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Im Test: Star Trek

   

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xxps3  Im Test: Star Trek



Genre: 3rd Person Shooter
Publisher: Bandai Namco
Entwickler: Digitals Extremes
Systeme: PS3, XBox 360, PC

Online-Multiplayer: Ja
Altersfreigabe: ab 12 Jahren (USK)
Sprache/Texte: Englisch/Deutsch

PlayStation Move: Nein
Dateninstallation: Ja
Stereoskopisches 3D: Ja

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Mit Star Trek: Into Darkness hat J.J. Abrams mal wieder einen grandiosen Film in die Kinos gebracht. Und zu einem grandiosen Film darf natürlich eine Spieleumsetzung nicht fehlen. So bringt der The Darkness Entwickler Digitals Extremes einen 3rd Person Shooter im Star Trek Universum auf den Markt. Ob allerdings Star Trek wie der Film überzeugen kann oder sich eher Star Dreck nennen sollte, erfahrt ihr in unserem Test:



Spock: Home sweat home

Die Story von Star Trek ist zwischen dem ersten Film von 2009 und dem aktuellen Into Darkness angesiedelt. Die Story beginnt überraschend dramatisch. Captain Kirk und Spock kämpfen zusammen gegen bis dahin noch unbekannte Gegner. Doch dann gehen beide mit gaballten Fäusten aufeinander los. Kurz vor dem Aufprall wird man zurück auf die Enterprise geworfen. Ihr erfahrt, dass die Einwohner von Neo-Vulkan von den Gorn angegriffen werden. Captain Kirk und Spock müssen auf den Planeten um die Einwohner und die Helios-Maschine zu beschützen.

Insgesamt ist die Story sehr linear gehalten. Ihr lauft von A nach B und auch öfters wieder von B nach A. Alternative Wege oder Abkürzungen gibt es keine. Spieler die gerne einen abwechslungsreichen Spielverlauf haben, werden mit Star Trek keine Freude haben. Allerdings hat Star Trek in Sachen Inszenierung einiges mehr zu bieten als die Story. Zwar hat das Spiel viele Cutscenes, die den Spielverlauf nochmals lahmer machen, allerdings fliegt euch in fast jeder Einiges um eure Ohren. So schön das jetzt klingen mag, nach einer Zeit und durch die lineare Story wirken diese auch ermüdend und tragen ihren Teil zu dem monotonen Spielerlebnis bei.

Anfangs könnt ihr entscheiden, ob ihr eher den ruhigen und nachdenklichen Spock oder doch den stürmischen Kirk spielen wollt. Die Charakterzüge sind gut gelungen, im Prinzip sind sie das komplette Gegenteil zueinander. Kirk würde am liebsten alles töten was ihm in den Weg kommt und dazu noch einen recht dummen Kommentar dazu abgeben, während Spock alternative Wege sucht um seine Gegner auszuschalten. Unterstützt werden die Charaktere von ihren Originalsprechern, die größtenteils einen sehr guten Job machen. Leider sind die Synchronsprecher nur in Englisch verfügbar, einige werden es eine gute Entscheidung finden, da man mit ein paar einfachen Englischkenntnissen den Sprechern gut folgen kann und die Atmosphäre darunter nicht leidet, andere werden es lästig finden den Untertitel mitlesen zu müssen.




Co-Op mit außerirdischer KI

Star Trek wurde als ein perfektes Co-Op Erlebnis angekündigt. Tatsächlich macht es mehr Sinn das Spiel mit einem Kumpel oder einem anderen realen Spieler zu spielen. Nicht etwa weil es dadurch intensiver wird und das Gameplay verbessert wird, eher weil die KI wirklich galaktisch schlecht ist. Ihr werdet, wenn ihr alleine mit der KI spielt, oft in Situationen angekommen, die man leise lösen muss. Spock beispielsweise schlägt euch vor die Gegner leise auszuschalten, um mögliche Gegnerwellen zu vermeiden. Tolle Idee Spock, aber warum musst du dann direkt vor der Nase der Gegner rumrennen, nur weil du den Weg in deine Deckung nicht findest? Und das mehrmals. Euer Partner bleibt an Ecken hängen, findet Wege nicht oder verschwindet einfach so, um dann wie aus dem Nichts vor euch zu stehen. Das ist wirklich schlecht. Also wenn ihr jemanden kennt, der das Spiel auch hat: Zockt es im Online Co-Op Modus! Es erspart euch viel Ärger. Zwar wird das Gameplay, welches nur aus Deckung suchen und minutenlangen Rumgeballere besteht, auch nicht besser, aber es lässt sich besser ertragen.




Technisch besteht Nachholbedarf

Insgesamt ist Star Trek technisch aus einer anderen Galaxie. Das betrifft vor allem die Grafik. Selbst die veraltete Engine wurde nichtmal bis an ihre Grenzen ausgenutzt. Überall findet man schwammige Texturen, total verpixelte Nebencharaktere und ziemlich komische Animationen. Gerade in Gesprächen zwischen Charakteren, egal ob Kirk und Spock oder unwichtigen Nebencharakteren - dies sieht alles sehr starr und verklemmt aus. Die Enterprise ist allerdings trotz der grafischen Defizite gut designt worden und bietet dem Star Trek Fan eine gelungene Atmosphäre.



Fazit

Star Trek beginnt vielversprechend mit einer spannenden Sequenz. Doch der lineare Spielverlauf zerstört diese Spannung und wirft euch in eine monotone Spielwelt bestehend aus Levelschläuchen und vielen Cutscenes. Das Gameplay ist in jedem anderen 3rd Person Shooter gleichermaßen vertreten und bietet außer Deckung suchen und wildem Geballer nichts Neues. Lediglich die Inszenierung und die englischen Synchronsprecher konnten überzeugen, trotz der oft unpassenden Sprüche von Captain Kirk.

Technisch ist das Spiel allerdings aus einer längst vergangenen Galaxie. Grafisch auf dem Stand eines PS2 Games und eine außerirdische KI versauen die teils gute Atmosphäre. Wer ein waschechter Star Trek Fan ist und einen passenden Co-Op Partner hat, kann trotzdem einen Blick wagen, wer allerdings einen guten 3rd Person Shooter sucht, sollte sich lieber das Geld sparen oder in den grandiosen Into Darkness Film gehen. Der lohnt sich auf jeden Fall.




Wertung



+ Teils gute Atmospähre
+ Teils gute Inszenierung der Cutscenes
+ Gute Synchronsprecher


- Linearer Spielverlauf
- Schlechte Grafik
- Schlechte KI



25.05.2013 20:40
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boardman14 (May-26-2013), Pspps3freak (May-26-2013), burak (May-26-2013), freak300 (May-25-2013), KiwiK (May-25-2013)
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Beitrag: #2
xGames  RE: Im Test: Star Trek

Ich finde es cool.

26.05.2013 11:11
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