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Im Test: Mercury Hg

   

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pvpwinner
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xxps3  Im Test: Mercury Hg

Spielname: Mercury Hg
Publisher: Ignition Entertainment
Entwickler: Eiconic Games
Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung
Spieler: Singleplayer (1 Spieler)
Preis: 4,99 Euro

Genre: Geschicklichkeitsspiel/Puzzle
Vertrieb: PSN

Falls ihr denkt, das Spiel Mercury Hg hat mit Chemie viel am Hut, habt ihr teilweise recht. Denn der Name ist die chemische Bezeichnung für Quecksilber, deshalb ist es auch euer Hauptobjekt um welches es sich im Spiel handelt. Dieses Quecksilber ist nach dem Spielprinzip euer Schwerpunkt und um es an die jeweilige Plattform zu bringen, müsst ihr den ganzen Level bzw. die ganze Platform auf dem sich die Substanz befindet bewegen und kippen. Was auch ziemlich einfach wäre, wenn es keine anderen Objekte gäbe die ihr überqueren müsst, um ans Ziel zu kommen. Was das Spiel noch zu bieten hat und womit es punktet, werden wir für euch testen.

Gleich am Anfang des Spiels habt ihr die Wahl zwischen mehreren Modi und könnt euch zwischen Entdeckungsmodus, Herausforderungen und Bonuslevels entscheiden. Es ist aber vorteilhaft wenn ihr erstmal den Entdeckungsmodus durchspielt um euch mit der Steuerung, dem Gameplay und den Levels vertraut zu machen. Wenn ihr den Modus ausgewählt habt, seht ihr das Periodensystem, denn jedes dieser Elemente beinhaltet einen Level. Um euch erstmal mit der Steuerung und dem Spielprinzip anzufreunden, ist es empfehlenswert euch durch einige schnelle und sehr einfache Tutorials durchzuspielen.



Im Laufe des Spiels bekommt ihr neue Levels zu sehen und natürlich mehr Schwierigkeiten in den Weg gestellt, um das jeweilige Ziel erreichen zu können. Dabei müsst ihr auch andere Atome einsammeln um Bonuspunkte zu kriegen. Einige Platformen und Flächen lassen sich nur betreten , wenn ihr eine spezielle Farbe angenommen habt. Falls diese Farbe sich nicht auf dem Level befindet habt ihr die Möglichkeit Farben zu mischen und dafür neue zu bekommen. Selbstverständlich gilt es das graue Quecksilber in einzelne Stücke zu zerteilen und danach geschickt an die Platformen mit der Färbungsfunktion zu gelangen. Ihr müsst aber immer beachten, dass ihr den ganzen Level bewegt und kippt, deshalb erweist es sich manchmal als schwierig nicht runter zu fallen und euch damit an den Neustart des jeweiligen Levels zu katapultieren.

Die Levels des Spiels sind sehr kreativ gestaltet und reagieren auf die Hintergrundmusik, die ihr natürlich bestimmen könnt. Einige davon sind so genial gemacht, dass ihr euch manchmal sogar wundern werdet. Wenn ihr alle Atome in einigen Stages gesammelt habt, könnt ihr euch an einer geheimen Form des Levels erfreuen. Alles um euch herum bewegt sich und wird auch von euch beeinflusst. Die Grafik passt sehr gut zum Spiel und ist auch sehr farbenreich, was natürlich das Gameplay und die Optik verbessert.


Die Steuerung des Titels ist mit dem Analog Stick ganz gut geraten und ist auch sehr empfindlich, was aber kein Nachteil ist, sondern euch so präzise manövrieren lässt. Wenn man aber seinen Schwierigkeitsgrad erhöhen will, stellt man die Steuerung auf den Controller um und kann nämlich mit dem Neigen und Kippen des Joysticks die Umgebung und die Levels beeinflussen. Die SIXAXIS- Steuerung mit dem Controller ist aber sehr gewöhnungsbedürftig und noch verbesserungswürdig.


Nun kommen wir zum Sound des Spiels, denn die Besonderheit ist, dass ihr euere eigene Musik in das Spiel einbindet und dadurch den Hintergrund und die Farben des Levels beeinflussen könnt. Die Standard-Musik des Spiels ist teilweise langweilig und das Feature mit den eigenen Musiktiteln ist natürlich dadurch sehr vorteilhaft. Es ist eine schöne Funktion und verschafft dem Spiel auch eine besondere Darstellung.

Fazit:

Der Titel ist eine nette Abwechslung für Zwischendurch und ist für seinen Preis von 4,99 Euro im PSN Store sehr günstig zu haben. Es unterscheidet sich durch seine Optik und ist ein Augenschmaus für jedermann. Mit den unglaublich kreativ gestalteten Levels und dem großen Umfang ist es ein sehr empfehlenswertes Spiel und sollte von jedem irgendwann mal angespielt werden. Denn die PSP-Besitzer müssten das Game von früher kennen und für die Fans unter euch ist es ein weiterer interessanter PSN-Titel mit einer besonderen und kreativen Idee.


Wertung

+ viele umfangreiche und kreative Levels
+ Analog-Steuerung sehr gut eingestellt
+ eigene Musik kann während des Spiels eingebunden werden
+ sehr schöne Optik mit dem Einfluss der gespielten Musik
+ weitere Herausforderungen und Bonuslevels verfügbar
+ Level Pack DLC

- SIXAXIS-Steuerung ist verbesserungswürdig


Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.10.2011 16:38 von pvpwinner.

11.10.2011 16:36
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Mercury Hg

geil, wusste garnicht, dass es einen Nachfolger zu Mercury Meltdown und Archer Maclean's Mercury gibt. Die beiden Spiele haben schon auf der PSP echt Spaß gemacht! Nur doof, dass ich auf CFW bin...

11.10.2011 16:58
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ZappelFry (Oct-11-2011)
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