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Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder

   

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Gin-Chan
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xxps3  Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder



Hersteller: Kaiser Baas

Release: 18. April 2013
Preis: 48,99 €

Kompatibel mit PS3, Xbox und Wii

Auflösung:

  • High: 720 x 480 / 720 x 560 60/50 FPS
  • Medium: 720 x 480 / 720 x 576 30/25 FPS
  • Low: 360 x 240 / 360 x 288 30/25 FPS

Systemanforderungen:
  • Windows 7 / 8 / Vista (32 / 64 bit) / XP (32 bit)
  • Mindestens: Intel Core Duo 2,13 GHz / AMD Athlon 64 X2 2,8 GHz
    Optimal: Intel Core 2 Duo 2,66 Ghz / AMD Phenom X4
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • 1 GB Festplattenspeicher
  • NVIDIA- oder ATI-GPU mit DirectX 9+

Lieferumfang:
  • Kaiser Baas USB Game Recorder
  • Audio- / Video-Komponenten-Kabel
  • USB-Verlängerungskabel
  • CD mit Game Recorder Software und Videobearbeitungs-Programm „CyberLink PowerDirector 8.0 SE“
  • Handbuch

Lightbulb zum Angebot (Amazon)




Die billige preiswerte Alternative

Wer schon immer das Verlangen verspürte, sein Können in verschiedenen PS3-, Xbox- oder Wii-Spielen unter Beweis zu stellen, musste bisher auf teure Geräte wie die Elgato Capture HD oder die AVerMedia Game Capture HD zurückgreifen. Diese befinden sich in der Preisklasse 100+ € und sind damit deutlich teurer als der Kaiser Baas Game Recorder, der mit rund 50 € zu Buche schlägt. Der Haken dabei: Während die oben genannten Geräte das HDMI-Signal der PS3 anzapfen, um hochauflösende Videos aufzunehmen, lässt sich der Kaiser Baas nur mit dem Komponenten-Kabel verwenden, also durch das Composite- / S-Video-Signal der PS3. HD-Aufnahmen sind damit nicht möglich. Während die Next-Gen-Konsolen teilweise schon 4k-Auflösungen unterstützen werden, sind High Definition-Spiele in 1080p oder zumindest 720p mittlerweile der Standard. Hinter der Aufnahme-Einstellung „Hohe Qualität“ des Kaiser Baas Game Recorders verbirgt sich hingegen nur eine Auflösung von 720x576p bei einer Framerate von 50fps. Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis des Kaiser Baas Game Recorders trotzdem akzeptabel ist, erfahrt Ihr in diesem Test.




Der komplette Lieferumfang ...



“Verlängerungskabel“, so so ...

Der Kaiser Baas Game Recorder ist in etwa so groß wie ein USB-Stick. Mitgeliefert wird das kurze Audio- / Video-Komponenten-Kabel sowie ein USB-Verlängerungskabel, welches – ganz im Sinne des Erfinders – unglaubliche 30 Zentimeter lang ist. Zusätzlich gibt es eine CD mit dem benötigten Aufnahme-Programm und einer Videobearbeitungs-Software.


„Kein TV nötig“, wird auf der Verpackung verkündet. „Kein PC nötig“ wäre uns lieber gewesen, denn zum Aufnehmen ist ein Computer mit Windows erforderlich. Macs werden nicht unterstützt, ebenso wenig wie Linux. Da die PS3 nicht in der Lage ist, gleichzeitig ein HDMI- und ein Komponenten-Signal auszugeben, kann man also nur über den PC-Bildschirm spielen, wenn man gleichzeitig aufnimmt. In gewohnter hoher Qualität spielen und das Gameplay gleichzeitig im Hintergrund vom PC aufnehmen lassen ist daher nicht möglich, möchte man sein Spiel aufzeichnen, muss man es auch in 480p-Qualität spielen (Eine Ausnahme ist z.B. Call of Duty, hier kann ein gelungenes Match im Nachhinein über den Kino-Modus aufgenommen werden).




Das ist der Game Recorder. So groß wie ein USB-Stick und genauso leicht zu verlieren.



Viel Lärm um Technik

Die Kaiser Baas ist in der Lage, Eingangssignale nach sowohl dem amerikanischen NTSC-Standard, als auch dem europäischen PAL zu verarbeiten. Neben unserem Pal-B wird auch PAL 60Hz und PAL-M unterstützt (also können selbst die Brasilianer sich nicht beschweren).


Aufnehmen kann sie sowohl im 16:9- als auch im 4:3-Format. Als Video-Format ist AVI und MP4 möglich, als Video-Codec wird H.264/MPEG-4 (AVC) verwendet, PCM als Audio-Codec. Die höchste Auflösung beträgt 720 x 480 / 720 x 560 60/50 FPS. Bei Youtube entspricht dies einem 480p-Video.




Die Benutzeroberfläche der PowerDirector-Software erinnert ein bisschen an Sony Vegas Pro ...



Der Praxistest

Den Karton aufgerissen, den Kaiser Baas Game Recorder in den nächstbesten freien USB-Port gesteckt und los geht's. Alle Kabel verbunden, die Software installiert, alles ist bereit für die Aufnahme. Zuerst muss natürlich PAL-B als Eingangssignal eingestellt und das Ausgangssignal der PS3 auf das Komponenten-Kabel gelegt werden.


Zuerst versuche ich es mit dem Composite-Signal. Ein grausam verzerrtes Bild erwartet mich, die weißen Logos im XMB werden mit durchlaufenden Farbstreifen dargestellt. Letzteres lässt sich durch den Filter zur Reduzierung des Cross-Color-Effekts beheben, der in den Anzeige-Einstellungen der PS3 aktiviert werden kann. Trotzdem bleibt die Qualität miserabel, an Spielen ist nicht zu denken. Ich will es mit dem S-Video-Signal versuchen, aber leider hat mein altes PS3-Komponenten-Kabel nicht den entsprechenden Ausgang.


Zwei Tage später landet dann das hochwertige Hama-Kabel mit S-Video-Ausgang von Amazon im Briefkasten, der Test kann weitergehen. Und tatsächlich, die fünf Euro haben sich gelohnt: Über S-Video ist die Qualität deutlich besser, 480p zwar, aber man kann damit einigermaßen vernünftig spielen. Es ist zwar nicht in HD, aber das waren die Spiele in unserer Kindheit ja auch nicht, und dass Grafik nicht das wichtigste ist, wird ja von vielen Spielern immer wieder betont. Allerdings hat man damals auch auf den guten alten Röhren-Fernsehern gespielt, auf einem Full-HD LED- oder Plasma-Bildschirm hingegen merkt man die schlechtere Qualität doch ziemlich deutlich.


Die Aufnahmen sind entsprechend. Ob 480p ausreicht (z.B. für Youtube) oder nicht, darüber kann man lange diskutieren. Fest steht, dass es nicht mehr zeitgemäß ist und viele Leute nicht bereit sind, auf HD-Videos zu verzichten. Für Let's Plays oder Commentaries ist die Kaiser Baas daher leider kaum geeignet.


Das Videobearbeitungs-Programm CyberLink PowerDirector 8.0 SE ist für Anfänger sehr empfehlenswert. Es bietet grundlegende Funktionen wie Übergangseffekte, Vor- und Abspann und Ähnliches. Für (semi)professionelle Videobearbeitung reicht es nicht aus, dafür muss weiterhin auf Programme wie Sony Vegas Pro oder Adobe Premiere zurückgegriffen werden.




Das obige Video zeigt eine Testaufnahme mit Call of Duty: Black Ops II auf der PS3. Hochgeladen wurde das unkomprimierte, unbearbeitete AVI-File. Vergesst nicht, den offiziellen PS3King-Kanal auf Youtube zu abonnieren.



Fazit

Der Kaiser Baas Game Recorder ist eine gute Möglichkeit, einfache Gameplay-Aufnahmen zu erstellen. Die Bearbeitungs-Software ist besonders für Anfänger geeignet, da sie zwar nicht alle Funktionen bietet, über die ein professionelles Videobearbeitungs-Programm verfügt, jedoch leicht zu bedienen ist und wichtige Funktionen leicht zugänglich macht.
Zum Verhängnis wird ihr jedoch die niedrige Auflösung, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist und auf Youtube und co. nicht gerne gesehen wird. Ideal für junge Let's Player mit niedrigem Budget und für alle, die für einen Game Recorder nicht direkt über hundert Euro ausgeben möchten. Zu mehr taugt der Kaiser Baas Game Recorder leider nicht.



+ Leichte Bedienung
+ Handlich und leicht zu transportieren
+ Videobearbeitungs-Software „CyberLink PowerDirector 8.0 SE“ mit Lizenz-Key
+ NTSC- und PAL-Unterstützung


- Keine HD-Aufnahmen möglich
- PC mit Windows erforderlich

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.05.2013 12:57 von alexking.

23.05.2013 22:44
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Beitrag: #2
xGames  RE: Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder

ich wüsste gern wie ich das an die ps3 anschliessein soll

24.05.2013 06:41
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Beitrag: #3
RE: Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder

Recorder ohne HD...was?

24.05.2013 11:02
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xGames  RE: Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder

Lowbur :
Recorder ohne HD...was?


Für das Geld top! Da kann man nichts falsch machen für die ersten Schritte reichts allemale.

24.05.2013 11:30
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xGames  RE: Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder

Leberwurst :

Lowbur :
Recorder ohne HD...was?


Für das Geld top! Da kann man nichts falsch machen für die ersten Schritte reichts allemale.


Ich vertrete weiterhin die Ansicht, dass der Preis zu hoch gegriffen ist, weil man mit einem USB-Grabber und etwas technischem Know-How das gleiche Ergebnis für 20-30€ weniger erhält.

24.05.2013 12:14
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Gin-Chan
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Beitrag: #6
xGames  RE: Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder

rednex141 :
ich wüsste gern wie ich das an die ps3 anschliessein soll


Dann lies den Test.

24.05.2013 12:45
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Ikaros-Chan
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Beitrag: #7
RE: Hardware-Test: Kaiser Baas Game Recorder

Ich weiß nicht also die Quali ist echt Sche.. bescheiden naja fürs Anfang wirds reichen. Ich würde aber doch noch etwas sparen für eine HDPVR oder eine Elgato oder die Avermedia. Heutzutage schauen sich ja Leute meistens nur Videos in guter Quali an. Ein Kumpel von mir beschwert sich bei mir immer das die Leitung so schlecht ist das er nicht auf 1080p schauen kann. Sowas lese ich auch oft unter den Videos. Der Uploader soll besser rendern. Ich würde mir sowas nicht zulegen. Da sind 50€ zu viel.

26.05.2013 23:48
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