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alexking
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xxps3  Im Test: Star Wars Battlefront (PS4)


Rund 10 Jahre nach dem letzten Star Wars Battlefront für die PS2, schlagen EA und DICE auf der PS4 zurück. Im Vorfeld war viel geschrieben wurden über den Titel, darunter auch einiges an Kritik. Das Spiel galt schon als Battlefield mit Star Wars Lizenz und vor allem von den Fans wurde stark bemängelt, dass es keine Story gibt und der Titel daher nur ein seelenloser Shooter ist. Ob diese Kritik berechtigt ist, haben wir für euch herausgefunden.


Publisher: Electronic Arts
Entwickler: DICE

Release: 17. November 2015
Genre: Ego-Shooter
Plattformen: PS4, Xbox One, PC

Altersfreigabe: ab 16 (USK)
Uncut: Ja

Spieler: 1-40 (online)
Sprache/Texte: Deutsch/Deutsch
Dateninstallation: Ja

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Rund 10 Jahre nach dem letzten Star Wars Battlefront für die PS2, schlagen EA und DICE auf der PS4 zurück. Im Vorfeld war viel geschrieben wurden über den Titel, darunter auch einiges an Kritik. Das Spiel galt schon als Battlefield mit Star Wars Lizenz und vor allem von den Fans wurde stark bemängelt, dass es keine Story gibt und der Titel daher nur ein seelenloser Shooter ist. Ob diese Kritik berechtigt ist, haben wir für euch herausgefunden.


Eins kann direkt vorne weg gestellt werden. Star Wars Battlefront ist ein Multiplayer Titel. Wer lieber solo unterwegs ist, wird absolut keinen Spaß mit dem Shooter haben. Zwar gibt es einige Missionen, die man alleine bewältigen kann, jedoch dienen diese eher dazu sich mit der Steuerung und dem Gameplay vertraut zu machen. Eine Motivation über das erste Absolvieren hinaus besteht nicht.

Die Action spielt sich online ab. Hier gibt es eine breite Auswahl an Spielmodi. Etwas wirklich Neues ist aber nicht dabei, viel mehr handelt es sich um Abwandlungen bekannter Spielvarianten a la Capture the Flag oder Eroberung. Lediglich der Heldenmodus stellt eine kleine Besonderheit dar, in dem Fall ihr in bekannte Charaktere wie Darth Vader, Luke Skywalker oder Han Solo schlüpfen, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind. In den meisten Modi tretet ihr in Teams mit 10 gegen 10 Spielern an, es gibt aber auch die großen Schlachten für bis zu 40 Spielern. Diese stellen auch das Highlight des Spiels dar, weil die Schlacht an mehreren Punkten auf der Map stattfindet und auch genug Platz ist, um sich mit AT-AT und diversen Raumgleitern auszutoben.


Das Matchmaking funktioniert sehr gut und man muss nie lange warten. Auch die Verbindung zu den Servern war in unserem Testzeitraum sehr stabil. Abbrüche oder größere Bugs fielen uns nicht auf. Durchaus kritisieren kann man aber den Umfang des Titels. Die Anzahl der Maps ist mit insgesamt 10 Karten in teils anderen Abschnitten je nach Modus, noch ordentlich. Aber nur 11 Waffen, die sich auch noch allesamt recht ähnlich sind, ist deutlich zu wenig. Wie in anderen Shootern schaltet man durch Erfahrungspunkte neue Sachen frei. Dazu kann man drei Slots mit Karten belegen, die in zusätzlichen Fähigkeiten (z.B. Jetpack-Sprung) oder Waffen (z.B. Granaten) bestehen. Eine süchtigmachende Motivation zum Freischalten wie etwa bei Call of Duty kommt aber bei Weitem nicht auf. Die Waffen sind sogenannte Blaster, das heißt die Munition kann nicht ausgehen, sie können nur überhitzen und müssen dann per Mini-Game wieder abgekühlt werden. Killstreaks gibt es in der Art nicht. Auf den Maps sind aber Power-Ups verteilt, die jeder Spieler einsammeln kann. Dies ist besonders für Anfänger schön, die eine Partie durch mächtige Power-Ups wie dem AT-AT oder einen TIE-Fighter trotzdem dominieren können.

Optisch ist der Titel ein echter Hingucker. Die Texturen sind gestochen scharf und die Weitsicht atemberaubend. Besonders die Maps im Wald auf Endor ist ein grafisches Highlight. Auch die Soundkulisse ist ausgezeichnet. Echtes Stars Wars Feeling kommt trotz der Lizenz und deren einwandfreier Umsetzung leider nicht auf, was aber in erster Linie der fehlenden Story geschuldet ist.


Fazit
Star Wars Battlefront ist vom Gameplay her ein sehr guter Shooter, dem man seine Battlefield Ursprünge anmerken kann. Die nicht vorhandene Kampagne wird aber nicht nur ein eingefleischter Star Wars Fan schmerzlich vermissen. Darüber hinaus bietet das Spiel trotz vieler Modi nicht die Langzeitperspektive wie die Konkurrenz von Activision. Abhilfe verschafft da nur der Season Pass, der zwar viele neue Inhalte garantiert, mit 50 EUR aber auch recht teuer ist.


Wertung


+ Grandiose Optik
+ Viele Spielmodi
+ Bis zu 40 Spieler
+ Steuerbare Star Wars Vehikel

- Keine Story & Kampagne
- Zu wenig Waffen
- Fehlende Langzeitmotivation


Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.12.2015 17:33 von alexking.

06.12.2015 17:21
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Bugiemann
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Star Wars Battlefront (PS4)

Dass " Steuerbare Star Wars Vehikel" als Pluspunkt aufgeführt wird, ist schon bisschen lächerlich. Wenns keine Star Wars Fahrzeuge gäbe, dann wäre es auch kein Battlefront. Das ist ein bisschen so, als würde man bei Need for Speed positiv anmerken, dass es steuerbare Autos gibt.

06.12.2015 18:45
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alexking
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xGames  RE: Im Test: Star Wars Battlefront (PS4)

Bugiemann :
Dass " Steuerbare Star Wars Vehikel" als Pluspunkt aufgeführt wird, ist schon bisschen lächerlich. Wenns keine Star Wars Fahrzeuge gäbe, dann wäre es auch kein Battlefront. Das ist ein bisschen so, als würde man bei Need for Speed positiv anmerken, dass es steuerbare Autos gibt.


Das habe ich deshalb als Pluspunkt aufgeführt, weil es einen wesentlichen Teil des Spielspaßes ausmacht mit den Vehikeln unterwegs zu sein. Das ist bei einem Ego-Shooter ja nicht notwendigerweise so, bei einem Rennspiel aber natürlich schon. Auch bei Battlefield hätte ich dies positiv aufgeführt. Man kommt außerdem an die Power-Ups ohne große Killstreak-Serien hinzulegen. Das ist auch für Anfänger motivierend, die eine Partie dominieren können, wenn sie das passende Item auf dem Schlachtfeld einsammeln.

06.12.2015 18:54
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MatzeO
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Beitrag: #4
RE: Im Test: Star Wars Battlefront (PS4)

Spiele es zwar auf dem PC aber meiner Meinung nach ist das Spiel einfach der Hammer.
In Sachen Atmosphäre (Welche wahrscheinlich hauptsächlich der Inszenierung, der Grafik und der Soundkulisse geschuldet ist),
macht dem Game keiner was vor.

Und auch an sich ist es für Anfänger sehr einfach zu verstehen und durch die Pick-Ups verläuft jede Runde anders,
da man sich nicht sicher sein kann ob man ein bestimmtes Pick-Up bekommt oder nicht.


Ich frage mich allerdings:
Star Wars Battlefront ist nun das Spiel mit der besten Grafik die es bisher so eigentlich gibt.
Warum gibt es da dann keine 10/10 Punkte? Big Grin

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.12.2015 22:30 von MatzeO.

06.12.2015 22:29
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alexking
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Beitrag: #5
xGames  RE: Im Test: Star Wars Battlefront (PS4)

MatzeO :
Ich frage mich allerdings:
Star Wars Battlefront ist nun das Spiel mit der besten Grafik die es bisher so eigentlich gibt.
Warum gibt es da dann keine 10/10 Punkte? Big Grin


Kleine Schwächen wie Popups gibt es da schon. Außerdem ist es natürlich viel einfacher ein solches Spiel mit stark begrenztem Umfang der Gebiete schön zu gestalten, als ein großes Spiel wie Uncharted, GTA und co. Daher habe ich die Höchstwertung nicht gezogen.

07.12.2015 14:27
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MatzeO
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Beitrag: #6
xGames  RE: Im Test: Star Wars Battlefront (PS4)

alexking :

MatzeO :
Ich frage mich allerdings:
Star Wars Battlefront ist nun das Spiel mit der besten Grafik die es bisher so eigentlich gibt.
Warum gibt es da dann keine 10/10 Punkte? Big Grin


Kleine Schwächen wie Popups gibt es da schon. Außerdem ist es natürlich viel einfacher ein solches Spiel mit stark begrenztem Umfang der Gebiete schön zu gestalten, als ein großes Spiel wie Uncharted, GTA und co. Daher habe ich die Höchstwertung nicht gezogen.


Achso das ist verständlich Smile

07.12.2015 22:57
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