhen, neue Gegner, verfluchte Ausrüstung – einige Waffen fügen dem eigenen Charakter Schaden zu, im Ausgleich dafür sind sie extrem stark -, Palmen, Rum, und was noch so dazugehört. Captain Scarlett selbst ist eine Piratin, wie sie im Buche steht: Wehrhaft, hinterhältig und gemeingefährlich. Traut ihr besser nicht.




Die Piraten haben es ganz schön in sich…


Abgesehen von der Hauptstory bietet der DLC zahlreiche Nebenquests, die gute Beute verspricht. Genug zu tun gibt es in Oasis und Umgebung allemal. Zur Fortbewegung nutzen wir das Sandskiff, um das das Catch-A-Ride-System erweitert wird. Auf dem Weg kämpfen wir gegen ganze Piratencrews, von schwächlichen Schiffsjungen über Säbel- (-und Schusswaffen-)schwingende Matrosen bis hin zu bulligen Kapitänen.




Das Sandskiff fährt sich sehr angenehm, bietet aber leider nur Platz für zwei Kammerjäger.


Der einzige Kritikpunkt besteht darin, dass der DLC zwar eine gute Atmosphäre schafft und alle Elemente des Hauptspiels in die Piratenwelt übersetzt, aber keine Neuerungen bezüglich der Abläufe und des Gameplays bietet. Aber so schlimm ist das auch nicht, das Schema Quest erhalten -> ordentlich draufhauen -> Belohnung abholen hat sich schließlich bewährt.





Fazit:

Während der erste DLC zu Borderlands 2 eine neue Charakterklasse eingeführt hat, bringt der zweite neue Gebiete, neue Gegner und Waffen sowie eine zusätzliche Storyline inklusive Nebenquests. Captain Scarlett und ihr Piratenschatz erweitert die Spielwelt um ein neues Setting, das zwar keine großen Veränderungen zum Hauptspiel bietet, sich aber flüssig spielt und gelungen in Szene gesetzt ist. Der Preis ist akzeptabel und dem Umfang angemessen. Wer Handsome Jack schon entthront hat und sich nach neuen Abenteuern in Pandora sehnt, kann hier bedenkenlos zuschlagen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.10.2012 19:35 von Gin-Chan.

28.10.2012 19:34
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Captain Scarlett und ihr Piratenschatz (Borderlands 2 DLC)

Der DLC ist sehr empfehlenswert, vor Allem wenn man zu zweit spielt Big Grin

28.10.2012 19:47
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RE: Im Test: Captain Scarlett und ihr Piratenschatz (Borderlands 2 DLC)

Ich spiele Borderlands 2 nicht mehr. Wenn ich die Schwierigkeit nicht mehr einstellen kann, dann bye bye!

28.10.2012 20:12
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xGames  RE: Im Test: Captain Scarlett und ihr Piratenschatz (Borderlands 2 DLC)

Die Schwierigkeit ist fordernd genug... das einzige was mir die Lust auf BL2 geraubt hat, ist das einfach bsch*ssene neue Loot-System -.-
Es ist kaum noch möglich eine vernünftige goldene Waffe zu bekommen und wenn man diese farmen versucht, wirds zu einer Tortour, wie bei den Pearescent Waffen im Vorgänger... einfach nur lästig!
Hätten sie das nicht wie beim Vorgänger machen können?
Da sitzt man eine Stunde an einem Boss (Doc Merci), farmt den immer und immer und hofft dass dieser bald seine goldene Waffe dropped und das einzige was kommt ist ein feuchter Furz ... schäme dich Gearbox ... schäme dich den Loot des Vorgängers beeinflusst zu haben -.-

28.10.2012 22:11
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