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Im Test: Call of Juarez Gunslinger

   

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pvpwinner
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xxps3  Im Test: Call of Juarez Gunslinger


Genre: Ego-Shooter
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Techland
Systeme: PS3,XBOX 360, PC

Online-Multiplayer: Ja
Uncut: Ja
Altersfreigabe: USK ab 18 Jahren

Sprache/Texte: Deutsch/Deutsch
PlayStation Move: Nein
Stereoskopisches 3D: Nein

Vertrieb: PlayStation Network
Preis: 14,99 EUR




Call of Ubisoft

Nach Ghost Recon: Future Soldier und einigen weiteren Shootern, entschließt sich Ubisoft zu einem neuen Blei-Spektakel, das auf der namensgebenden "Call of Juarez"-Serie basiert. Zwar handelt es sich um einen vollwertigen Titel, eine Blu-Ray-Fassung ist es aber nicht. PSN heißt der neue Vertriebs-Ort und dieser sorgt mittels kleinem Budget für große Action im wilden Westen. Dass die Cowboys und Indianer keine gemeinsamen Interessen vertreten ist genauso klar, wie die finanzielle Lage von Griechenland. Aber das ist jetzt eine komplett andere Geschichte, zumal uns "Call of Juarez" aus einem ganz bestimmten Grund überzeugt. Und aus genau welchen Gründen der Western-Shooter zu einem kleinen Meisterwerk wird, erfahren wir aus der Geschichte des Kopfgeldjägers Silas Greaces. Wir steigen auf unseren Gaul und machen uns auf die Jagd nach den legendären Verbrechern des wilden Westens.




Silas Greaces - Ein Held, ein Schurke, ein Kopfgeldjäger

Wie im echten "Wild West"; der legendäre Silas Greaces kommt in ein Bordell rein, in dem die Gäste ein paar nette Geschichten von seinen Abenteuern hören wollen. Begeisterung und Respekt liegen dem Herrn zu Füßen. So basieren seine im Spiel ausgeführten Handlungen tatsächlich auf wahren Begebenheiten. Alle Banditen und Schurken sind legendäre Charaktere, welche auch bis heute in Sagen und Märchen weiter erzählt werden. So entwickelt sich Silas im Laufe seiner Erzählungen von einem Banditen zu einem hoch angesehenen Kopfgeldjäger, der die berühmtesten Schurken und Banden im Alleingang ausschaltet. Witzig sind dabei die Abschnitte, an die sich Silas nicht wirklich erinnern kann. Deswegen folgt immer dann die Rückspulung, bei der ein Abschnitt beispielsweise mit anderen Gegnern wieder durchgekaut werden muss. Was aber auch sehr positiv ins Auge fällt, sind die permanenten Kommentare von Silas, die perfekt in das aktuelle Spielgeschehen hinein passen und sogar manche Tipps beinhalten. Das Ganze wird dann mit einer Prise Humor verpackt und ergibt ein sehr witziges Gesamtergebnis.




Start the day with a revolver !

Ein echter Cowboy wäre ein Nichts ohne sein loyales Blei-Rohr. Nicht falsch verstehen, aber wörtlich nehmen - Silas befindet sich im Laufe des ganzen Spiels in schlauchartigen Levels und erledigt seine Feinde wie am Fließband. Dazu stehen ihm lediglich drei Waffentypen zur Verfügung - der Revolver, eine Shotgun und ein einfaches Gewehr. Diese in drei Teile selektierten Entwicklungsbäume können mit Hilfe von erfolgreichen Schüssen weiter aufgebaut werden. Das Spiel füllt sich wie ein Arcade-Shooter an, da ihr je nach Schuss eine unterschiedlich hohe Anzahl an Punkten bekommt.

Für Kopfschüsse und indirekte Tötungen gibt es eine extra Wurst. Eigentlich ist das ganze Setting eher schlicht gestaltet, allerdings sind die Levels sehr umfangreich und vor allem voller Abwechslung, zumal Silas nicht nur in Saloons, sondern in Gebirgen, Wäldern oder sogar auf einem fahrenden Zug seine Beute verfolgt. Spaß machen auch die Duelle, welche eine ganz besondere Schiene im Gameplay von Call of Juarez: Gunslinger einnehmen. Ihr fokussiert erst euren Gegner, danach erfolgen die nächsten Schritte in Zeitlupe - der Schnellste gewinnt. Dabei ist es auch wichtig, den Kontrahenten nicht zu entehren, ein echter Cowboy verdient eben einen respektvollen Tod.




Die Optik - Darf es auch ein bisschen mehr sein ?

Optisch muss Call of Juarez: Gunslinger einige Schwächen einbüßen. Nach dem Start des Spiels wird man zwar mit markanten und Comic ähnlichen Zwischensequenzen begrüßt, was danach kommt ist aber etwas ernüchternd. Das oben angesprochene Leveldesign mag zwar aufgrund der schlauchartigen Levels etwas monoton ausfallen, schlimmer sind da aber kantige Texturen und die etwas schwammige Darstellung der Texturen auf Stein oder dem Boden.

Die Vielzahl der Gegner macht dessen mangelnde Abwechslung nicht wett. Hier und da sieht man die immer wieder kommenden und mit den roten Tüchern bestückte Cowboys. Hingegen ist das Charakterdesign in den Zwischensequenzen sehr gelungen. Soundtechnisch liefert das Spiel aber eine vorbildliche Leistung ab. Englische Sprecher, die eine authentische Atmosphäre hervorrufen. Nicht zu vergessen ist die Musikuntermalung, die an Filmstreifen wie "Spiel mir das Lied vom Tod" usw. erinnern.





Das Fazit:

Kein reiner Diamant, aber trotzdem einen Blick wert - "Call of Juarez: Gunslinger" schafft es mit einer einzigartigen Erzählweise einen ganz besonderen Humor zu vermitteln. Dazu sind die Fakten über die Verbrecher der damaligen Jahre mehr als interessant, zumal diese so verdreht werden, dass auch Silas seinen Platz in der Handlung einnehmen kann. Zugegeben, das Spielprinzip mag eintönig erscheinen, die Punktevergabe motiviert aber Rekorde aufzustellen und wie auch in anderen Arcade-Ablegern der beste Spieler zu sein. Die Statistiken werden immerhin mit anderen Käufern des Titels verglichen. Für 15 Euro stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis und bietet einen optimalen Kaufgrund für Konsolen Cowboys.




Wertung



+ Kreative Erzählweise
+ Motivierende Punkte-Vergabe für erfolgreiche Schüsse
+ Coole Zwischensequenzen
+ Perfekte Musikuntermalung
+ Sehr gute Synchronsprecher


- Schwächen bei den Texturen
- Schlauchartige Levels
- Fast immer gleiche Gegner



Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.05.2013 11:44 von pvpwinner.

31.05.2013 11:42
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Beitrag: #2
RE: Im Test: Call of Juarez Gunslinger

Finds bissl blöd dass es so viel Comic-Elemente gibt und es eig. nur Geballer non stop gibt :/ Dann noch das bei jedem Kill die XP Drübergeklatscht werden...

31.05.2013 14:11
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