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Im Test: Metro - Last Light

   

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Storm
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xxps3  Im Test: Metro - Last Light



Genre: Survival Horror, First-Person Shooter
Developer: 4A Games
Publisher: Deep Silver
Release: 17. Mai 2013

Online-Multiplayer: Nein
Altersfreigabe: USK ab 18 Jahren
Sprache/Texte: English/Deutsch/Russisch

Dateninstallation: Ja
PlayStation Move: Nein
Stereoskopisches 3D Nein

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Nachdem wir im Vorgänger Metro 2033, der nicht für die PS3 erschienen ist, nicht nur die Schwarzen mit Raketen zerstört haben, sondern auch THQ dem Boden gleich gemacht haben, hat sich ein neuer Developer, 4A Games, an die Arbeit gemacht und uns zurück in die Metro geführt. Aber ob sich dort viel geändert hat oder doch alles gleich geblieben ist, werdet ihr hier erfahren.


Du bist der Ranger

Der Titel des Spieles ist leicht zustande gekommen, denn als die Welt nach einem Atomkrieg im Jahr 2034 ins Verderbnis gestürzt wurde und die ganze Erde zu einer postapokalyptischen Ödnis wurde, sahen die Bewohner Moskaus keine andere Möglichkeit, als sich in das russische U-Bahn Netzwerk, die Metro, zurückzuziehen. In der Metro angekommen, hat sich die verbleibende Menschheit in vier Gruppen gespaltet und Artjom, der Hauptcharakter, ist ein Teil der Ranger Gruppe.

Nachdem ihr von Khan, einem Protagonisten aus dem erstem Teil, aus einem Alptraum gerissen werdet, berichtet er, dass es der größte Fehler war die Schwarzen zu vernichten. Aber er schenkt uns auch Hoffnung, denn er hat den wahrscheinlich allerletzten Schwarzen gefunden. Da wir ihm glauben, ziehen wir uns an und bitten beim Oberst Miller um Erlaubnis...

In Metro: Last Light gibt es zwei komplett Modi. Der eine beinhaltet die normalen Schwierigkeitsgrade (leicht, normal und schwer) und der andere Modus wird "Ranger-Modus" genannt. Dieser bietet eine echte Herausforderung, da ihr weniger Munition bzw. Geld mit euch tragen könnt, eine Waffe weniger im Gepäck habt, also nur zwei statt drei Waffen, und ihr erreicht den Sterbebildschirm schneller. Außerdem gibt es kein HUD. Das alles hört sich wunderbar an, aber es hat einen Haken, denn der Modus für echte Kerle ist leider ein Add-On und kostet unglaubliche 4€, falls man den Code nicht in der First-Edition dabei hatte. Dies ist eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass dieser Modus im ersten Teil kostenlos nachgepatcht wurde.



Im Schatten lauern die Gegner oder auch nicht

In Metro: Last Light erwarten euch überall Gegner und das nicht nur die Monster von der Außenwelt, sondern auch Menschen. Deren KI hat an manchen Stellen allerdings gewisse Zweifel hervorgebracht, da etwa ein schallgedämpfter Schuss, der neben zwei Personen abgefeuert wurde, und eine tötet, von der anderen Person nicht wahr genommen wird. Außerdem sehen die Personen einen nicht, wenn man im Schatten steht und das obwohl man eine Uhr anhat, die ein klein bisschen leuchtet. Man kann nicht verschweigen, dass die KI ein Aiming hat, wie ein kleines Kind. Auch wenn man die Befehle an einigen Stellen zum Teil ignoriert und eine Person tötet, die nichts mit der Story zu tun hat und es kein anderer, außer den Gefangenen bemerkt hat, wird der Alarm angeschaltet und man stirbt ohne etwas dagegen zu unternehmen. Mich persönlich haben diese "Fehler" nicht gestört, aber es hat mich dennoch einige Male zum Schmunzeln gebracht.

Anders sind die Monster an der Oberfläche bzw. in der Metro von Moskau, denn diese besitzen keine Waffe und haben einen viel besseren Spürsinn. Das vereinfacht uns nicht das Vorgehen die Metro zu retten, sondern es stellt uns vor größere Herausforderungen. Ab und zu fragen wir uns bei den Monstern, ob wir diese Biester wirklich töten wollen und auch je weiter wir in der Geschichte voran kommen, desto mehr stellt sich uns die Frage, ob wir sie wirklich töten müssen. Diese moralische Frage stellt sich aber nur, wenn man sich in die Story einfühlt und die Gefühle, die vermittelt werden, nicht einfach an einem abprallen lässt.

Ab und zu gibt es auch einige knifflige Stellen bzw. Stellen, die so aussehen, als ob sie unmöglich zu meistern wären. Wer ein wenig Grips hat, der wird es entweder beim ersten oder beim zweiten Versuch schaffen und vor Allem in den normalen Modi sollte dies kein Problem darstellen.


Die Vierecke und das Geschrei

Leider ist der zweite Teil von Metro etwas heller und angenehmer gemacht. Im ersten Teil gab es viele Stellen, an denen man nur auf sich allein gestellt war und keinen Kumpanen bei sich hatte. Und nicht nur das, denn es war allgemein etwas düsterer, als im zweiten Teil. Diese Änderung der Atmosphäre wirkt sich nicht nur auf die eigene Spielweise aus, sondern es gibt auch einige kleine Bugs, zumindest auf der PS3. Ab und zu sieht man Kerzen und Lichter, bei denen der Schein keinen Verlauf hat, sondern der Schein ein halb-transparentes Viereck ist. Dieser Lichtbug sollte keinen stören und möglicherweise wird auch dieser Fehler per Software behoben.

Die Stimmung in den einzelnen Stationen, die von Menschen erschaffen wurden, sind nicht nur schön gestaltet, sondern auch die Personen beachten einen und sprechen einen sogar an. Ab und zu sieht man ein paar Kinder, die spielen, ein älteres Paar, das sich darüber beschwert wie schlecht alles sei, und manchmal gibt es auch Künstler, die entweder eigene Shows haben oder auf der Straße für Stimmung sorgen. Dies hört man auch, da die Personen alle sehr lebendig wirken, aber die ganzen Stimmen in der Metro, die man hören kann, sind wirklich viele und können einen stören bzw. verwirren. Die Synchronisation ist wirklich gut gelungen und man kann über nichts meckern, aber es gibt trotzdem die Möglichkeit das Ganze in der Originalsprache Russisch zu spielen. Leider gibt es nur bei den Hauptcharakteren Untertitel, was störend sein kann, weshalb ich persönlich empfehle auf Deutsch zu spielen.

Die restliche Kulisse ist vom Sound gut getroffen, da die Umgebung mit der Musik herrlich zusammen passt. In den Situationen, in denen es düster ist, wird die Spannung angehoben, indem eine passende Musik dazu abgespielt wird.



Let's start the DLC

Ein großes Problem in dem neusten Teil von Metro ist, dass viele Sachen nur als DLC erscheinen und nicht von Anfang an direkt dabei waren. Als Beispiel dient der Ranger-Modus, der wie eine reine Abzocke wirkt. Auch wurde ein Multiplayer angekündigt, der extra gekauft werden muss. Außerdem erscheinen weitere DLCs, die wahrscheinlich Story-Erweiterungen beinhalten werden.

Dazu muss ich meinen Senf abgeben, da ich es unverschämt finde, bei einem Titel wie diesem, den Leuten noch mehr Geld aus den Taschen zu ziehen. Ich würde mich eher darüber freuen, wenn diese Storyelemente für einen nächsten Teil von Metro genutzt werden und auch der Multiplayer ist bei einem Spiel wie Metro kein Muss. Es war bisher ein reines Singleplayer Erlebnis und es sollte auch so bleiben, mindestens noch dieser Teil. Ob ein weiterer Teil der Metro Reihe empfehlenswert wäre, ist schwer zu sagen, da meiner Meinung nach der erste Teil besser war und die Metro Reihe nicht zerstört werden soll.



Fazit:

Metro: Last Light überzeugt in der Story vollkommen, da es eine große Vielfalt von Emotionen in einem hervorrufen kann. Es gibt einen 'Wow' Effekt, der nicht beschrieben werden kann, da dieser selbst erlebt werden muss. Weder bei der Story, bei der Grafik noch beim Sound kann man etwas kritisieren, was stark ins Gewicht fällt. Es gibt diese kleinen Bugs, aber im Spielverlauf stören sie einen nicht. Das einzige was einen wirklich stören kann, sind die folgenden und schon jetzt vorhandenen DLCs, aber alles in einem ist dieses Spiel eines der Besten, das in dem Jahr erschienen sind.



Wertung




+ Atemberaubende Story
+ Detailreiche Grafik
+ Stimmungsvoller Sound
+ Ein ehrwürdiger Nachfolger
+ Großes 'Wow' Erlebnis



- Ranger-Modus kostenpflichtig
- KI nicht die schlauste
- Ab und zu kleine Grafikbugs



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.06.2013 21:56 von alexking.

11.06.2013 21:52
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TechnoKuchen
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Metro - Last Light

Tolles Review !
Diese DLC scheiße gibts doch inzwischen überall, bei BF4 wird schon fast ein halbes jahr VOR DEM Release von DLC's gelabert -.-
Gibts ein verändertes ende o.ä. beim Ranger modus ?

11.06.2013 21:59
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Storm
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Beitrag: #3
RE: Im Test: Metro - Last Light

Nein, beim Ranger-Modus gibt es kein anderes Ende. Es ist einfach nur schwerer und man kann nur 2 Waffen mit sich tragen Wink

11.06.2013 22:00
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notepass
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Beitrag: #4
RE: Im Test: Metro - Last Light

Ich muss ja sagen: Metro ist das einzige Ballerspiel was ich spiele ^^
Weils einfach ne Geile Story hat (könnte daran liegen, dass es eigentlich ein Buch ist und die sowas brauchen Tongue) und die Athmosphäre einfach geil ist ^^
Wenns billiger wird kauf ichs mir

11.06.2013 22:45
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