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Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

   

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xxps3  Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance



Genre: Action
Publisher: Konami
Entwickler: Kojima Productions
Systeme: PS3, Xbox 360

Online-Multiplayer: Ja
Uncut: Ja
Altersfreigabe: USK 18
Sprache/Texte: Englisch/Deutsch

Dateninstallation: Ja
PlayStation Move: Nein
Stereoskopisches 3D: Nein
Online-Pass: Nein

Lightbulb Angebot: Metal Gear Rising Revengeance (Amazon)



Metal Gear... Rising ?!

Nach der offiziellen Ankündigung von Metal Gear Rising guckten die treuen Metal Gear Solid-Fans eher skeptisch auf die bevorstehende Veröffentlichung. Doch wieso ? Eigentlich liegt das „Problem“ bereits auf der Hand. Ein Spin-Off, welches die Spieler bis zum Ende hin nicht locker lässt. Der nicht so beliebte Raiden als Hauptcharakter, Hack 'n Slay statt Stealth und vor allem der Bezug zu den Vorgängern. Doch was ist geblieben ? Ganz einfach – ein spaßiges Gemetzel mit einer spannenden Story und vor allem dem typischen Kojima-Flair, was Roboter- und Charakter-Design angeht. Die Programmierung und das Game-Design übernahmen die Jungs von Platinum Games, also die klugen Köpfe hinter „Bayonetta“. Die Erfahrung ist auf jeden Fall vorhanden, doch reicht es um auch die skeptischen Serienjunkies zu beeindrucken ? Wir befinden uns vier Jahre nach den Ereignissen des vierten Teils und tauchen in eine Welt voller Krieg, Erpressung, Menschenhandel und technisch hoch entwickelten Tötungsmaschinen.




„Kinder können grausam sein...“

Einige wissen wer Raiden ist, einige nicht. Eine Erklärung ist so oder so fällig. In einer schwierigen Lebenssituation aufgewachsen, steigert sich der fast schon klischeehafte Blondschopf zu einem Mitarbeiter einer privaten Militär-Organisation. Hauptsächlich auf Personenschutz spezialisiert, ist Raiden für Geiselbefreiung oder einfach nur als Bodyguard tätig. Alles beginnt mit einer vermeintlich harmlosen Mission, bei deren Verlauf Raiden auf den Premierminister von Pakistan aufpassen muss. Wie erwartet geht so Einiges schief, woraufhin der Minister von der gegnerischen Militärorganisation ermordet wird und Raiden als Folge seinen linken Arm sowie das linke Auge verliert. Doch die Zukunft wäre nicht die Zukunft, wenn man nicht die fehlenden Gliedmaßen problemlos mit Hilfe von übernatürlicher Cyborg-Technologie ersetzen könnte - Deus Ex lässt grüßen. Und ein paar Tage später haben wir schon einen High-Tech Cyborg aka Raiden mit einigen sehenswerten Upgrades zur Verfügung stehen. So einfach geht es.

Nun ja, die Story können wir nicht so einfach verharmlosen. Als Inhalt wählt Kojima ernsthafte Themen wie Obdachlosigkeit, Armut, Menschen- und Organhandel. Sogar verwahrloste Kinder haben darunter zu leiden. Diese „Tabu-Themen“ verpackt der Autor in Form von überdrehten, sogar klischeehaften Charakteren und verpasst seinem Antihelden Raiden zwei Persönlichkeiten. Was sind die Absichten, die hinter jener Handlung stecken ? Nur das Beschützen von Schwachen ? Raiden handelt nach seiner eigenen Moral und erkennt sogar eventuell zu spät, dass die Gleichheit aller Menschen im Vordergrund steht und auch jeder noch so hoch modifizierte Cyborg ein Stückchen Menschlichkeit in sich trägt.




Feel Like A Ninja

Nun kommen wir zum umstrittensten Aspekt von „MGR: Revengeance“, nämlich das Gameplay. Raiden mag zwar aus früheren Teilen mit Stealth-Einlagen bekannt sein, sein Vorgehen ist jedoch in diesem Teil grundlegend anders. Statt leise und unbemerkt, geht es mitten in die Menge und am besten so brutal wie möglich zur Sache. Die gegnerischen Cyborgs lassen sich im abgeschwächten Zustand in Einzelstücke zerschneiden, was durch den innovativen Blade-Mode möglich gemacht worden ist. Dieser Modus ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch ein nützliches Feature, wenn der Spieler mit Knappheit an Leben oder Energie zu kämpfen hat. Jeder Cyborg besitzt im Grunde Energiezellen in Form der Wirbelsäule. Auch finanzielle Mittel lassen sich mit Hilfe des Blade-Modus verbessern. Die linken Unterarme von Cyborgs enthalten wichtige Kampf-Daten, die dem zuständigen Doktor einige Credits kosten können und für die Entwicklung von Upgrades mehr als entscheidend sind.

Das Kampfsystem selbst besteht nur aus zwei Angriffen - nämlich leichter und schwerer Angriffsform. Die schweren Angriffsformen können beliebig im Anpassungd-Menü verändert werden, da nach einem Zwischengegner immer dessen Waffen als Auswahl zur Verfügung stehen. Welche das sind, möchten wir an dieser Stelle nicht verraten, darüber könnt ihr euch dann eher freuen. Einzig ihre unterschiedlichen Attribute sind nennenswert. Wer jedoch weiter als bis zum ersten Zwischen-Boss kommen will, muss lernen, lernen und nochmals lernen. Denn das Blocken ist im Spiel das Wichtigste. Dies ist aber nicht auf Anhieb zu erlernen, zumal man die Kombination zwischen Angriff-Taste und Gegner-Richtung sowie dem kleinen Zeitfenster zum Blocken erst nach diversen Spielstunden drauf hat. Eine spezielle Taste dafür oder zum Ausweichen gibt es nicht - dies ist aber auch gut so. Demnach sind die Spieler gezwungen, sich die Zähne an der Steuerung auszubeißen. Wer jedoch keine Lust auf spannende und nervenaufreibende Kämpfe hat, kann den Noob- *hust* ich meine den „Easy-Mode“ nutzen. Auf der leichtesten Stufe werden alle Angriffe der Gegner geblockt, sodass Raiden sich nur auf das Austeilen konzentrieren kann.




Leise und unsichtbar

Metal Gear Rising Revengeance sieht im Großen und Ganzen ähnlich wie „Guns of Patriots“ aus. Detailreichtum und Emotionen sind dem Charakterdesign schön anzusehen. Wie oben beschrieben, ist jeder Charakter individuell gestaltet und hat sozusagen einen eigenen Stil. Das Gameplay und die Zwischensequenzen gehen nahtlos ineinander über und zeigen somit, wie flüssig und dynamisch alle Animationen gestaltet sind. Für Zwischensequenzen hat Kojima in Sachen Entstehung ein besonderes Lob verdient. Diese sind sehr detailreich und manchmal auch übertrieben im positiven Sinne dargestellt. Die Mängel sind aber nicht in diesen Bereichen zu finden, sondern einzig und allein im Level-Design. Beispielsweise sind diverse Räume und Gänge so detailarm sowie grau und lieblos, dass es permanent im Laufe des Spiels auffällt. Mehr Details wie zum Beispiel herumstehende Stühle, etwas krassere Texturen und eine höhere Farbintensität wären hier vom Vorteil.

Die Stimmen-Synchronisation zeigt sich davon von ihrer Schokoladenseite. Alle Charaktere sind in der deutschen Fassung englisch verstimmt worden. Auf Wunsch können selbstverständlich deutsche Untertitel eingeschaltet werden. Insbesondere Raiden ist mit seiner ruhigen und zugleich kaltherzigen Art hervor getroffen und passt einfach super in das Gesamtbild rein. Um die technischen Daten abzurunden, bleibt noch zu sagen, dass abgesehen von der detailarmen Umgebung kaum etwas in Sachen Grafik sowie Sound auszusetzen ist. Aber dies haben wir ehrlich gesagt auch von den Entwicklern erwartet.




Das Fazit

"Metal Gear Rising Revengeance ist auf jeden Fall ein gelungenes Spiel. Ernsthafte Themen, eine spannende Geschichte und ein herausfordernder Schwierigkeitsgrad machen den Titel zu einem rundum guten Ableger. Einzig und allein die Kameraperspektive ist ab und zu ungünstig gewählt- Außerdem gibt es einige Schwächen im Bereich Leveldesign und leichte Abstriche bei der Abwechslung. Zugegeben, manchmal können Spieler auch unbemerkt an den Gegnern vorbeischleichen oder fremde Roboter hacken, doch alles in allem nutzt man diese Features nicht oft genug. Nichtsdestotrotz empfehlen wir MGR Revengeance jedem Gamer und natürlich auch den Serienfans, die eine erwachsende „Nebenhandlung“ in der Metal Gear-Welt erleben wollen."




Wertung
_________________________________________________


+ Spannende und erwachsene Story
+ Individuelle Charaktere
+ Flüssige und dynamische Animationen
+ Detailreiches Charakterdesign
+ Gute Synchronisation


- Eintöniges Leveldesign
- Schleich-Einlagen, die nicht genug ausgeprägt sind



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.03.2013 20:21 von alexking.

17.03.2013 18:45
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Beitrag: #2
xGames  RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

Da fehlt noch was in der Negativbewertung!
- Kurze Spieldauer!

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.03.2013 19:06 von NicNic.

17.03.2013 19:05
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Beitrag: #3
RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

Ein gutes Spiel, kann aber storytechnisch bei weitem nicht mit MGS mithalten, leider. Die Story hat zuwenig zu tun mit den Vorgängern, man hört selten mal das Wort Patriots, aber das wars auch schon.

Für Fans aber durchaus einen Kauf wert, also ich habs schon genossen und einige Stunden dran gesessen. Aber storytechnisch wäre da mehr drin gewesen!

17.03.2013 19:05
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Beitrag: #4
xGames  RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

Zitat:
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das spiel hat nur deutsche texte aber keine deutsche synchro

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.03.2013 19:12 von Sigma-Draconis.

17.03.2013 19:08
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Beitrag: #5
xGames  RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

NicNic :
Da fehlt noch was in der Negativbewertung!
- Kurze Spieldauer!


So ein Schwachsinn. Was bringt mir die Spieldauer, wenn das Spiel langweilig ist? Resident Evil kann man in einer Stunde durchzocken und trotzdem ist es ein geniales Spiel!

Metal Gear Rising gefällt mir sehr. Genau was für mich. Smile

17.03.2013 21:08
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Beitrag: #6
RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

Ich bin von Metal Gear anderes gewöhnt SCHADE -.-

24.03.2013 00:33
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Sigma-Draconis
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Beitrag: #7
xGames  RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

elbarto101 :
Ich bin von Metal Gear anderes gewöhnt SCHADE -.-


Darum heißt es auch Rising und nicht Solid. Wer mit dieser erwartung daran geht, hat schon verloren

24.03.2013 00:36
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Beitrag: #8
RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

naja scheint sich ja echt von der Metal Gear Solid reihe abzuheben. Muss ich mal testen

24.03.2013 15:49
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Beitrag: #9
RE: Im Test: Metal Gear Rising - Revengeance

Ich hab es durchgespielt und fand es endgeil! Bin auch kein MGS fan.

02.04.2013 03:25
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