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Im Test: Watch Dogs 2 (PS4)

   

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alexking
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xxps3  Im Test: Watch Dogs 2 (PS4)

Big Data, Internet of Things sind Begriffe die nicht jeder Bürger kennt, aber mit denen jeder täglich in Kontakt kommt, oft ohne etwas davon zu wissen. Um diese Thematik geht es auch in Watch Dogs 2, dem Nachfolger des 2014 für die PS3 erschienenen Open World Action Titels. Es geht wieder maßgeblich um das Thema Hacking und so ziemlich alles in der virtuellen Welt von Watch Dogs 2 kann gehackt werden.



Publisher: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft Montreal

Release: 15. November 2016
Genre: Action / Open World
Plattformen: PS4, Xbox One, PC

Altersfreigabe: ab 18 (USK)
Uncut: Ja
Sprache/Texte: Deutsch/Deutsch

Dateninstallation: Ja
PS4 Pro Support: Ja
PlayStation VR: Nein

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Big Data, Internet of Things sind Begriffe die nicht jeder Bürger kennt, aber mit denen jeder täglich in Kontakt kommt, oft ohne etwas davon zu wissen. Um diese Thematik geht es auch in Watch Dogs 2, dem Nachfolger des 2014 für die PS3 erschienenen Open World Action Titels. Es geht wieder maßgeblich um das Thema Hacking und so ziemlich alles in der virtuellen Welt von Watch Dogs 2 kann gehackt werden. Ihr schlüpft in die Rolle von Marcus Holloway, einem jungen ambitionierten Hacker, der sich der Untergrund Organisation Dedsec anschließt. Dedsec hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich durch Hacks gegen das Establishment aufzulehnen. Im Visier steht dabei insbesondere das ctOS 2.0 System, das Geräte intelligent machen soll, seine Benutzer aber auch großflächig ausspioniert.

Das Geschehen findet in San Francisco statt. Die Stadt wurde dabei dem echten Vorbild gut nachempfunden und bietet daher viele Facetten. Auf der Map könnt ihr euch freibewegen. Nachdem ihr die Dedsec App auf euer virtuelles Handy geladen habt, könnt ihr darüber auch Missionen annehmen. Diese sind nun abwechslungsreicher gestaltet, was einer der großen Kritikpunkte am Vorgänger gewesen ist. Viele Missionen laufen trotzdem nach dem Schema ab, in ein Gebäude einzudringen, unentdeckt zu bleiben und etwas zu hacken. Unentdeckt müsst ihr zwar nicht zwangsläufig bleiben, jedoch ist dies dringend anzuraten. Wenn ihr von einem der vielen und äußerst aufmerksamen Wachposten entdeckt worden seid, wird es schwierig die Mission noch zu Ende zu bekommen. Im offenen Schusswechsel stirbt man schnell und die Wachen rufen immer wieder Verstärkung, sodass man in eine Endlosschleife geraten kann. Empfehlenswert ist daher die Stealth-Vorgehensweise. Wer Metal Gear Solid mag, wird sich darüber freuen. Wer auf Action steht, jedoch nicht, denn man wird einfach viel zu schnell entdeckt beim Auskundschaften und beim Experimentieren mit den Hacking-Möglichkeiten, sodass ein Teil des Spielspaßes verloren geht. Für die clevere Vorgehensweise stehen euch zwei neue Gadgets zur Verfügung, ein RC Buggy und eine Drohne. Mit diesen Gerätschaften könnt ihr euch gefahrlos in gefährliche Gebiete wagen und drauf los hacken. Wenn man eine Kamera hackt, kann man alles was im Blickwinkel der Kamera liegt ebenfalls kapern. Das ist nicht gerade logisch, aber erleichtert das Vorgehen.


Gehackt werden kann so ziemlich alles, das eine Elektronik hat. Auch Autos lassen sich fernsteuern und als Waffe einsetzen. Manche Handys lassen sich überhitzen und die tragende Person so töten. Wenn etwas hackbar ist, wird euch dies mit einem Symbol angezeigt. Aus einem kleinen Wählrad könnt ihr dann entscheiden, was geschehen soll. In der Spielwelt bewegt man sich maßgeblich per Auto über längere Strecken. Die Fahrphysik ist dabei so arcadelastig, dass man GTA V gut und gern als Rennsimulation bezeichnen könnte. Besonders abseits der befestigten Straßen ist das Verhalten der Vehikel jenseits von Gut und Böse. Am besten kommt man mit den Motorrädern voran. Zu Fuß bewegt ihr euch hingegen dank Parcours Skills durchaus elegant. Auch das aus The Division entlehnte Deckungssystem funktioniert sehr gut. Zudem gibt es kleine Logik-Rätsel im Spiel. Dabei geht es meist darum Leitungen richtig zu verbinden, um Zugriff auf ein System zu bekommen.


Optisch macht Watch Dogs 2 durchaus etwas her. San Francisco wurde schön nachgebildet und bietet einen sehr ordentlichen Detailgrad. Die Animationen des Protagonisten sind weich und die Effekte können sich ebenfalls sehen lassen. Bei Explosionen geht die Framerate zuweilen allerdings in die Knie. Der Multiplayer ist invasiv gestaltet. Dies bedeutet, dass Online-Ereignisse stattfinden können, während ihr euch frei durch die Spielwelt bewegt. Diese könnt ihr auf der Karte aber auch selbst anwählen und beitreten indem man zum Ort des Geschehens reist. Auch eine kooperative Komponente wird geboten. Zum Testzeitpunkt gab es allerdings noch Probleme mit dem Mehrspieler. Schön ist hingegen, dass das Gefühl ein Hacker zu sein und sich gegen den Überwachungsstaat aufzulehnen stilecht umgesetzt wird. Waffen kann man so etwa in einem 3D Drucker ausdrucken und das Hauptquartier befindet sich im Hinterzimmer eines Gameshops. Besonders gelungen ist auch der authentische Szene-Slang, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt.




Fazit
Watch Dogs 2 macht Vieles besser, das beim Vorgänger bemängelt worden ist. Der ganz große Wurf ist es dennoch noch nicht. Denn trotz der erweiterten Hacking-Möglichkeiten und der größeren Abwechslung während der Missionen, wird das Potential der Hacking Thematik bei weitem nicht ausgeschöpft und die extrem aufmerksame KI nervt zuweilen. Trotzdem sorgt das "Wir gegen das System Gefühl" dafür, dass man ein paar Stunden gut unterhalten wird. R3v13w S35510N 0v3r...


Wertung


+ Erweiterte Hacking-Möglichkeiten
+ Viele Freiheiten beim Vorgehen
+ Amüsante Darstellung der Hacking-Szene
+ Flüssiges Bewegungssystem

- KI ist viel zu aufmerksam
- Miese Fahrzeugphysik



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.12.2016 12:14 von alexking.

18.12.2016 12:12
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64.paul.ip
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Beitrag: #2
xGames  RE: Im Test: Watch Dogs 2 (PS4)

Kann ich mal testen , Teil 1 war ja nicht so doll

18.12.2016 13:22
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